„Percy Jackson 2: Im Bann des Zyklopen“ – Eher nicht!

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Der erste Teil „Percy Jackson: Diebe im Olymp“ war sicher kein Überflieger, aber er konnte mit kindgerechtem Charme und einer soliden Mischung aus Spannung und Humor ein wenig griechische Mythologie vermitteln. Wobei er sich wohl auch nicht wirklich einprägen konnte, so wirklich wollte sich bei mir nicht so der Wiedererkennungseffekt einstellen. Doch das hätte auch nicht viel gebracht, denn die Fortsetzung will so gar nicht funktionieren. Es gab sicher einen Grund, warum die beachtliche Darstellerriege des Erstlings nicht mehr dabei ist oder umbesetzt wurde, mit Seriendarstellern wie Anthony Head oder Nathan Fillion kann man nicht so richtig punkten. Aber auch die Handlung, die Charaktere und das Einbinden mythologischer Elemente will dieses Mal so überhaut nicht harmonieren.

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Begonnene Fantasybuch-Verfilmung – keine Fortsetzung

Immer wieder hat der Flimmerblog den mangelnden Einfallsreichtum Hollywoods in Form von Fortsetzung-, Franchise- und Remake-Politik feststellen müssen (z. B. hier oder hier). Doch in Bezug auf Fantasybuchreihen fällt im Gegensatz zu den vielen nicht enden wollenden Sequels auf, dass einige Buchverfilmungen nach einem begonnenen ersten Teil keine Fortsetzung bekamen – und dies nicht nur zum Ärger der Buchfans.

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„Beautiful Creatures“ – „Twilight“ mit Hexen!

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Die „Twilight“-Saga hat endlich ihren Abschluss gefunden, da gräbt man natürlich sofort vergleichbare Stories aus, um sie auf die große Leinwand zu bringen. Tatsächlich gibt es hier zahlreiche Parallelen zur Vampirreihe, allerdings ist „Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe“ spannender, interessanter und weniger kitschig inszeniert. Der Film dürfte sich zwar auch eher an ein weibliches Publikum richten, könnte aber auch manchen gefallen, die den in der Sonne glitzernden Vampiren nichts abgewinnen konnten.

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„Jack Reacher“ – Langweilig und uncool!

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Tom Cruise ist ein egomanischer Selbstdarsteller, der daher nur auf eine Handvoll wirklich gelungener schauspielerischer Leistungen zurückblicken kann. Da ich die Buchvorlagen zu „Jack Reacher“ nicht kenne, aber gehört habe, dass Reacher dort optisch nicht mal im Ansatz Cruise ähnelt, und man zudem die originellen Ansätze das Charakters sieht und wie sie zugunsten des Standard-Cruise-Charakters geopfert werden, kann man nur vermuten, dass Fans der Buchvorlage nicht gerade begeistert sein werden. Wer angesichts der Trailer nun einen actiongeladenen, spannenden und coolen Film erwartet, wird bitter enttäuscht werden, „Jack Reacher“ ist einfach nur langweilig.

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„Twilight 5: Breaking Dawn, Teil 2“ – Endlich vorbei!

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Das Beste vorab: Es ist endlich vorbei! Nachdem man die mäßige vierte Buchvorlage der Teenie-Vampir-Schnulze noch auf zwei Teile ausweitete, um noch mal so richtig abzukassieren, hat die kitschige Geschichte auch auf der Leinwand endlich ihr Ende gefunden. Ein letztes Mal habe ich das Schicksal der wenigen Männer geteilt, die sich im Kino inmitten von Frauen jeglichen Alters, die wie kleine Mädchen schluchzen und quietschen, fragen, wie eine so miese und kitschige Handlung überhaupt jemals Fans bekommen, geschweige denn diesen Hype bei den weiblichen Wesen auslösen konnte. Ich habe es bis zum Ende nicht verstanden, auch wenn ich wacker durchgehalten habe.

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„Cloud Atlas“ – Ambitionierter, aber zu wirrer Maskenball

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Es gibt Filme, die wollen nichts aussagen, andere verschleiern ihre Aussage und bieten viel Interpretationsmöglichkeiten und dann eben noch Filme wie „Cloud Atlas“, die ihre offensichtliche Botschaft einfach nicht vermitteln können. Denn statt die verschiedenen Handlungsstränge zu einem Gesamtkonzept und roten Faden zu verbinden, bieten die Wachowski-Geschwister und Tom Tykwer leider nur einen Haufen bekannter Schauspieler in immer wieder anderer Maske und eine Sammlung netter Geschichten quer durch Genre und Zeit, die einfach nicht zueinander passen wollen und den fast dreistündigen Film zeitweise zur echten Tortur werden lassen.

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„Cosmopolis“ – Cronenberg, Pattinson, Langweile!

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David Cronenberg steht für seltsame, mitunter recht brutale Filme, Robert Pattinson ist bisher auf seine Rolle als glitzernder „Twilight“-Vampir festgelegt, daher hätte die Hauptrolle in diesem Film sein Weg aus dem Kitschimage sein können. Er hätte eine erwachsene Rolle zwischen Coolness, Sex und Gewalt bekommen können. Wenn der Film nicht so schlecht geraten wäre, was tatsächlich nicht mal an Pattinson liegt. Cronenberg soll die Buchvorlage fast 1:1 umgesetzt und nichts an den Dialogen geändert haben. Doch was vielleicht im Buch funktioniert, muss nicht auf der großen Leinwand wirken.

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„Twilight 4: Breaking Dawn, Teil 1“ – Laaangweilig!

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Ok, wenn man nett ist, kann man sagen, dass aus der Vorlage noch das Beste rausgeholt wurde, rettet aber natürlich nicht viel, wenn man sich vor Augen führt, dass aus einem Buch, in dem so absolut gar nichts passiert, auch noch zwei Filme gemacht werden. Wer also nach dem schon fast actionreichen dritten Teil dachte, jetzt würde es richtig losgehen, muss hier feststellen, dass der Höhepunkt schon lange vorbei ist. Schmachtende Mädchen bekommen natürlich alles, was das Herz begehrt: Hochzeit, Flitterwochen, erstes Mal und (erstaunlicherweise recht wenige) nackte Männeroberkörper. Wer nach der Medienberichterstattung heiße Sexszenen erwartet hat, wird diese hier genauso wie Action und Spannung völlig umsonst suchen.

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