„Antichrist“ – Lars von Triers verfilmte Depression

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig3,50 Sterne (2 Stimmen)
Loading ... Loading ...

Genie und Wahnsinn liegen bekanntlich dicht beieinander, der dänische Ausnahmeregisseur Lars von Trier ist dafür ein gutes Beispiel. Ich habe selten einen Film gesehen, bei dem ich nicht genau weiß, ob man den Regisseur wegen seiner künstlerischen Leistungen loben oder wegen seiner kranken Fantasie wegsperren sollte. „Antichrist“ ist ein Ausnahmefilm, ein Kunstfilm, ein teilweise unglaublicher harter Film mit sehr expliziten Sex- und Gewaltszenen, aber aufgrund großartiger Bilder, beklemmender Szenen und zwei wirklich großartigen Darstellern nicht einfach als Irrsinn abzustempeln. Allerdings sollten wirklich nur Fans von Filmen jenseits des Mainstreams diesen Film schauen, der normale Kinobesucher wird ihn vermutlich schwer verdauen können. Weiterlesen »

4 Kommentare / Einen Kommentar schreiben

„Che, Teil 2: Guerrilla“ – Langatmig und wenig informativ

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig2,00 Sterne (2 Stimmen)
Loading ... Loading ...

Nachdem mich schon „Che, Teil 1: Revolución“ nicht wirklich begeistern konnte, habe ich den zweiten Teil des Biopics nur noch der Vollständigkeit halber gesehen. Allerdings kommt dieser nicht gerade spannend daher, und wirklich etwas über die Legende Che Guevara lernen konnte ich hier auch nicht. Wieder einmal reiht Regisseur Steven Soderbergh wahllos Szenen aus der Zeit Guevaras während des Widerstands in Bolivien aneinander, aber wirklich informativ ist das nicht. Zudem sind die Ereignisse nach der Revolution in Kuba nicht mehr besonders interessant und sicher in dieser Form keinen eigenen Film wert gewesen. Weiterlesen »

1 Kommentar / Einen Kommentar schreiben

Studenten machen Videoblog zum „Filmfest Hamburg“

filmfestblogVom 24. September bis zum 3. Oktober 2009 läuft in Hamburg wieder ein großes Event für Filmfans, nämlich das Filmfest Hamburg. Eine besondere Herangehensweise an diese Veranstaltung bieten in diesem Jahr 60 Studenten der Hamburger Medienakademie, die das Filmfest exklusiv mit ihrem Videoblog www.filmfestblog.de begleiten werden und das Ereignis so online erlebbar machen wollen. Es ist geplant, 50 interessante Beiträge in den zehn Tagen des Filmfestes zu produzieren und Besuchern so Berichte direkt vom roten Teppich, Interviews mit Schauspielern und Filmemachern sowie weitere Hintergrundberichte zu liefern. Wer Interesse hat, sollte auf der Website auf jeden Fall mal vorbei schauen.

Einen Kommentar schreiben

Welche Serien schaut ihr euch nochmal an?

Ich habe gerade das zweite Mal „Sopranos“ hinter mir und beginne nun nochmal mit „Battlestar Galactica“. Ich frage dabei, mache nur ich sowas oder habt ihr auch ein paar Schätze, die ihr mehr als nur einmal schaut? Was bei Filmen geht, muss bei Serien ja nicht schlechter sein. Hierbei unterscheide ich zwischen Serien, die ich im Ganzen oder zumindest staffelweise schaue (zum Beispiel obige) und den anderen Serien, von denen man hier und da mal eine Folge schaut. Sei es im Fernsehen beim Zappen, nebenbei oder gezielt. Hier fallen mir spontan Serien ein wie „Scrubs“, „King of Queens“, „South Park“, „Family Guy“ oder „American Dad“. Hierbei kommt es sicher auch auf den Zusammenhang der einzelnen Folgen an. Aber wie geht ihr da vor?

11 Kommentare / Einen Kommentar schreiben

„Horst Schlämmer – Isch kandidiere!“ – Der neue Kerkeling

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig2,83 Sterne (6 Stimmen)
Loading ... Loading ...

Ich bin zugegebenermaßen ein Anhänger des Humors von Hape Kerkeling. Ich mochte seinen frühen Werke „Kein Pardon!“, „Die Oma ist tot“ oder „Club Las Piranjas“. Dann gab es Zeiten, da gab es von Hape nur noch Allerweltskram. Nichts Originelles mehr, was an seine Jahre mit „Total normal“ erinnerte. Keine gewagten Auftritte bei sich wichtig nehmenden Menschen mehr, sondern eher eine zu massenkompatible und gleichzeitig zu abgedrehte Reste-Suppe. Weiterlesen »

2 Kommentare / Einen Kommentar schreiben

Patrick Swayze ist gestorben

Der Schauspieler Patrick Swayze ist am gestrigen Montag im Alter von 57 Jahren gestorben; er erlag seinen Leiden durch Bauchspeichelkrebs. Berühmt geworden ist er mit dem Tanzfilm „Dirty Dancing“ (1987), ebenfalls sehr bekannt ist seine Rolle in dem Extremerfahrungsfilm „Gefährliche Brandung“, auch konnte Swayze mit anspruchsvolleren Rollen wie der in „Donnie Darko“ sein Können zeigen.

