„Stephen Kings ES“ – Geniale Neuauflage des Horrorclowns!

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Für mich war Tim Currys Pennywise die Horrorgestalt meiner Jugend und die „ES“-TV-Verfilmung aus den 90ern mit das Gruseligste, was ich bis dahin gesehen hatte. Noch Jahre später verfolgte mich die Clownsfratze in meinen Träumen, wenn ich den Film erneut sah. Doch dann nahm ich mir die 1000-Seiten-Buchvorlage von Stephen King vor und die alte Verfilmung war plötzlich nur noch billig und harmlos, so viel brutaler, gruseliger, aber auch inhaltlich genialer war die Vorlage. Heute habe ich mich in den ersten Teil der Neuauflage von Andy Muschietti getraut und die hat es wirklich in sich. Nicht nur, dass die Schockszenen und die Verwandlungen von Pennywise eine ganz neue Dimension annehmen, der Film wird der Vorlage deutlich mehr gerecht und kann vor allem mit seinem wirklich grandiosen Kindercast und einer wirklich beängstigend guten Mischung genialer Settings und fieser Akustik überzeugen. Nichts für schwache Nerven, aber absolut sehenswert!

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„Sieben Minuten nach Mitternacht“ – Bildgewaltiges Drama!

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Es gibt immer wieder Filme, die einen umhauen und von einer völlig unerwarteten Seite treffen als erwartet. Dass „Sieben Minuten nach Mitternacht“ trotz des offensichtlichen Monsterhorrors kein typischer Horrorfilm werden würde, war vielleicht absehbar, was für ein tiefsinniges, emotionales und gleichzeitig optisch und akustisch wirklich beeindruckendes Drama dahinter verstecken würde, hatte ich nicht erwartet. Trotz grandioser Darbietungen von Sigourney Weaver und Felicity Jones steckt Nachwuchsstar Lewis MacDougall alle in die Tasche. Ein echt empfehlenswerter Geheimtipp!

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„Moonlight“ – Oscarprämiertes Drama über einen homosexuellen Farbigen

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Eigentlich besteht „Moonlight“ aus drei Kurzfilmen, die jeweils einen bestimmten Zeitpunkt im Leben eines jungen Afroamerikaners zeigen, der sich neben seinem kriminellen Umfeld auch mit dem Erwachsenwerden und seiner Homosexualität auseinander setzen muss. Da die drei Wendepunkte jedoch so gut miteinander verknüpft sind, funktioniert der Film als Ganzes ebenso perfekt. Neben einer tollen Bildsprache und der tiefgehenden Handlung profitiert der Film maßgeblich von Alex R. Hibbert, Ashton Sanders und Trevante Rhodes, die den Jungen in drei verschiedenen Altersstufen nicht nur an sich großartig, sondern auch so ähnlich spielen, dass man glauben könnte, es wäre wirklich immer der gleiche Junge. Aber auch Janelle Monáe, Naomie Harris und Mahershala Ali spielen ihre Nebenrollen super, Letzer wurde dafür sogar mit dem Oscar ausgezeichnet, „Moonlight“ selber holte neben dem Oscar als bester Film 2017 auch noch einen für das beste adaptierte Drehbuch.

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„Swiss Army Man“ – Melancholischer Furzhumor mit Leiche!

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swissarmymanSeit ich den herrlich absurden Trailer zu „Swiss Army Man“ gesehen habe, wollte ich unbedingt wissen, was mir das alles sagen soll. Das weiß ich nach dem Film immer noch nicht so ganz, aber ich habe lange nicht mehr einen so herrlich verrückten Film gesehen, der auf der einen Seite so primitiv und auf der anderen Seite so emotional daher kommt. Paul Dano und Daniel Radcliffe spielen einfach großartig. „Swiss Army Man“ hat so skurrile Einfälle, so seltsame Dialoge und doch so viel Tiefgang, einen vergleichbaren Film habe ich bisher nicht gesehen. Ein absoluter Außenseiter, aber vermutlich nicht jedermans Sache.

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„Eddie The Eagle“ – Britischer Loser wird Olympiastar!

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eddieDie Olympischen Winterspiele im kanadischen Calgary 1988 hatten als ganz spezielle Außenseiter nicht nur die jamaikanische Bobmannschaft, deren Geschichte 1993 als „Cool Runnings“ verfilmt wurde, sondern auch „Eddie The Eagle“, einen britischen Skispringer. Der Film bringt humor- und gefühlvoll den Weg des Losers Michael Edwards zu den Olympischen Spielen auf die große Leinwand und hat neben einem großartigen Taron Egerton in der Hauptrolle mit Hugh Jackman einen wirklich passablen Nebendarsteller gewählt, der in diesem Film einfach nur Spaß macht. Ein absolutes Feel-Good-Movie!

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„The Homesman“ – Tommy Lee Jones‘ Western kann punkten!

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Mit „The Homesman“ riskiert Tommy Lee Jones den Drahtseilakt, als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller auf vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Doch sein Western kann absolut überzeugen, auch wenn oder gerade weil er kein typischer Western ist. Die Handlung ist vielschichtig, folgt keinem vohersagbaren Schema und kann einen immer wieder emotional packen und verwirren. Dabei ist der Film unheimlich ruhig inszeniert. Während der Film schon inhaltlich und optisch überzeugen kann, hat man auch mit dem Cast einfach gut ausgewählt, denn nicht nur Tommy Lee Jones und die mal wieder grandiose Hilary Swank können voll und ganz überzeugen, auch die mit prominenten Namen wie Miranda Otto, William Fichtner, John Lithgow, James Spader, Hailee Steinfeld oder Meryl Streep besetzten Nebenrollen bereichern den Film ungemein. „The Homesman“ ist sicher nicht jedermans Sache, aber auf jeden Fall ein Geheimtipp!

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„Nightcrawler“ – Psycho Jake Gyllenhaal dreht für die News

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Bekannt wurde Jake Gyllenhaal mit „Donnie Darko“ in einer nicht ganz normalen Rolle und ist seither weiterhin am besten, wenn er etwas absonderliche Rollen spielt, zuletzt in Filmen wie „Enemy“ oder „Prisoners„. Die Rolle von Lou Bloom in „Nightcrawler“, einem intelligenten aber gewissenlosen Außenseiter, der sein Talent darin entdeckt, blutige Tatorte für die Nachrichten zu filmen, ist daher wie für ihn gemacht. Die vermutlich durch spezielle Kontaktlinsen extrem irre schauenden Augen geben dem ohnehin gut spielenden Gyllenhaal das I-Tüpfelchen, was seine Rolle zu einer der besten Psychos der letzten Jahre macht.

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„Guardians of the Galaxy“ – Galaktischer Riesenspaß!

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Ich fand die letzten Marvel-Verfilmungen schon recht unterhaltsam, von den „Guardians of the Galaxy“ hatte ich eigentlich nicht wirklich viel erwartet, aber was mir da geboten wurde, hat mir seit langem einen der besten Kinobesuche überhaupt beschert. Der Film hat nicht nur erwartungsgemäß viel bunte SciFi-Action zu bieten, er punktet vor allem mit einer fetzigen Handlung, wirklich verrückten Charakteren, großartiger Situationskomik und einem herrlich abgedrehten Humor, perfektioniert mit einem grandiosen Soundtrack. Was ihn von den anderen Marvel-Filmen abhebt ist der ordentliche Schwung Ironie, der jedem Pathos und Kitsch ein fröhliches Augenzwinkern verpasst. Und die 3D-Effekte können sich auch sehen lassen. Für SciFi- und Comicfans ein absolutes Muss!

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