„Game of Thrones“ – Was stimmt da nicht in Westeros?

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90% aller Abonnenten vom HBO schauten das Finale der siebten Staffel der Fantasyserie „Game of Thrones“. Neben allen Websites, die auch nur entfernt mit Serien und Filmen zu tun haben, berichten inzwischen wirklich alle großen deutschen Zeitungen online über jede Folge und jedes potentielle Mysterium, um über die Ereignisse, die Intrigen, die Personen und die noch zu lüftenden Geheimnisse zu diskutieren und alles zu analysieren. Denn fast die ganze Welt besteht jetzt aus „Game of Thrones“-Experten. Das kann für die ursprünglichen Fans, die schon vor der Serie die Bücher liebten, mit deren Stil die neuen Staffeln immer weniger zu tun haben, ganz schön nervig sein. Ich gehöre dazu und kann so langsam sogar verstehen, warum man auf die fehlenden Bücher von George R. R. Martin vielleicht ewig warten muss.

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„Death Note“ – Finstere Verfilmung des Kult-Mangas

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Nach „Ghost in the Shell“ schreit wohl keiner laut nach weiteren US-Verfilmungen japanischer Kultcomics, doch Netflix hat vor wenigen Tagen seine Fassung von „Death Note“ veröffentlicht. Da ich die Manga-Vorlage und die filmischen Umsetzungen aus Japan nicht kenne, habe ich leider keinen direkten Vergleich, aber die Verfilmung ist gut inszeniert und nicht zuletzt dank eines wirklich fies in Szene gesetzten Todesgottes auch schön gruselig. Andererseits wirkt der Film etwas gehetzt, die Charaktere bekommen so nicht unbedingt viel Tiefe und den grundsätzlichen moralischen Fragen, die der Film aufwirft, widmet man sich auch nicht genug. Wen das nicht stört, der kann sich hier gut schocken lassen und selber überlegen, ob er die Taten des Jungen, der Menschen durch ein mysteriöses Buch töten kann, gutheißen will oder eher nicht.

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„Valerian“ – Kunterbuntes Science-Fiction-Abenteuer!

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Lange ist es her, dass Luc Besson für Meisterwerke wie „Léon – Der Profi“ oder „Das fünfte Element“ stand, zuletzt aber nur noch Rohrkrepierer wie „Lucy“ auf die Leinwand brachte. Die Trailer zu „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ ließen wieder Hoffnung aufkommen, dass hier im SciFi-Bereich neue Maßstäbe gesetzt werden würden und Besson wieder zur alten Bestform auflaufen würde, schließlich hat man oft gehört, dass er sich mit der Verfilmung seiner Lieblings-Comicreihe, die auch für „Star Wars“ hier und da Ideengeber war, einen Kindheitstraum erfüllt hat und schon seit Jahren an den Vorbereitungen gesessen hat. Das Ergebnis will leider hier und da einfach zu viel, doch unterhalten kann der Film auf jeden Fall. Die mit beeindruckenden Spezialeffekten grandios in Szene gesetzten Welten und Kreaturen alleine sind den Kinobesuch schon wert, die kurzweilige, kunterbunte Achterbahnfahrt mit zwei amüsanten Agenten im Weltraum macht aber auch Spaß. Ein neues Meisterwerk ist „Valerian“ vermutlich nicht, aber trotzdem sehenswert.

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„Resident Evil 6: The Final Chapter“ – Endlich vorbei!

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Die Zeit der Videospielverfilmungen ist lange vorbei, doch „Resident Evil“ wollte nach einem gelungenen ersten Teil einfach entsprechend der zahlreichen Fortsetzungen des Videospiels auch im Kino nicht aufhören. So musste man sich durch einen zweiten, dritten, vierten und sogar fünften Teil quälen, um jetzt mit „The Final Chapter“ (hoffentlich) endlich am Ende anzukommen. Doch auch wenn die letzte Fortsetzung den Bogen zum ersten Teil spannt und gleichzeitig eine Gesamterklärung und eine Auflösung zu bieten versucht, habe ich schon vor einigen Teilen die Handlung aus den Augen verloren, wenn es denn überhaupt jemals eine gab.

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Und jetzt ist Peter Jackson George Lucas.

Nun ist die „Hobbit“-Trilogie mit der Extended von „Die Schlacht der fünf Heere“ vollständig abgeschlossen (Rezensionen: Teil 1, Teil 2, Teil 3) und es ist bitter, dass Peter Jackson einen ähnlichen Weg wie George Lucas eingeschlagen hat. Wer hätte zu “Herr der Ringe”-Zeiten ahnen können, dass er in die gleichen Fallen tappt – insbesondere, da der Star-Wars-Schöpfer doch so viel Kritik und Spott ernten musste. Aber die “Star Wars”-Prequel-Trilogie und die “Hobbit”-Trilogie weisen erstaunliche Ähnlichkeiten auf, sodass man mit trauriger Mine sagen muss: Peter Jackson hat viele genauso enttäuscht wie George Lucas.

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„Jupiter Ascending“ – Bunter, überladener SciFi-Blödsinn!

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Einst haben die Wachowski-Geschwister „Matrix“ erschaffen, bis heute ein cineastischer Meilenstein. Die beiden Fortsetzungen waren auch noch sehenswert, doch ab da kam nichts Spannendes mehr. Umso mehr ließen die bunten Trailer von „Jupiter Ascending“ auf actiongeladenes und optisch beeindruckendes Popcornkino hoffen, doch das Ergebnis ist einfach nur enttäuschend. Klar, Action und bunte Spezialeffekte gibt es genug, aber die Handlung dazwischen und das ganze Setting sind so sinnentlehrt, dass sich dann wohl auch Mila Kunis, Channing Tatum, Sean Bean und der unlängst mit dem Oscar prämierte Eddie Redmayne dachten, sie müssten schauspielerisch auch nicht mehr als ein Armutszeugnis abliefern.

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