„Underworld 5: Blood Wars“ – Weiterhin sinnlos!

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Wer wie bei „Resident Evil“ auch darauf hofft, dass hier ein völlig sinnfrei fortgesetztes Franchise endlich endet, dem sei gleich gesagt, dass das Ende einen weiteren sechsten Teil ankündigt. Dabei war der erste Teil aus einer Zeit, als Vampire und Werwölfe noch echte Monster waren, damals noch ganz nett, auch den zweiten Teil konnte man noch mitnehmen. Dann war eigentlich Schluss, aber mit einem Prequel wurde etwas Vorgeschichte in Spielfilmlänge nachgeschoben und dann mit einem völlig überflüssigen vierten Teil das Franchise wiederbelebt. So geht hier das Kämpfen und Geballer munter weiter, ohne die Handlung wirklichen weiterzubringen. Es ist schon eher ein Rückschritt, um weitere Teile zu rechtfertigen.

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„Ash vs. Evil Dead“ – Großartiges Splatter-Serien-Comeback!

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In den 80ern war nicht zuletzt die „Tanz der Teufel“-Trilogie der Anfang einer neuen Art von Horror, das Splattergenre war geboren. Hauptdarsteller Bruce Campbell durfte vor allem in den beiden Fortsetzungen auch sein komödiantisches Talent unter Beweis stellen, denn gerade „Tanz der Teufel 2“ zeigte, dass man Horror so sehr übertreiben kann, dass er einen schon wieder zum Lachen bringt. Doch dann war Schluss, Regisseur Sam Raimi machte Superheldenfilme, Bruce Campbell verschwand in der Welt der Nebenrollen. Das kürzlich gedrehte Remake „Evil Dead“ war gut gemacht, ihm fehlte aber die Selbstironie. Doch „Ash vs. Evil Dead“ lässt einen grandiosen Klassiker endlich wieder aufleben, nicht zuletzt dank endlich wieder echtem Splatter-Slapstick, sondern vor allem wegen einem alten, aber immer noch coolen Bruce Campbell!

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„From Dusk Till Dawn“ – Vampir-Kult-Trash in Serie!

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Mit „From Dusk Till Dawn“ erschufen Robert Rodriguez und Quentin Tarantino in den 90ern einen absoluten Kultfilm und machten nebenbei George Clooney zu einem Superstar. Der trashige Film über zwei Ganoven, die auf der Flucht vor der Polizei in Mexiko in eine Bar voller Vampire geraten, erhielt zwei nicht wirklich erwähnenswerte Fortsetzungen und wurde jetzt von Schöpfer Rodriguez zu einer TV-Serie neu aufgearbeitet. Die erste Staffel erzählt größtenteils die Handlung des Films neu, erweitert diese aber um weitere Handlungsstränge und neue Erzählebenen. Die TV-Version kann sich zwar nicht mit dem Original messen, kann aber doch unterhalten und bietet einige interessante Neuerungen.

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„Feuchtgebiete“ – Hygiene wird bei Helen kleingeschrieben

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„Wenn man Schwänze, Sperma und andere Körperflüssigkeiten ekelhaft findet, kann man es mit dem Sex auch direkt bleiben lassen.“ Die gleich zu Filmbeginn formulierte Kernaussage lässt sich direkt auf Charlotte Roches Bestseller sowie seine Verfilmung übertragen: Die Zuschauer wissen, was sie erwartet – wer sich darauf nicht einlassen will, muss den Film gar nicht erst gucken. Dabei überrascht, wie es Regisseur David Wnendt gelingt, durch inszenatorische Kniffe und Stilisierung den Tabubruch-Film nicht zum reinen Ekelbüffet verkommen zu lassen; auch Hauptdarstellerin Carla Juri erweist sich als Volltreffer für ihre polarisierende, in der Popkultur angekommene Kultfigur, sodass die Verfilmung als durchaus gelungen bezeichnet werden kann.

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TV-Serien zu „Sin City“, „From Dusk Till Dawn“, „Mariachi“

Kult-Regisseur Robert Rodriguez plant Großes im Fernsehen: Nach „El Mariachi“ und „From Dusk Till Dawn“ soll es nun auch noch eine „Sin City„-Fernsehserie geben! Die Weinstein Company will die TV-Serie sich am zweiten Film „Sin City: A Dame to Kill For“ orientieren lassen, dessen US-Start der 22. August 2014 ist. Robert Rodriguez und Frank Miller sollen die Produktion überwachen. Welche Charaktere bzw. Schauspieler wieder mit von der Partie sein werden, bleibt abzuwarten.

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„Dexter“ – Staffel 8 und ein schwaches Serienfinale

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Neben „Breaking Bad“ endet diesen Herbst auch eine weitere Serie: „Dexter“ ist nach acht Staffeln vorbei. Zeit, ein kleines Resümee zu ziehen! Die Idee der Serie ist von Anfang an sehr interessant gewesen und lag ganz im Zeitgeist, das Böse als Teil eines jeden und nicht mehr ultimativ darzustellen. Das raffinierte Experiment, die Hauptfigur zum Sympathieträger zu machen, obwohl sie ein leidenschaftlicher Massenmörder ist, hat funktioniert. Doch mit der Zeit hat es der Serie immer mehr an neuen Ideen gefehlt und auch die – schon von Anfang an vorhandenen – Logiklücken und Charakter-Inkonsistenzen nahmen eher zu als ab.

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„Underworld: Awakening“ – Hirnloses Geballer!

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Gone Girl

Vor „Twilight“ gab es immer wieder die Thematik der Liebe und Konflikte zwischen Vampiren, Werwölfen und Menschen, eine optisch sehr ansprechende Version kam 2004 mit „Underworld“ ins Kino. Der war zwar kein Meisterwerk, aber konnte immerhin mit einer interessanten Thematik, einer unterhaltsamen Story und vor allem einem sehr gelungenen Gothiksetting überzeugen. Mit „Underworld: Evolution“ folgte eine nur noch bedingt gelungene Fortsetzung, für den dritten Teil fiel den Machern dann nur noch ein, die schon in der Fortsetzung erzählte Ursprungsgeschichte als Prequel noch mal in Spielfilmlänge ins Kino zu bringen. Trotz dieser offensichtlichen Ideenlosigkeit wollte man jetzt wohl auf die Vampirwelle noch mit aufspringen, setzt beim vierten Versuch allerdings nur noch auf Lärm, Geballer und Gewalt.

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„Fright Night“ – Horrorremake mit „richtigen“ Vampiren

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Man muss sich wirklich fragen, wer nach „Twilight“ überhaupt noch Lust auf Vampire hat, doch „Fright Night“ macht tatsächlich wieder Spaß. Das Remake des Kultfilms „Fright Night – Die rabenschwarze Nacht“ aus den 80ern kann mit einem fiesen Colin Farrell und einer witzig-spannenden Geschichte überzeugen, in der Vampire mal wieder richtig böse sind und in der Sonne verbrennen statt zu glitzern! Neu ist das zwar nicht, aber ein schöner Ausflug zurück in den Horrorstil der guten alten 80er.

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