„Das Spiel“ – Noch eine gute Stephen-King-Adaption!

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Der Roman „Gerald’s Game“ von Stephen King ist schon deshalb so genial, weil er fast komplett mit nur einer Person an einem Ort auskommt und trotzdem voll und ganz nach Kings Horrorprinzip funktioniert. Beeindruckenderweise schafft es Regisseur Mike Flanagan tatsächlich, die Romanvorlage im Auftrag von Netflix perfekt in eine Filmversion umzuwandeln, obwohl der Roman fast ausschließlich im Kopf der Hauptperson stattfindet, wirklich viel passiert eigentlich nicht, aber die aussichtslose Situation und ihre innere Auseinandersetzung damit und gleichzeitig das Verarbeiten von Abgründen und ihrer Vergangenheit macht „Das Spiel“ trotzdem sehr spannend. Carla Gugino spielt einfach großartig, aber auch Bruce Greenwood ist als Gegenpol in ihrem inneren Konflikt super besetzt. Wir scheinen endlich in einer Zeit angekommen zu sein, wo die Verfilmungen Kings Romane gerecht werden und man sie nicht nur auf die Horrorelemente reduziert.

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„Den Sternen so nah“ – Mehr Romanze als Mars-Mission!

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Die Grundidee vom Jungen, der während einer Marsmission geboren wurde, auf dem Mars aufgewachsen ist und jetzt die Erde kennenlernen will, ist wissenschaftlich wohl nicht unbedingt fundiert, aber für einen Film schon ok. Doch „Den Sternen so nah“ will irgendwie nicht funktionieren, er erzählt eine recht hanebüchene Liebesgeschichte, die wegen der zahlreichen Logiklücken auch nicht vollkommen als Fundament reicht. Da hilft auch die Starbesetzung um Asa Butterfield, Britt Robertson, Gary Oldman, Carla Gugino und B.D. Wong nicht viel. Ein bisschen Raumfahrt, ein wenig Herzschmerz, aber eben kein richtig gelungener Film.

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„San Andreas“ – Katastrophenfilm mit Dwayne Johnson

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Filme, in denen sich die Menschen vor enormer Zerstörung durch die Natur oder Außerirdische retten müssen, sind eigentlich das Gebiet von Roland Emmerich, dieses Mal schickt Regisseur Brad Peyton Ex-Wrestler Dwayne Johnson los, um im für die Amerikaner vielleicht gruseligsten Naturkatastrophen-Szenario seine Familie zu retten: Dem Verschieben der Kontinentalplatten unter dem San Andreas Graben und den daraus resultierenden Erdbeben. Das ist optisch gelungen und insgesamt ganz ordentlich anzuschauen, ein Meisterwerk hat hier sicher keiner erwartet, daher kann man sich ganz entspannt zurücklehnen und die Katastrofe genießen. Oder man lässt es einfach, auch kein Verlust.

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„Mr. Poppers Pinguine“ – Jim Carrey als Pinguin-Papa

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Trotz einiger gelungener Ausflüge ins seriöse Filmgeschäft, zieht es Jim Carrey immer wieder in die Welt des Klamauks zurück. Somit gibt es natürlich auch hier viel Slapstick und Grimassieren, aber insgesamt ist der Filme ein netter, kleiner Familienfilm, den die Welt nicht braucht, der für ein jüngeres Publikum aber ein netter Zeitvertreib ist. Wer für sich und seinen Nachwuchs noch einen putzigen Kinofilm sucht, kann hier sicher gut seine Zeit verbringen, der Rest sollte sich vielleicht etwas Anspruchsvolleres suchen.

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„Sucker Punch“ – Effektkino ohne Story und Wirkung!

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Gone Girl

Wenn man sich „Watchmen“ und „300“ anschaut, weiß man, dass die Comicverfilmungen von Zack Snyder immer eine bunte, größtenteils computergenerierte Welt mit sehr stilvollen Bildern bieten, die wie bei „Watchmen“ sogar eine sehr vielseitige Story transportieren können. Doch schon beim Trailer zu „Sucker Punch“ störte irgendwas, fehlte den ansprechenden Bildern doch dort schon jegliche Handlung. Trotzdem wollte ich mit eigenen Augen sehen, ob Zac Snyders Talent sich ebenso aufs Drehbuchschreiben erstreckt. Doch „Sucker Punch“ ist leider so konfus und die Story so wenig ausgearbeitet, dass irgendwann auch süße Mädels, wildes Geballer und jede Menge Effekte nicht mehr über die überflüssige Existenz des Films hinwegtäuschen können.

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„Die Jagd zum magischen Berg“ – „The Rock“ rettet Aliens

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Dieser Film ist einfach eine Disney-Version von „Der Tag, an dem die Erde still stand“, Dwayne „The Rock“ Johnson darf sich mal wieder von seiner lustigen Seite zeigen und die „Aliens sind auf der Erde gelandet, werden gejagt und müssen zurück zum Mutterschiff“ wird hier so richtig schön im Disney-Stil dargeboten, die Aliens sind süße kleine Kinder, die Bösen sind zwar böse, aber so richtig töten tut man da natürlich nicht, und die Handlung kommt sehr gradlinig und recht einfach gestrickt daher.

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„Kurzer Prozess“ – De Niro und Pacino im Doppelpack

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Wenn zwei Urgesteine wie Robert De Niro und Al Pacino zusammen in einem Film mitspielen, wird man doch auf jeden Fall aufmerksam. Und obwohl ich nicht unbedingt der Fan von Copfilmen bin, habe ich mir „Kurzer Prozess – Righteous Kill“ jetzt angesehen. Hollywood scheint in letzter Zeit gerne auf das Thema Selbstjustiz zurückzugreifen, wie auch bei „Die Fremde in mir“, „Death Sentence“ oder der Serie „Dexter“. Dieser Film bietet allerdings nichts Neues.

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