„Lola rennt“ – Nach wie vor ein Meisterwerk

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Hier mal eine Rezension zu einem Klassiker der jüngeren Filmgeschichte: Ich habe mir wieder einmal Tom Tykwers Geniestreich angesehen, der sogar in den USA als „Run Lola Run“ großen Erfolg hatte, und bin nach wie vor sehr angetan. Dieser Film, der geradezu vor Kreativität und einfallsreichen Ideen strotzt, ist und bleibt ein kleines Meisterwerk, das schon fast an Kunst grenzt und mit sehr geringen Mitteln nicht nur Berlin-Ode, sondern auch Träger philosophischen Inhaltes ist.

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„1 1/2 Ritter“ – Proletenhumor von und mit Til Schweiger

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Der Trailer ließ schon nicht gutes erwarten, aber nachdem ich Til Schweigers großartige Filme „Keinohrhasen“ und „Barfuss“ gesehen habe, dachte ich mir, so mies wird dieser Film vielleicht doch nicht. Weit gefehlt, der Film war so peinlich und unlustig, dass er sogar „7 Zwerge 2“ und „Siegfried“ unterbietet. Warum Til Schweiger nach seinem Erfolg mit „Keinohrhasen“ so tief in die Abgründe des deutschen Humors greifen musste, versteht vermutlich nur er selber.

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„Buddenbrooks“ – Lübeck auf der großen Leinwand

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Anderthalb Jahre ist es her, dass Lübeck zur großen Filmkulisse geworden war, für seinen wohl bekanntesten Autoren und dessen berühmten in Lübeck spielenden Roman „Buddenbrooks“. Wochenlang wurden Straßen und Gebäude in Beschlag genommen, auf alt getrimmt und mit vielen Lübecker Komparsen in tollen Kostümen das alte Lübeck wiedererweckt. Ich war damals auch dabei und so zogen mich in erster Linie drei Sachen ins Kino: Die Tatsache, dass ich als gebürtiger Lübecker meine Heimatstadt auf der großen Leinwand sehen wollte, die Hoffnung, ebenfalls kurz auf dieser zu sehen zu sein und dazu noch, dass ich gerade erst in den letzten Monaten die Romanvorlage gelesen hatte und auf eine Umsetzung dieser gespannt war.

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„Im Winter ein Jahr“ – Sehr intensive Szenen

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Eine Mutter geht zu einem Maler und gibt ihm den Auftrag, ein Bild von ihren beiden Kindern zu machen. Das Problem dabei ist, nur die Tochter lebt noch, der Sohn starb vor fast einem Jahr. Der Maler begibt sich nun auf eine Reise von Komplexen, Ängsten und verborgenen Gefühlen der einzelnen Familienmitglieder. „Im Winter ein Jahr“ ist passend zur Jahreszeit melancholisch, traurig und düster.

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„Wolke 9“ – Sexualität im Alter

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Vor wenigen Wochen veröffentlichte ich auf unserer Seite eine Kritik zu „Sommer vorm Balkon“, nun kommt der neue Film vom Regisseur Andreas Dresen heraus. In „Wolke 9“ geht es um eine klassische Dreiecksbeziehung. Dabei ist das Alter der Charaktere über sechzig und schneidet damit eins der verbliebenen Tabuthemen im Kino an. Mit recht freizügigen Szenen erlebt man hier ein leises Liebesdrama mit älteren Menschen, welches aber wesentlich unausgereifter ausgefallen ist als „Sommer vorm Balkon“.

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„Nordwand“ – Ja, mir san mit’m Radl da

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„Nordwand“ mit Benno Fürmann und Johanna Wokalek, das war also der Film, der diesen Montag in der Lübecker Sneak lief. Ich war schon recht erfreut darüber, dass der Film nicht das letzte mal lief, aber jetzt war es doch noch dazu gekommen. Doch statt einem langweiligen Biopic à la „Lauf um dein Leben“ kam ein doch spannender, nicht zu überzeichneter und teilweise sogar amüsanter Bergsteigerfilm.

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„Krabat“ – Kein Potter-Klon

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„Krabat“ ist die Verfilmung eines berühmten und mit Preisen überhäuften Buchs, welches auf einem serbischen Märchen basiert. Der Film ist eigenständig und nicht als Klon der modernen Fantasy-Filme zu bezeichnen. Weder moderne Sprache, hippe Elemente der heutigen Jugendkultur oder Kämpfe voll mit CGI-Effekten erwarten einen. Es erwartet einen vielmehr ein Film mit vielen Details, die gut umgesetzt wurden, doch leider ist „Krabat“ nicht rundum perfekt.

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„Sommer vorm Balkon“ – Wie das Leben

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„Sommer vorm Balkon“ gehört zum jungen deutschen Film, der Anfang 2006 in die Kinos kam. Es geht um zwei Freundinnen, Katrin (Inka Friedrich) und Nike (Nadja Uhl), deren Leben man einen Sommer lang miterlebt. Der Regisseur, Andreas Dresen, schwärmte dabei so vom Drehbuch, da es wie das Leben sei. Und genau so ist es, im positiven wie auch im negativen Sinne. Der Film vermeidet Klischees und erzählt das Leben so, dass manche sich sicherlich drin erkennen können, dafür ist der Film langatmig und ohne richtiges Ziel. Wie das Leben halt.

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