Kurz kritisiert 19: Von Jürgen, Conni und Sartana!

Die Liste meiner Kurzkritiken ist immer länger geworden, jetzt versuche ich sie endlich mal abzuarbeiten. Dieses Mal sind ein paar neuere Filme wie „Jürgen – Heute wird gelebt“, „Conni & Co 2“, „Churchill“, „Killing Hasselhoff“, „The Bye Bye Man“, „Zoom“, „Spotlight“, „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“, „Equals“, „Song To Song“, „Power Rangers“ sowie die Klassiker „Sartana – Noch warm und schon Sand drauf“, und „Eraserhead“ mit von der Partie.

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„Thor 3: Tag der Entscheidung“ – Zonk, der Kalauer-Gott!

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   7,67 / 10,00 (3 Stimmen) Loading...

Ich habe mich bei den Filmen aus dem MCU selten so schwer mit einer Bewertung getan wie bei diesem hier. Man kann sicher sagen, dass die „Guardians of the Galaxy“ dem oft etwas vor Pathos triefenden Superhelden-Kosmos die Prise Humor und Selbstironie verpassten, die ihm bis dahin größtenteils fehlte. Was bei „Doctor Strange“ noch als gesunde Mischung funktionierte, wurde bei „Spiderman“ dann schon grenzwertig. „Thor 3“ ist jetzt das bombastische Endprodukt der Verlustigung des MCU! Dabei kann man auch nicht sagen, dass die unzählbaren Slapstick-Einlagen, die gaglastigen Wortgefechte, die ins Unendliche übertriebende Situationskomik und die coolen Sprüche alle ihr Ziel verfehlen, aber es ist einfach nicht ok, einen komplexen Filmkosmos und seine Charaktere nur noch auf das zu reduzieren, was offensichtlich bei den letzten Filmen das Publikum am meisten überzeugen konnte. Hoffen wir mal, dass das MCU nicht an dieser Überdosis Humor letztendlich qualvoll krepiert.

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Die „Hobbit 3 Extended Edition“ enttäuscht

Gerade der dritte Hobbit-Film wirkt in meinen Augen wie ein unzusammenhängendes, durch Füller-Szenen und CGI-Kämpfe in die Länge gezogenes Flickwerk und nicht wie ein stimmiger Film (hier die Rezension). Da Peter Jackson angeblich selbst nicht so zufrieden war und angekündigt hat, dass in dieser Exented-Edition eine Menge geändert werden wird, hat man vorsichtig gehofft, die lediglich 20 min längere Extended macht „Hobbit 3“ zu einem stimmigeren Film. Das ist leider kaum der Fall, viele der sinnvollen gedrehten Szenen sind nach wie vor nicht in die Extended gelangt, dafür aber jede Menge vollanimierte Kämpfe, die sogar noch die Kinofassung visuell unterbieten. Schade.

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„Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“ – The Last Goodbye

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   5,00 / 10,00 (7 Stimmen) Loading...

Nun heißt es Abschied nehmen – nicht nur vorerst von Mittelerde im Kino, sondern auch endgültig von der Hoffnung, dass die „Hobbit“-Trilogie ähnlich grandios wie „Der Herr der Ringe“ werden könnte. Wenn man ehrlich ist, hat man nicht mehr viel erwartet. Man kennt z.B. die künstliche CGI-Visualität, dürftige Handlungsstränge sowie Over-the-Top-Action nun schon aus den zwei Vorgängern. Und so lässt man sich von „Die Schlacht der fünf Heere“ nett unterhalten und hat dabei fast vergessen, was die Trilogie für ein Potenzial gehabt hat. Alles in allem besitzt der Film ein paar gute Momente und einige Fremdschäm-Szenen, plätschert aber im Großen und Ganzen vor sich hin, bis man schließlich realisiert: Das war’s.

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„Monuments Men“ – Kunstliebhaber vs. Nazis!

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   4,00 / 10,00 (4 Stimmen) Loading...

Der Zweite Weltkrieg mal mit einem völlig anderen Blickwinkel. In seiner neuen Regiearbeit schickt George Clooney sich selber und dazu Matt Damon, Bill Murray, John Goodman, Jean Dujardin und Cate Blanchett los, um von den Nazis geraubte Kunstgegenstände wiederzubeschaffen. Der Film bringt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte des Trupps älterer Kunstexperten recht amüsant auf die Leinwand, die Handlung ist spannend und interessant, die Schauspieler spielen gut und doch ist der Film nur ein netter Zeitvertreib. Trotzdem ein interessantes Kapitel des Zweiten Weltkriegs, von dem wohl viele vorher noch nichts gehört haben.

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Oscar 2014 – Die Gewinner!

Und wieder ist es entschieden, letzte Nacht wurden zum 86. Mal bei den Academy Awards die Oscars verliehen. Viele gute Filme waren im Rennen, abgesahnt hat letzten Endes „Gravity„, der von seinen zehn Nominierungen tatsächlich sieben Auszeichnungen bekam, bester Film wurde „12 Years A Slave„, Leonardo Di Caprio musste sich leider ein weiteres Mal geschlagen geben, bester Hauptdarsteller wurde Matthew McConaughey in „Dallas Buyers Club„, beste Hauptdarstellerin Cate Blanchett in „Blue Jasmine„. Verlierer des Abends wurde leider „American Hustle„, der von seinen zehn Nominierungen gar keine in einen Preis umwandeln konnte.

Hier alle Nominierten und Gewinner in der Übersicht:

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„Blue Jasmine“ – Cate Blanchett spielt groß auf!

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   8,33 / 10,00 (3 Stimmen) Loading...

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Woody Allen hat mit „Blue Jasmine“ einen großartigen Film über unterschiedliche Gesellschaftsschichten abgeliefert, wobei die High Society mit ihrer Lebensferne, Unmoral, Arroganz und Steuerbetrug recht schlecht abschneidet. Der Film ist angenehm zynisch und weniger romantisch als Allens letzten Filme, ist aber dennoch nie anstrengend anzuschauen. Die größte Stärke des Film ist aber Cate Blanchett, die ihre aus der Welt der Reichen gefallene Figur derart einnehmend und überzeugend verkörpert, dass man den satirisch-überzeichneten Unterton des Film fast vergisst und ihre Figur ernstnimmt. Großartige Schauspielerleistung!

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„Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ – Zurück in Mittelerde

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Seit vielen Jahren wartet man auf diesen Film, der so viele Hochs und vor allem Tiefs in der Produktion durchlebt hat. Nun ist zumindest das erste Drittel von ihm im Kino. Das Ergebnis ist ernüchternd, aber keine Katastrophe. Peter Jackson schafft ein paar Highlights, aber leider auch jede Menge Patzer. Insgesamt fühlt sich Mittelerde teilweise sehr fremd an, insgesamt aber um einiges kinderfreundlicher. Letztlich ist „Eine unerwarte Reise“ aber leider nur ein unausgegorener, schwächerer Aufguss von „Die Gefährten“ mit einem Mangel an Tiefe, Authentizität und einigen Pacing-Problemen; dafür aber einem Zuviel an CGI.

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