„Fences“ – Denzel Washingtons 50er-Jahre-Familiendrama

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Basierend auf einem Teilstück eines prämierten Theaterstücks von August Wilson über das Leben von Afroamerikanern im 20. Jahrhundert hat Denzel Washington nicht nur als Hauptdarsteller sondern auch als Regisseur einen gelungenen Film gemacht, dem man seine Theaterherkunft deutlich anmerkt. So spielt „Fences“ fast ausschließlich im selben Hinterhof und lebt in erster Linie von seinen Dialogen. Der Film verdeutlicht nicht nur die Schwierigkeiten, mit denen Farbige in den 50ern zu kämpfen hatten, sondern erzählt auch eine sehr emotionale Familiengeschichte, die dank zahlreicher Wendungen immer wieder aus der Bahn geworfen wird. Trotz zahlreicher Nominierungen gab es hier am Ende nur einen Oscar für Nebendarstellerin Viola Davies.

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„Manchester By The Sea“ – Casey Affleck spielt super

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Es gibt Filme, deren Handlung einen tatsächlich berührt und zum Nachdenken anregt, „Manchester By The Sea“ gehört dazu. Das traurige Drama profitiert aber auch sehr von einem wirklich großartig spielenden Casey Affleck. Der Bruder von Ben Affleck wurde daher nicht umsonst bereits mit dem Oscar und dem Golden Globe ausgezeichnet. Das Szenario um einen von Schicksalsschlägen geprägten Einzelgänger, der sich nach dem Tod seines Bruders um dessen Sohn kümmern soll, ist sehenswert und schafft es immer wieder, einem emotional in die Magenkuhle zu schlagen, ohne dabei die Hoffnung auf eine positive Entwicklung verschwinden zu lassen.

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NEU: „Magie der Moore“, „Challenger“ und „Wreckers“

mooreDiesen Monat können wir von Polyband nur den optisch wirklich gelungenen Dokumentarfilm „Magie der Moore“ vorstellen, dazu kommen dieses Mal die Filme „Challenger“ über die Recherche nach der Explosions-Ursache des gleichnamigen Space Shuttles 1986 und das Beziehungsdrama „Wreckers“ mit „Sherlock“-Star Benedict Cumberbatch. Alle sind im Februar auf DVD erschienen, die Doku zusätzlich auch auf Blu-ray.

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„Honig im Kopf“ – Til Schweigers Alzheimer-Vorstellung!

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Ich hatte wirklich erwartet, dass „Honig im Kopf“ sich bei den guten Filmen von Til Schweiger wie „Barfuss“, „Keinohrhasen“ oder „Kokowääh“ einreihen würde, gerade auch aufgrund der positiven Presse, aber der Film selber hat mich dann doch sehr enttäuscht. Vor allem, wenn man kurz vorher „Still Alice“ gesehen hat, ist es bitter, dass man hier eher eine Alzheimer-Verarsche als eine wirklich sinnvolle Auseinandersetzung mit der Krankheit zu sehen bekommt. Es ist nachzuvollziehen, dass Dieter Hallervorden am Set immer mal wieder nicht einer Meinung mit Schweiger war, Hallervorden spielt nämlich super, aber das Drehbuch verlangt von ihm eher, einen kompletten Vollidioten zu spielen als einen Alzheimerkranken. Leider voll am Thema vorbei!

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„Der große Trip – Wild“ – Reese Witherspoon in der Wildnis!

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Es gibt für jeden Schauspieler Rollen, mit denen er seine Fähigkeiten unter Beweis stellen kann, Reese Witherspoon bekommt hier so eine und weiß sie zu nutzen. Das auf einer wahren Begebenheit beruhende Austeigerdrama ist gefühlvoll inszeniert, gut gespielt und großartig in Szene gesetzt. Man folgt der Hauptperson mit dem Rucksack quer durch die Staaten, um mit ihr zu leiden und zu triumphieren. Trotz der Strapazen fragt man sich selber wieder, ob nicht jedem so eine Grenzerfahrung und ein Ausstieg aus dem Alltag gut tun würde.

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„Serena“ – Lawrence und Cooper erneut als Filmpaar!

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Die Zusammenarbeit von Bradley Coopers und Jennifer Lawrence hat schon in „Silver Linings“ und „American Hustle“ gut funktioniert, also hat man sie hier ein weiteres Mal zusammen auf die Leinwand geschickt und wieder harmonieren sie sehr gut. „Serena“ beginnt als nette Romanze mit etwas Western-Optik und wird immer mehr zu einem psychotischen Eifersuchtsdrama, das bis zum Ende sehr ruhig und trotzdem sehr spannend daher kommt. Vor allem Jennifer Lawrence kann mal wieder alles geben, aber auch Bradley Cooper macht seine Sache gut. Ein guter Film, der zu Unrecht irgendwie im letzten Jahr untergegangen zu sein scheint.

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„The Imitation Game“ – Cumberbatch als Mathegenie!

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Die Thematik der Entschlüsselung des Geheimcodes der Deutschen im Zweiten Weltkrieg wurde bereits mit Kate Winslet in „Enigma – Das Geheimnis“ verfilmt, doch „The Imitation Game“ setzt den Fokus auf das Mathegenie Alan Turing, der die geniale Maschine zur Entschlüsselung des Codes entwickelte, aber gleichzeitig wegen seiner arroganten Art auf der einen Seite und auf der anderen wegen seiner Homosexualität Probleme hat, seine Genialität unter Beweis zu stellen und Verbündete zu finden. Eine Paraderolle für Benedict Cumberbatch, der mit seiner Darstellung einem Genie, das zu Lebzeiten nie für seine Leistungen geehrt wurde, ein echtes Denkmal setzt.

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„No Turning Back“ – Tom Hardys gelungene One-Man-Show

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Locke

Das emotional intensive Kammerspiel „Locke“ (im Deutschen auf den billigen B-Movie-Titel „No Turning Back“ umgetauft) ist ein kleiner Geniestreich von Autor/Regisseur Steven Knight. Tom Hardy fährt Auto und telefoniert – das war’s. Und trotzdem gelingt es Hardy, eine enorme Nähe zu seiner Figur zu schaffen, dass man mitfiebert und die eineinhalb Stunden Laufzeit wie im Flug vergehen. Der Film ist klug geschrieben und von Hardy, der hier einmal erneut zeigen kann, dass er wandlungsfähig ist und nicht nur Muskel-Rollen verkörpern kann, meisterhaft umgesetzt!

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