Einen Kommentar schreiben

„Year One – Aller Anfang ist schwer“ – Muss nicht sein…

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig2,50 Sterne (4 Stimmen)
Loading ... Loading ...

Dass ich spätestens seit „School of Rock“ ein großer Fan von Jack Black bin, ist sicher kein großes Geheimnis, also war es klar, dass ich „Year One“ auf jeden Fall eine Chance geben musste, auch wenn der Trailer nicht gerade einen Höhepunkt in der Karriere von Jack Black andeutete. Leider blieb es auch bei ein paar wenigen guten Lachern, der Rest war einfach platt und nicht wirklich originell. Auch Black spielte seinen Standard, ohne wirklich etwas Neues zu bieten. Weiterlesen »

Einen Kommentar schreiben

„Radio Rock Revolution“ – Piratenmusik im Meer

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig4,17 Sterne (6 Stimmen)
Loading ... Loading ...

Manchmal gibt es kleine Filmperlen, die man erst entdeckt, wenn sie auf DVD erschienen sind, so ging es mir jedenfalls mit „Radio Rock Revolution“, der bereits im April 2009 in unseren Kinos lief. Dieser Film ist eigentlich gar nichts besonderes, aber er macht Spaß, wird nicht langweilig und die Musik der 60er rundet ihn ab. Regisseur Richard Curtis hat für seine zweite Regiearbeit eine Reihe toller Darsteller bekommen können, die aus den DJs des Piratensenders auf dem Meer tolle abwechslungsreiche Typen machen. Wer die Musik der 60er mag, sollte sich dieses Filmchen nicht entgehen lassen. Weiterlesen »

4 Kommentare / Einen Kommentar schreiben

Marvel wurde von Disney aufgekauft

Eine große Studiofusion ist im Gange: Marvel Entertainment wurde für 4 Mrd. Dollar von Walt Disney Entertainment aufgekauft, womit nun alle Rechte an Disney übergehen. Die Helden, für die bereits ein Vertrag mit anderen Studios existiert, sind nicht betroffen (z.B. „Spiderman“, „Iron Man“, „X-Men“, „Thor“, „Captain America“ oder „The Avengers“). Ob nun bald sämtliche Heldenverfilmungen familienfreundlicher daherkommen werden, bleibt abzuwarten; angeblich ist auch die Rede von einigen animierten Umsetzungen.

Quelle: comingsoon.net

1 Kommentar / Einen Kommentar schreiben

Nutzloses Wissen #5: Revolvermann im Nebel

nutzloseswissenGleich direkt in der ersten Einstellung der neueren Stephen-King-Verfilmung „Der Nebel“ malt der Protagonst an einem Bild, welches kurz darauf durch ein einstürzendes Dach zerstört wird. Hierbei handelt es sich ganz eindeutig um Roland Deschain von Gilead, der Hauptperson aus Kings siebenbändigem Lebenswerk „Der dunkle Turm“; der Turm selbst und die Rose haben es ebenfalls auf das Bild geschafft. Ein tolles Detail in einem sonst souveränen Film!

Hier der Beweis: Revolvermann Roland Deschain im „Nebel“

Einen Kommentar schreiben

Bekommt „Der Mongole“ nun eine Trilogie?

Wer hier jetzt brandneue Infos erwartet, dem gleich vorweg: Die gibt es leider nicht. Dennoch kann man sich ruhig die Frage stellen, ob „Der Mongole“ (2007), ein Biopic, welches den Aufstieg Temudjins (inzwischen weltbekannt als Dschingis Kahn) zum Mongolenführer reflektiert hat, ein Sequel bzw. gleich zwei bekommen sollte. Es scheinen derzeit keine konkreten Planungen zu laufen, dennoch scheint Regisseur Sergei Bodrov nicht abgeneigt zu sein. Weiterlesen »

Einen Kommentar schreiben

Raumfahrt auf DVD: Die Apollo-Missionen zum Mond!

Im letzten Jahrhundert war die Mondlandung von Apollo 11 im Jahr 1969 wohl eins der prägendsten Ereignisse für ganze Generationen. 40 Jahre später widmen sich weiterhin Filme und Dokus wie „Moonshot“ und „Im Schatten des Mondes“ dem Thema, der Spielfilm „Apollo 13“ von 1995 wird weiterhin unvergessen bleiben, und doch ist das wahre Highlight die 12-teilige Serie „From The Earth To The Moon“ von 1998, die sich dem kompletten Apollo-Programm der NASA widmet. Weiterlesen »

1 Kommentar / Einen Kommentar schreiben