„Logan – The Wolverine“ – Hugh Jackman lässt ein letztes Mal das Tier raus!

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Seit Hugh Jackman 2000 im ersten „X-Men“-Film in die Rolle von Wolverine schlüpfte, war er die perfekte Besetzung. Seither war er mindestens mit Cameo-Auftritten in allen alten und neuen „X-Men“-Filmen um die Mutanten dabei und absolvierte mit einem missratenen „X-Men Origins: Wolverine“ und einem soliden „Wolverine: Weg des Kriegers“ bereits zwei Solofilme ab. Für „Logan – The Wolverine“ schlüpft er jetzt ein letztes Mal in diese Rolle und liefert ein wirklich brutales, düsteres Finale ab. Auch Patrick Stewart ist ein letztes Mal an „Professor X“ dabei, vermutlich ebenfalls mit seiner ausdrucksstärksten Leistung in dieser Rolle.

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„Mad Max: Fury Road“ – Kompromissloses Action-Kunstwerk

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Selten schafft es ein Film, einen so umzuhauen wie der vierte „Mad Max“. Der Trailer war originell und hob sich angenehm vom ganzen Blockbuster-Superhelden-Einheitsbrei ab. Und (schon fast unerwartet) kann der Film tatsächlich alle geschürten Erwartungen erfüllen! Was für ein furioses Endzeit-Action-Gewitter! Zwei Stunden eine einzige lange Actionszene, die aufgrund großartiger Inszenierung und Detailliebe nie langweilig wird. Die Story – so man sie denn so nennen will – ist dabei nebensächlich; aber dies hat wohl auch keiner anders erwartet. Der Film ist ein kleines Meisterwerk in seiner perfekten Bild-Ton-Komposition, die ein wahres auf die Spitze getriebenes Vollgas-Feuerwerk entfacht und einen niedergeschmettert und überwältigt aus dem Kino entlässt. Sehenswert!

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„Planet der Affen: Revolution“ – Affentheater aus Hollywood

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Mit Remakes oder Reboots – wer kann mittlerweile noch sagen, wo der Unterschied bei diesen Begriffen liegt – ist das ja so eine Sache. Die meisten sind überflüssig, da sie weder inhaltlich noch künstlerisch mit dem Original mithalten können. Einige werden unterschätzt, da sie mit eben diesem verglichen werden, obwohl sie eher als eigenständiges Werk angesehen werden sollten. Es ist also eine gewisse Spannbreite der Bewertungsmöglichkeiten vorhanden. Es gibt nämlich auch solche Remakes/Reboots, die durchaus als gelungen betrachtet werden können. „Planet der Affen: Prevolution“ (2011) gehörte in diese Kategorie. Anders als in Burtons misslungener Variation des Themas aus dem Jahre 2001 wurde hier einerseits sehr intelligent an die Original-Pentalogie aus den 1960er/1970er Jahren angeknüpft, andererseits ein eigenständiges Film-Universum geschaffen. Kommerziell erfolgreich war der Film auch noch, daher kam kürzlich die Fortsetzung in die Kinos. Diese hinterließ jedoch ein eher zwiespältiges Gefühl.

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„After Earth“ – Lahmes SciFi-Abenteuer mit den Smiths!

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Ach ja, Wunderkind M. Night Shyamalan wollte sich nach seinem Mega-Flop „Die Legende von Aang“ wohl mit den Publikumslieblingen Will und Jaden Smith wohl wieder rehabilitieren, doch Stars und Science-Fiction machen noch keinen guten Film, wenn kaum Story vorhanden ist und diese unerträglich langatmig und erschreckend unlogisch daher kommt, wo doch der Trailer einen rasanten SciFi-Actionthriller erwarten ließ. Im Interesse des Kinopublikums sollte Will Smith die Finger von Drehbüchern lassen und Shyamalan endlich die effektlastigen Blockbustern überspringen.

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„Winter’s Bone“ – Knochenhartes Schicksal in den Ozarks

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Der in den USA 2010 erschienene US-Independentfilm „Winter’s Bone“ war für zahlreiche Filmpreise nominiert, neben drei weiteren auch für den Bester-Film-Oscar und gewann sogar den großen Preis des Sundance Film Festival 2010 (Bestes Drama). Die Adaption des gleichnamigen Romans von Daniel Woodrell handelt vom harten Leben in den Ozarks, einer auch kulturell abgeschiedenen Hochlandregion in den zentralen Vereinigten Staaten. In Deutschland kommt „Winter’s Bone“ am 31. März 2011 in die Kinos.

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