„Extrem laut & unglaublich nah“ – Sehr bewegend!

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Gone Girl

Wenn man das Thema „11. September“ hört, stöhnt man zuerst auf, hat man doch in den letzten Jahren schon genug Filme zu dem Thema gesehen. Doch dieser seltsam betitelte Film baut zwar auf den Ereignissen auf, erzählt aber letzten Endes eine sehr bewegende Geschichte über Kindheit, Familie und den Tod. Neben den Stars Tom Hanks und Sandra Bullock, die hier eher als Nebendarsteller fungieren, brillieren vor allem der junge Thomas Horn und Max von Sydow als stummer alter Mann. Die Handlung um das intelligente Kind, das nach dem Tod seines Vaters versucht, dessen vermeintliche letzte Botschaft zu entschlüsseln, ist sehr bewegend erzählt, wobei der Junge in seiner manchmal schon fast autistisch wirkenden Art mitunter recht anstrengend ist. Irgendwie passt der komische Titel dann also doch.

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„Terra Nova“ – Mit Spielberg aus der Zukunft in die Urzeit

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Vielleicht um die Wartezeit auf „Jurassic Park 4“ zu verkürzen, präsentiert uns Produzent Steven Spielberg jetzt eine neue Serie mit Dinosauriern, ein art aufgepeppter Version der alten TV-Serie, in der eine Familie durch ein Portal in die Urzeit versetzt wird und ihr dortiges Leben neben gigantischen Urzeitwesen bestreiten muss, vor einigen Jahren als „Die fast vergessene Welt“ miserabel fürs Kino neu aufgelegt. „Terra Nova“ mischt noch ein wenig Militärgehabe und sehr viel Zukunftstechnologie dazu, wirklich kranken tut die Serie aber wie Spielbergs Alien-Serie „Falling Skies“ an den unrealistischen Handlungssträngen und den nervigen Familienverwicklungen. Für nebenbei ist die Serie aber anschaubar, warten wir ab, ob es überhaupt eine zweite Staffel geben wird.

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Oscar 2012 – Die Gewinner!

Letzte Nacht war es wieder soweit, in Los Angeles wurden wieder die Academy Awards vergeben, besser bekannt als Oscars. Großer Abräumer wurde „The Artist“, der nicht nur für Film und Regie ausgezeichnet wurde, auch Jean Dujardin wurde bester Hauptdarsteller. Insgesamt bekam der Film fünf Auszeichnungen, genauso viele wie „Hugo Cabret“. Meryl Streep bekam ihren dritten Oscar für die Hauptrolle in „Die Eiserne Lady“.

Die komplette Liste der Gewinner findet ihr hier:

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„Hugo Cabret“ – Fantasievoller Kinderfilm von Scorsese

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Wenn man eine Regiearbeit von Martin Scorsese sehen will, erwartet man reale Settings, düstere Ganoven und nicht unbedingt eine Freigabe unter 16 Jahren. Doch jetzt überrascht er mit einem Kinderfilm in 3D, der nicht nur sehr gefühlvoll und zugleich spannend ist, der mit farbenfrohen Kulissen, einem mitreißenden Soundtrack und atemberaubenden Kamerafahrten daher kommt und sich zudem auf besondere Weise dem Thema Film widmet. Abgerundet wird das kleine Meisterwerk mit einer bis in die Nebenrollen großartig besetzten Darstellerriege, zu denen z.B. Ben Kingsley, Christopher Lee und Jude Law zählen.

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„Underworld: Awakening“ – Hirnloses Geballer!

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Gone Girl

Vor „Twilight“ gab es immer wieder die Thematik der Liebe und Konflikte zwischen Vampiren, Werwölfen und Menschen, eine optisch sehr ansprechende Version kam 2004 mit „Underworld“ ins Kino. Der war zwar kein Meisterwerk, aber konnte immerhin mit einer interessanten Thematik, einer unterhaltsamen Story und vor allem einem sehr gelungenen Gothiksetting überzeugen. Mit „Underworld: Evolution“ folgte eine nur noch bedingt gelungene Fortsetzung, für den dritten Teil fiel den Machern dann nur noch ein, die schon in der Fortsetzung erzählte Ursprungsgeschichte als Prequel noch mal in Spielfilmlänge ins Kino zu bringen. Trotz dieser offensichtlichen Ideenlosigkeit wollte man jetzt wohl auf die Vampirwelle noch mit aufspringen, setzt beim vierten Versuch allerdings nur noch auf Lärm, Geballer und Gewalt.

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„Dame, König, As, Spion“ – Ruhig-spannender Agentenfilm

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Gone Girl

Der in den 1970ern spielende Spionagethriller hat Stil, eine wirklich beeindruckende und hervorragend spielende Besetzung, eine spannende Story und doch ist die Ruhe, mit der „Dame, König, As, Spion“ inszeniert wurde, irgendwie gewöhnungsbedürftig. Vielleicht liegt es einfach daran, dass der Film seine Geschichte nahezu ohne jegliche Action erzählt und vor allem Hauptdarsteller Gary Oldman als alter Spion mit Hornbrille seine geheimen Recherchen nach einem Maulwurf in den eigenen Reihen während des Kalten Krieges so stoisch ruhig durchführt. Also eher ein Tipp für die Fans des besonderen Films!

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„Moneyball: Die Kunst zu gewinnen“ – Baseball-Mathematik

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Gone Girl

Baseball ist eine Sportart, von der man hierzulande wohl kaum überhaupt die Regeln kennt, noch ihr große Begeisterung entgegen bringt. In den USA hat der Plot dieses auf wahren Begebenheiten beruhenden Films vermutlich bei den meisten zu einem Aha-Erlebnis geführt, das wird hier ebenfalls nicht der Fall sein. Da er für einen Sportfilm einfach zu ruhig und distanziert daherkommt, kann „Moneyball“ letzten Endes zwar mit seinen Hauptdarstellern Brad Pitt und Jonah Hill, einem mitunter recht interessanten Blick hinter die Kulissen der Baseball-Liga und einer verblüffenden Verbindung von Sport und Mathematik punkten, unterm Strich werden aber wohl nur wahre Fans des Sports auf ihre Kosten kommen.

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„Verblendung“ – Gelungene Neuauflage!

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Die schwedische Verfilmung von Stieg Larssons berühmter „Millenium“-Trilogie liegt noch nicht lange zurück, schon erwartet uns eine amerikanische Version des Stoffs. Allerdings hat man nicht nur mit Regisseur David Fincher, der zuletzt mit „The Social Network“ und „Benjamin Button“ punkten konnte, sondern auch mit dem großen Staraufgebot eine gute Auswahl getroffen. Wer die schwedische Version von „The Girl with the Dragon Tattoo“ schon kennt, bekommt hier dank Finchers Einfluss eine optisch und akustisch überaus gelungene Version der allerdings kaum veränderten Handlung, einzig Rooney Mara kann trotz hervorragender schauspielerischer Leistungen Noomi Rapace als Lisbeth Salander nicht das Wasser reichen.

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