“Salt” - Angelina Jolie in mäßigem Agententhriller
Filme |
26. August 2010 9:14 Uhr |
Pau |
Ein Actionfilm mit Angelina Jolie sollte doch eigentlich für einen netten Kinoabend sorgen, aber irgendwie wollte dieser Agentenfilm nicht wirklich zünden. Vielleicht, weil die Story einfach zu unsinnig daher kommt, oder doch, weil Angelina durch Alter und Gewichtsverlust einfach nicht mehr so der Hingucker ist wie früher. Zudem fühlt man sich doch irgendwie in die 80er zurück versetzt, Spionage, böse Russen, die die Weltherrschaft wollen, irgendwie war der Plot schon in den 90ern nicht mehr wirklich überzeugend. Was bleibt, ist ein mittelmäßiger Actionfilm, der Angelina-Fans und Leuten, die nicht so kritisch mit einer Filmstory umgehen, trotzdem gefallen könnte. (weiterlesen…)









Bei diesem zugegebenermaßen reißerischen Posttitel fragt sich nun vermutlich der/die eine oder andere: “Was will er?” Die Antwort: Er will, wenn auch nur sehr unwissenschaftlich-subjektiv, sein derzeitiges Missfallen über die aktuelle Einfallslosigkeit der teuren Kinoproduktionen kundtun. Und als nächsten Schritt überlegen, was man anders machen könnte oder ob das Kino dazu verdammt ist, dass inzwischen nahezu alles bereits dagewesen ist und Neues nur noch ein Abklatsch des Alten sein kann. Ist Innovation überhaupt noch möglich oder durchfährt das Kino ein rhythmischer Genrekreislauf? 






