„Manchester By The Sea“ – Casey Affleck spielt super

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Es gibt Filme, deren Handlung einen tatsächlich berührt und zum Nachdenken anregt, „Manchester By The Sea“ gehört dazu. Das traurige Drama profitiert aber auch sehr von einem wirklich großartig spielenden Casey Affleck. Der Bruder von Ben Affleck wurde daher nicht umsonst bereits mit dem Oscar und dem Golden Globe ausgezeichnet. Das Szenario um einen von Schicksalsschlägen geprägten Einzelgänger, der sich nach dem Tod seines Bruders um dessen Sohn kümmern soll, ist sehenswert und schafft es immer wieder, einem emotional in die Magenkuhle zu schlagen, ohne dabei die Hoffnung auf eine positive Entwicklung verschwinden zu lassen.

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Oscars 2017 – Die Gewinner

Im Gegensatz zu den Golden Globes konnte „La La Land“ bei den Academy Awards nicht mal die Hälfte der Nominierungen in Auszeichnungen umwandeln, Hauptdarstellerin Emma Stone und Regisseur Damien Chazelle waren aber auch hier unter den Gewinnern. Und auch, wenn fälschlicher- und peinlicherweise zuerst das Musical auch als bester Film ausgerufen wurde, kam die Korrektur kurz danach und die Auszeichnung ging an „Moonlight“. Doch auch „Moonlight“, „Arrival“, „Hacksaw Ridge“ und „Manchester By The Sea“ konnten nur wenige ihrer Nominierungen auch in Form einer Trophäe mitnehmen. Casey Affleck wurde für Letztgenannten auch hier als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

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Golden Globe Awards 2017 – Die Gewinner!

Es gibt bei Filmpreisen immer Favoriten und dann immer die Gewinner, aber noch nie hat bei den Golden Globes ein Film gleich sieben Auszeichnungen erhalten und gleichzeitig alle Nominierungen zum Sieg geführt, „La La Land“ ist das gelungen. Neben dem Preis für den besten Film und die beste Regie wurden auch die Hauptdarsteller Ryan Gosling und Emma Stone ausgezeichnet. „Moonlight“ und „Manchester by the Sea“ gingen zwar auch nicht leer aus, hatten aber deutlich mehr Nominierungen.

Im TV-Bereich konnten sich Neulinge wie „American Crime Story“, „The Night Manager“ und „The Crown“ am meisten Auszeichnungen sichern. Meryl Streep wurde zudem für ihr Lebenswerk ausgezeichnet und hielt ein beeindruckende, sehr politische Rede.

Hier eine Übersicht aller Gewinner aus den Bereichen Kino und Fernsehen:

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„Interstellar“ – Nolan schickt McConaughey ins All!

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Die Filme von Christopher Nolan können (fast) immer mit großartiger Optik, bombastischem Sound, interessanten Plots und guten Darstellern punkten, entsprechend gut macht sich auch „Interstellar“ auf der großen Leinwand. Um den alten Vorwürfen entgegenzuwirken, seine Filme würden emotionslos sein, setzt Nolan hier an vielen Stellen auf Gefühle und Zwischenmenschliches. Allerdings nimmt sich auch dieser Film zu ernst, die Handlung hat so einige gigantische Logiklücken und die Emotionen wirken leider so, als hätte sie jemand ohne Emotionen ins Drehbuch geschrieben. Das macht „Interstellar“ nicht zu einem schlechten Film, aber eben auch nicht zu dem großen, epischen Drama, das er gerne wäre. Den Weg ins Kino ist er aber trotzdem wert.

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„I’m Still Here“ – Die verlorenen Jahre des Joaquin Phoenix

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Als Joaquin Phoenix („Walk The Line“) im Herbst 2008 seinen Ausstieg aus dem Schauspielgeschäft bekannt gab, war das für die Filmindustrie ein kleiner Schock, so schien doch einer der talentiertesten und erfolgreichsten Schauspieler der vergangenen Jahre seine Passion endgültig an den Nagel zu hängen. Doch wäre das nicht schon genug des Guten gewesen, erschien JP – wie er sich neuerdings nannte – einige Monate später mit Sonnenbrille, ungepflegt langen Haaren und verfilztem Rauschebart beim amerikanischen Late-Night-Talker David Letterman. Desinteressiert und grenzdebil weihte er das ohnehin schon verwirrte Publikum in seinen neuesten Plan ein: Joaquin Phoenix möchte Hip-Hop-Künstler werden. Hatte er den Verstand verloren oder handelte es sich tatsächlich um ein reales Projekt mit echten Ambitionen?

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