Kurz kritisiert 20: Von Psychologie, Polka und Prügeln

Dann holen wir doch mal wieder eine Reihe von Filmen nach, die für eine komplette Review nicht gereicht haben, aber trotzdem nicht unerwähnt bleiben sollten. Dieses Mal gibt es Kurzkritiken zu den Filmen „Professor Marston And The Wonder Woman“, „The Limehouse Golem“, „The Polka King“, „Sie nannten ihn Spencer“, „Colossal“, „Once Upon A Time In Venice“, „Happy Deathday“, „Paddington 2“ und „Sharknado 5: Global Swarming“.

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War der Tod tatsächlich so fleißig in 2016?

carriefisher

Gefühlt sind 2016 ungewöhnlich viele Musiker, Schauspieler und andere Prominente von uns gegangen, aber ist das tatsächlich so? Ich habe mal die für mich relevanten Verstorbenen von 2016 und 2015 zusammenzutragen und da hat 2016 wirklich heftiger zugeschlagen. Nicht erst „Prinzessin Leia“ Carrie Fisher war dieses Jahr ein Verlust für die „Star Wars“-Welt, auch „R2-D2“ Kenny Baker und „Admiral Ackbar“ Erik Bauersfeld sind verstorben. Und neben Schauspiellegenden wie Bud Spencer, Götz George oder Alan Rickman müssen wir seit 2016 auch auf Nachwuchstalent Anton Yelchin verzichten. Vergleichbar in 2015 wären wohl die Verstorbenen Christopher Lee, Leonard Nimoy und Pierre Brice. Aber mit Peter Lustig und den ersten „Sesamstraßen“-Stars Manfred Krug und Uwe Friedrichsen ist tatsächlich ein Teil meiner Kindheit gestorben.

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Bud Spencer ist mit 86 Jahren gestorben

Und noch eine traurige Todesmeldung, auch Bud Spencer ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Auch für mich gehören vor allem seine Filme mit Terence Hill wie „Vier Fäuste für ein Halleluja“, „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ oder „Vier Fäuste gegen Rio“ einfach zu meiner Jugend hinzu. Jahrelang habe ich mich immer wieder mit Freunden getroffen, die originale Bohnenpfanne zubereitet und dann ein paar „Buddys“ geschaut. Selbst heute machen die platten Gags und übertriebenen Prügeleien immer noch Spaß. So müssen wir leider doch auf einen allerletzten Film mit Spencer und Hill verzichten, aber immerhin soll Spencer nicht gelitten und sich zuletzt für sein Leben bedankt haben, in dem er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Sportler, Musiker und Modedesigner erfolgreich gewesen war. Lass den Dampfhammer ruhen, Buddy, und leb wohl!

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„Sherlock Holmes“ – Ermitteln, schnacken, draufhauen!

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   8,38 / 10,00 (13 Stimmen) Loading...

Kaum ein Charakter hat so viele Verfilmungen bekommen wie Sherlock Holmes, warum sollte dieser Neuaufguss also Neues bringen? Weil Guy Ritchie eben bekannt dafür ist, wirklich cool zu inszenieren und das neue Holmes-Watson-Duo, verkörpert von Robert Downey Jr. und Jude Law, nicht nur ermittelt und kombiniert, sondern dabei auch mal die Fäuste spielen lässt und den ein oder anderen coolen Spruch auf Lager hat. Ein düsteres London, ein wenig Okkulistismus und jede Menge englische Lebensweisen gibt es hier trotzdem, Fans von Ritchies Gangsterfilmen und die des bekannten Detektivs sollten also beide auf ihre Kosten kommen. Ich wurde jedenfalls bestens unterhalten und freue mich schon auf die Fortsetzung der Neuauflage.

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„Mord ist mein Geschäft, Liebling“ – Nora hui, Rest pfui!

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   5,00 / 10,00 (4 Stimmen) Loading...

Beindruckenderweise war der Filme nicht so panne, wie ich befürchtet habe, aber er war auch nicht ansatzweise gut. Der Humor wurde zum Glück nicht auf das Niveau von „1 1/2 Ritter“ gedrückt und Rick Kavanian reduziert sein typisches nerviges Overacting erstaunlicherweise auf ein Minimum, aber es reicht halt nicht zum Hauptdarsteller. Nora Tschirner spielt zwar wieder sehr niedlich, aber die Story gibt ihr nicht so viele Möglichkeiten wie „Keinohrhasen“. Und auch Bud Spencer kann mit seiner recht anspruchslosen Nebenrolle nichts mehr rumreißen. Die Gags sind nicht oberflach, aber leider auch nicht originell und witzig.

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