„Valerian“ – Kunterbuntes Science-Fiction-Abenteuer!

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Lange ist es her, dass Luc Besson für Meisterwerke wie „Léon – Der Profi“ oder „Das fünfte Element“ stand, zuletzt aber nur noch Rohrkrepierer wie „Lucy“ auf die Leinwand brachte. Die Trailer zu „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ ließen wieder Hoffnung aufkommen, dass hier im SciFi-Bereich neue Maßstäbe gesetzt werden würden und Besson wieder zur alten Bestform auflaufen würde, schließlich hat man oft gehört, dass er sich mit der Verfilmung seiner Lieblings-Comicreihe, die auch für „Star Wars“ hier und da Ideengeber war, einen Kindheitstraum erfüllt hat und schon seit Jahren an den Vorbereitungen gesessen hat. Das Ergebnis will leider hier und da einfach zu viel, doch unterhalten kann der Film auf jeden Fall. Die mit beeindruckenden Spezialeffekten grandios in Szene gesetzten Welten und Kreaturen alleine sind den Kinobesuch schon wert, die kurzweilige, kunterbunte Achterbahnfahrt mit zwei amüsanten Agenten im Weltraum macht aber auch Spaß. Ein neues Meisterwerk ist „Valerian“ vermutlich nicht, aber trotzdem sehenswert.

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„Die glorreichen Sieben“ – Westernremake mit Wumms!

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glorreiche7Die originalen Sieben waren bereits 1960 mit Yul Brunner auf der Leinwand mit ihren Colts aktiv, fast 60 Jahre später kommt der Film jetzt in einer Neuauflage ins Kino, die es wirklich in sich hat. Nicht nur der Cast um Denzel Washington, Chris Pratt, Ethan Hawke, Vincent D’Onofrio, Haley Bennett, Peter Sarsgaard und Luke Grimes ist beachtenswert, auch die actiongeladene und optisch ansprechende Umsetzung macht Spaß. Endlich mal wieder ein Western mit einzigartigen Revolerhelden in einer großartigen Schießerei, die wirklich ihresgleichen sucht.

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Kurz kritisiert, Vol. 11: Von Grusel, Gaunern und Schwämmen!

Ich habe in den letzten Monaten so viele Filme gesehen, dass ich hier mal wieder paar etwas kürzer abhandeln muss, sie aber nicht unerwähnt lassen will. Die Kurzkritiken umfassen dieses Mal „The Gunman„, „The Gambler„, „Best Exotic Marigold Hotel 2„, „Sinister„, „Die Frau in Schwarz 2„, „X-Men 5 – Zukunft ist Vergangenheit (Rogue Cut)„, „Spongebob Schwammkopf„, „Kidnapping Freddy Heineken„, „Home„, „Paddington„, „Magic In The Moonlight“ und „A Most Wanted Man„.

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Oscar 2015 – Die Gewinner!

Und wieder ist eine Oscarverleihung vorbei und die begehrten Trophäen sind übergeben worden. Von wirklich großen Gewinnern kann eigentlich keiner reden, zwar haben „Birdman“ und „Grand Budapest Hotel“ jeweils vier Oscars abgegriffen, waren aber auch jeweils für neun nominiert. Auch „Boyhood“, „American Sniper“ und „The Imitation Game“ konnten trotz zahlreicher Nominierungen nur jeweils einen Oscar für sich ergattern. Eddie Redmayne und Julianne Moore wurden beste Hauptdarsteller, auch hier keine besonderen Überraschungen. Die Verleihung ist vorbei, die Reihe der gelungenen Filme hat sich gegenseitig ausgestochen und „Birdman“ ist unterm Strich der Gewinner.

Hier alle Nominierten und Gewinner in der Übersicht:

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„Boyhood“ – Linklaters großartiges 12-Jahre-Filmprojekt

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Das Erwachsenwerden eines Kindes zu verfilmen ist kein neues Konzept, allerdings hat Richard Linklater tatsächlich über 12 Jahre an seinem filmischen Meilenstein gedreht und damit tatsächlich dem Altern seiner Darsteller beigewohnt. Das Älterwerden mit all seinen Hürden, die ein Kind bzw. ein Teenager nehmen muss, kommt daher so realistisch rüber wie selten zuvor, nicht zuletzt weil Hauptdarsteller Ellar Coltrane auch seine eigenen Erfahrungen und Gefühle mit in das Drehbuch einfließen lassen durfte. Das Ergebnis ist in jeder Hinsicht absolut sehenswert und gleichzeitig ein wirklich beeindruckendes Highlight der Filmgeschichte.

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„The Purge“ – Gute Grundidee, schlechte Umsetzung

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An „The Purge – Die Säuberung“ wird das altbekannte Filmmotto „Eine gute Idee macht noch keinen guten Film“ wieder einmal mehr als deutlich. Regisseur James DeMonaco schafft es mit seinem gering budgetierten Film, eine interessante und provokante Idee zu einem klischeebeladenen und unlogischen Hausverteidigungsfilm verkommen zu lassen. Zu schnell wird aus dem faszinierenden Ansatz, dass in naher Zukunft für einen Tag alle Verbrechen legal sind, um den Rest des Jahres vor jeglicher Gewalt in Ruhe gelassen zu werden, ein gerade noch mittelmäßiger 08/15-Horrorfilm.

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„Daybreakers“ – Vampire ohne Blutreserven

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Nicht zuletzt durch „Twilight“ haben Vampirfilme mal wieder Hochkonjunktur. Da freut man sich immer, wenn sich in dieser Masse gleicher Filme immer mal ein kleines Highlight versteckt. „Daybreakers“ erfindet zwar auch das Rad nicht neu, aber die Story geht mal etwas andere Wege, außerdem kann die Darstellerriege um Ethan Hawke, Willem Dafoe und Sam Neill überzeugen. Warum es der Film bei uns nicht in die Kinos geschafft hat, ist mir nicht so wirklich klar, Vampirfans können den Film aber ab Juni 2010 in der Videothek bekommen.

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„New York, I Love You“ – New York und die Liebe

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Nach dem Erfolg des Episodenfilms „Paris, je t’aime“ dachte man sich, dass New York eine ähnlich gute Kulisse dafür bilden könnte und so taten sich wieder eine Reihe von Regisseuren wie Brett Ratner oder Fatih Akin, aber auch Regieneulinge wie Natalie Portman und Scarlett Johannson zusammen und drehten ihre kurzen Geschichten über New York und die Liebe. Vor der Kamera tummeln sich Schauspieler wie Natalie Portman, Andy Garcia, Shia LaBeouf, Ethan Hawke, Orlando Bloom, Hayden Christensen, John Hurt und Christina Ricci. Trotzdem sind die Kurzfilme aus der französischen Hauptstadt viel lustiger, gefühlvoller und interessanter geraten, hier sind zwar auch ein paar nette Anteile dabei, aber insgesamt fehlt dem Film doch das Herz.

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