„Nocturnal Animals“ – Vielschichtiger Thriller!

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Der neue Thriller von Tom Ford ist schon alleine wegen seiner verschiedenen Ebenen und der fesselnden Handlung interessant, überzeugt aber vor allem wegen des grandiosen Spiels von Amy Adams und Jake Gyllenhaal, die durch ebenfalls toll spielende Schauspieler wie Michael Shannon, Aaron Taylor-Johnson, Isla Fisher, Armie Hammer und Michael Sheen großartig unterstützt werden. „Nocturnal Animals“ ist tiefgründig, bitter und mitunter ziemlich hart, auf jeden Fall kein Thriller nach Schema F und damit vermutlich auch nicht nach jedermans Geschmack.

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„Arrival“ – Villeneuves linguistische Alien-Kontaktaufnahme

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Nach „Prisoners“, „Enemy“ und „Sicario“ ist Regisseur Denis Villeneuve klar einer der aktuell interessantesten Regisseure in Hollywood, umso gespannter war man auf „Arrival“. Ein weiteres Mal kann er mit atmospärischen Szenen und einer starken Visualität aufwarten und liefert einen guten Film ab, der leider noch besser sein könnte, aber den Kinogang dennoch wert ist. Die linguistische und sehr persönliche Herangehensweise an eine Alien-Invasion ist erfrischend und hat einige interessante Ideen parat, die den Kopf immer mehr zum Qualmen bringen.

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„Batman v Superman“ – Sinnlos und actionüberladen!

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batmanvsupermanEs ist nicht neu, dass ich den Charakter Superman nicht mag und mich auch „Man of Steel“ nicht überzeugen konnte. Von den neuen Batman-Verfilmungen, allen voran „The Dark Knight“ war ich aber doch sehr angetan. Der erste Trailer wirkte sogar noch so, als könnte der Konflikt der beiden Superhelden sogar ein paar interessante Aspekte bieten, doch spätestens nach den folgenden Trailern war klar, hier zündet Zack Snyder die nächste Actionorgie, ohne sich noch einmal die Klasse zu besinnen, die er noch mit seiner grandiosen „Watchmen“-Verfilmung bewiesen hatte.

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„Big Eyes“ – Gelungenes Künstler-Biopic von Tim Burton!

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Man würde hier nicht unbedingt Tim Burton als Regisseur vermuten, doch der liefert hier endlich mal wieder ein Glanzstück ab. Dass er mit Christoph Waltz und Amy Adams zwei absolut ambitionierte Schauspieler für die Hauptrollen gewinnen konnte, wertet den Film noch mehr auf. Aber auch die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte ist einfach grandios, so verrückt und absurd, wie sie eben nur das Leben schreiben kann. Ein toller Film, der auch wieder viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat und an den meisten vermutlich spurlos vorüber gegangen ist.

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„Her“ – Spezieller Liebesfilm mit zynischen Seitenhieben

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Joaquin Phoenix führt eine Beziehung mit seinem Betriebssystem. Klingt wie eine Komödie oder eine böse Dystopie. Überraschender Weise gelingt Regisseur Spike Jonze („Being John Malkovich“, „Adaption.“) aber ein hochemotionaler Film über Liebe und Beziehungen, der das ungewöhnliche Liebespaar durchaus ernst nimmt. Dass bei dieser Beziehung jedoch einige Probleme vorprogrammiert sind (pun intended), liegt auf der Hand. Der Film ist ruhig und melancholisch inszeniert, kann aber gerade am Anfang auch einige humoristische und zukunftskritische Klänge einstreuen. Aus einer interessanten Idee wurde ein gut umgesetzter Film, der zum Weiterdenken anregt. Ein kleiner Höhepunkt des Filmjahres!

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Oscar 2014 – Die Gewinner!

Und wieder ist es entschieden, letzte Nacht wurden zum 86. Mal bei den Academy Awards die Oscars verliehen. Viele gute Filme waren im Rennen, abgesahnt hat letzten Endes „Gravity„, der von seinen zehn Nominierungen tatsächlich sieben Auszeichnungen bekam, bester Film wurde „12 Years A Slave„, Leonardo Di Caprio musste sich leider ein weiteres Mal geschlagen geben, bester Hauptdarsteller wurde Matthew McConaughey in „Dallas Buyers Club„, beste Hauptdarstellerin Cate Blanchett in „Blue Jasmine„. Verlierer des Abends wurde leider „American Hustle„, der von seinen zehn Nominierungen gar keine in einen Preis umwandeln konnte.

Hier alle Nominierten und Gewinner in der Übersicht:

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„American Hustle“ – Grandioser Gaunerfilm!

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Schon mit „Silver Linings“ hatte Regisseur David O. Russell einen amüsanten Film abgeliefert, der in erster Linie von seinen abgedrehten Charakteren lebte. Für „American Hustle“ holte er sich wieder Bradley Cooper, Jennifer Lawrence und Robert De Niro, erweiterte den Cast zudem um Christian Bale, Amy Adams und Jeremy Renner und ließ alle aufeinander los. Wie großartig dieses Ensemble harmoniert, sieht man nicht zuletzt an den zahlreichen Oscar-Nomierungen, die der Film und seine Darsteller bekamen. Und das zu recht, der Film macht richtig Spaß!

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„Man of Steel“ – Übertriebene, lahme Neuauflage!

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Ok, es ist nicht neu, dass Superman mein absoluter Hasscharakter in der Comicwelt ist, da er mit seinem Gerechtigkeitssinn so langweilig und facettenlos daher kommt. Aber ich hatte gehofft, dass „Watchmen„-Regisseur Zack Snyder, inhaltlich durch „Dark Knight„-Regisseur Christopher Nolan unterstützt, auch aus dem Strumpfhosenträger noch was machen könnte. Doch wenn man diese Effektorgie sieht, die nur auf übertriebene Action setzt und dabei jeglichen Realismus oder interessante Charakterbildung außer acht lässt, wünscht man sich doch tatsächlich Christopher Reeve zurück in das blaue Kostüm.

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