„Das Spiel“ – Noch eine gute Stephen-King-Adaption!

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Der Roman „Gerald’s Game“ von Stephen King ist schon deshalb so genial, weil er fast komplett mit nur einer Person an einem Ort auskommt und trotzdem voll und ganz nach Kings Horrorprinzip funktioniert. Beeindruckenderweise schafft es Regisseur Mike Flanagan tatsächlich, die Romanvorlage im Auftrag von Netflix perfekt in eine Filmversion umzuwandeln, obwohl der Roman fast ausschließlich im Kopf der Hauptperson stattfindet, wirklich viel passiert eigentlich nicht, aber die aussichtslose Situation und ihre innere Auseinandersetzung damit und gleichzeitig das Verarbeiten von Abgründen und ihrer Vergangenheit macht „Das Spiel“ trotzdem sehr spannend. Carla Gugino spielt einfach großartig, aber auch Bruce Greenwood ist als Gegenpol in ihrem inneren Konflikt super besetzt. Wir scheinen endlich in einer Zeit angekommen zu sein, wo die Verfilmungen Kings Romane gerecht werden und man sie nicht nur auf die Horrorelemente reduziert.

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„Passengers“ – Das Lovestory-Weltraumabenteuer!

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Der SciFi-Film vermischt auf interessante Art eine Liebesgeschichte mit einem Weltraumabenteuer, gleichzeitig kommt der Film fast komplett mit nur zwei Darstellern aus, mit Jennifer Lawrence und Chris Pratt allerdings sehr vielversprechend. Die machen ihre Sache erwartungsgemäß gut, auch Michael Sheen und Laurence Fishburne passen großartig auf ihre Nebenrollen. „Passengers“ überzeugt optisch und auch die Handlung hat genug interessante Facetten, um einen bei Laune zu halten. Als SciFi-Fan muss man sich allerdings darauf einstellen, dass der Hauptfokus auf der Beziehung der Hauptcharaktere liegt und nicht auf den Gefahren, denen das Raumschiff ausgesetzt wird.

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„Nocturnal Animals“ – Vielschichtiger Thriller!

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Der neue Thriller von Tom Ford ist schon alleine wegen seiner verschiedenen Ebenen und der fesselnden Handlung interessant, überzeugt aber vor allem wegen des grandiosen Spiels von Amy Adams und Jake Gyllenhaal, die durch ebenfalls toll spielende Schauspieler wie Michael Shannon, Aaron Taylor-Johnson, Isla Fisher, Armie Hammer und Michael Sheen großartig unterstützt werden. „Nocturnal Animals“ ist tiefgründig, bitter und mitunter ziemlich hart, auf jeden Fall kein Thriller nach Schema F und damit vermutlich auch nicht nach jedermans Geschmack.

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„Fifty Shades of Grey“ – Öder Liebesfilm mit SM-Elementen!

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Ich habe die Bücher nicht gelesen und hätte den Film vermutlich auch komplett ignoriert, wenn darum nicht so ein unglaublicher Hype gemacht worden wäre. Also wollte ich mich durchquälen und danach einen schönen Verriss schreiben. Doch die erste Verfilmung von „Fifty Shades of Grey“ ist nicht schlecht, aber definitiv auch nicht gut, eben durchweg überflüssig und die Aufmerksamkeit garantiert nicht wert. Denn wenn man die (sehr prüde und jugendfrei) inszenierten Sexszenen weglässt, bleibt eine billige Liebesgeschichte ohne wirkliche Höhen und Tiefen. Zudem hätten dem Film Darsteller mit echter Ausstrahlung gut getan.

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„Parade’s End“ – Tolle britische Kurzserie mit Cumberbatch!

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Mit „Sherlock“ hat die BBC schon einmal eine großartige Serie mit Benedict Cumberbatch herausgebracht, nun haben sie den Schauspieler auch in der Hauptrolle der Miniserie „Parade’s End – Der letzte Gentlemen“ besetzt und auch hier einen guten Riecher bewiesen. Denn die sechsteilige Serie um einen britischen Edelmann Anfang des 20. Jahrhunderts kann nicht zuletzt dank Cumberbatch und den u.a. mit Rebecca Hall, Adelaide Clemens, Miranda Richardson und Stephen Graham ebenfalls gut besetzten Nebenrollen punkten, die gelungene Mischung aus Historiendrama, Gesellschaftsstudie und Liebeskomödie mit viel britischem Charme ist wirklich gelungen. Man muss diese Kurzserie einfach mögen, auch wenn man gar nicht genau sagen kann, was genau einen so begeistert hat.

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„Das hält kein Jahr“ – Der Film zum Fremdschämen!

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Beziehungskomödien gelingen wirklich selten, aber wenn sie sich ein wenig vom zotigen Nervmüll entfernen, kann da auch mal was Nettes bei herauskommen. Das wäre hier auch möglich gewesen, der Film setzt nicht auf primitive Gags oder kitschigen Einheitsbrei, aber irgendwie kann man sich mit keinem der Darsteller wirklich identifizieren, was einem dann leider den Zugang zum Film verwährt. So ist es einem letztendlich egal, wie sich die Handlung entwickelt und wirklich überraschen tut einen das Ende dann leider auch nicht. Ein wenig gelungene Situationskomik, ein paar lustige Momente, ansonsten überflüssig.

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„Fast verheiratet“ – Fast nicht zum Aushalten!

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Wenn man wie ich selber eine knappe Woche vor dem Ja-Wort steht, im Hinterkopf hat, dass „Die Hochzeits-Crasher“ und „Eine Hochzeit zum Verlieben“ eigentlich ganz unterhaltsam waren und dass man Jason Segel auch in „How I Met Your Mother“ ganz lustig findet, dann gibt man auch einem Film wie „Fast verheiratet“ eine Chance. Das hätte ich allerdings mal lieber bleiben lassen, denn neben ein paar lustigen Momenten zieht der Film sich ewig in die Länge, ist für eine Komödie nicht komisch und für ein Drama nicht anspruchsvoll genug. Keine Ahnung, welche Zielgruppe hier angesprochen werden sollte, für einen Frauenfilm ist er nicht rührseelig-kitschig genug und für Männer fehlt hier einfach ein wenig Klamauk.

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„American Pie: Das Klassentreffen“ – Gewohnt peinlich!

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Nach zwei Fortsetzungen und zahlreichen Spin-Offs hat man die alte „American Pie“-Truppe mal wieder ausgegraben, um noch einmal eine bunte Sammlung voller Zoten und Peinlichkeiten auf der großen Leinwand zu präsentieren. Das gelingt hier nicht schlechter und auch nicht besser als bei den alten Filmen, wer darüber lachen kann, wird auch hier lachen, wer dem Fremdschämen schon in den alten Filmen nicht gewachsen war, sollte auch hier die Finger von lassen. Als Fortsetzung sicher gelungen, generell aber peinlich wie die Vorgänger!

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