„The Secret Man“ – Liam Neeson als Watergate-Informant „Deep Throat“

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Die Watergate-Affäre 1972, die letztendlich zum Rücktritt des damaligen US-Präsidenten Richard Nixon führte, ist ein interessantes Kapitel der US-Geschichte. Letztendlich konnte das Mitwirken des Präsidenten damals nur durch einen Informanten innerhalb des FBIs, der der Presse geheime Informationen preisgab, öffentlich gemacht werden. Dass dahinter Mark Felt, einer der wichtigsten Männer im FBI steckte, wurde erst 2005, kurz vor dessen Tod, bestätigt. „The Secret Man“ widmet sich dem FBI-Urgestein, toll gespielt von einem mal nicht wild um sich ballernden Liam Neeson, in der Phase nach dem Tod von J. Edgar Hoover und während der Watergate-Affäre, bietet aber auch Einblicke in die Vergangenheit des Mannes, der über dreißig Jahre direkt unter Hoover das FBI mit dominierte. Der Film stellt die damaligen Ereignisse sehr interessant und mal aus einer anderen Perspektive dar und bietet so auch einen Einblick in die Beweggründe des eigentlich absolut dem FBI verschworenen Mannes, der durch sein Handeln letztendlich die US-Regierung stürzte.

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„Point Break“ – Mieses Remake des Klassikers!

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pointbreakKeanu Reeves und Patrick Swayze lieferten 1991 mit „Gefährliche Brandung“ einen rundum gelungenen Thriller ab, bis heute ein absoluter Klassiker. Auch dieser Film fiel jetzt der Remakewelle zum Opfer, die Neuauflage konzentriert sich aber mehr auf inszenierte Extremsportarten und durchtrainierte Körper als auch eine spannende und emotionale Handlung. Die Stunts können sich sicher sehen lassen, aber dann hätte man sich nicht mit den Ideen des Kultfilms schmücken dürfen, sondern was Eigenes draus machen sollen. Für Extremsportfans vielleicht sehenswert, für Fans der Vorlage einfach nur mies.

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„Black Mass“ – Johnny Depp wieder in Bestform!

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Lange Zeit ist es her, dass Johnny Depp wirklich überzeugen konnte, doch mit Halbglatze und speziellen Kontaktlinsen als Gangsterboss James „Whitey“ Bulger hat er endlich mal wieder die Nase vorn. Brutal, zynisch und entgegen seiner typischen Rollen kann er neben zahlreichen anderen Stars wie Benedict Cumberbatch, Joel Edgerton und Kevin Bacon am meisten überzeugen. Der Film ist rasant, spannend und skrupellos und bringt so die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte eines Deals zwischen Gangsterboss Bulger und dem FBI gut inszeniert auf die Kinoleinwand.

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„96 Hours – Taken 3“ – Liam Neeson tötet wieder!

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Früher stand Liam Neeson für Filme wie „Schindler’s Liste“, „Rob Roy“ oder „Star Wars – Episode I“, doch seit „Taken – 96 Hours“ scheint er fast nur noch den gleichen Typus zu spielen und das auch zu genießen. Nicht nur in der Fortsetzung „96 Hours 2„, auch in „Non-Stop“ und demnächst in „Run All Night“, spielt Neeson die Ein-Mann-Kampfmaschine, die dank hervorragender Ausbildung zum Töten die Schwachen vor den Bösen beschützt. Jetzt kommt bereits der dritte Teil der „Taken“-Reihe in die Kinos, auch der ist kurzweilig, etwas mehr als ein Neuaufguss der ersten beiden Teile, aber eben doch nicht mehr als ein 08/15-Actionfilm.

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„The Wolf of Wall Street“ – Geld, Sex, Drogen & DiCaprio!

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Und auch Leonardo DiCaprio versucht nach zahlreichen erfolglosen Nominierungen wieder sein Glück als bester Hauptdarsteller bei den Oscars, doch die Konkurrenz ist auch in diesem Jahr groß. Aber Spaß macht es auf jeden Fall, DiCaprio in der Rolle des Aktienmillionärs Jordan Belfort zu sehen, dessen Autobiografie voller kranker Dekadenz wild und hemmungslos von Regisseur Martin Scorsese in Szene gesetzt wurde. Ein abgedrehter Charakter in einer Welt mit unverhältnismäßig viel Geld, Sex und Drogen! Man kann Belfort lieben, man kann ihn hassen, mitreißen tut er einen auf jeden Fall, nicht zuletzt dank einem wieder mal einzigartig spielenden Leonardo DiCaprio.

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„Hannibal“ – Mads Mikkelsen als kühler Kannibale

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Die diesen Frühling auf NBC ausgestrahlte und 13 Folgen umfassende erste Staffel von „Hannibal“ rückt ein weiteres Mal den wohl bekanntesten (fiktiven) Kannibalen Dr. Hannibal Lecter ins Rampenlicht. Der wird diesmal nicht im Gefängnis und mit Maske vor dem Kopf gezeigt, sondern als angesehener Psychiater mit dem Hobby, Menschen zu töten und diese dann von sich und nicht selten auch von Unwissenden verspeisen zu lassen. Der Serienfokus liegt allerdings auf der instabilen Psyche des FBI-Ermittlers Will Graham und auf seiner Jagd nach einem Serienmörder.

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„J. Edgar“ – Interessantes Biopic über den FBI-Gründer

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Thor

Wenn Clint Eastwood mit Leonardo DiCaprio und Naomi Watts einen Film über eine so interessante Persönlichkeit wie J. Edgar Hoover, den FBI-Gründer und vielleicht über viele Jahrzehnte mächtigsten Mann der USA, dreht, kann da eigentlich nur etwas Gutes bei herauskommen. Das gelingt auch in großen Zügen, Inszenierung, Schauspiel und Ausstattung können eindeutig überzeugen, aber dennoch hat man am Ende des Films das Gefühl, dass einem das, was man über Hoover erfährt, irgendwie nicht reicht. Außerdem fällt es dem Film sichtlich schwer, einen Mann zu charakterisieren, der einerseits ein visionäres Genie, andererseits aber ein korruptes, paranoides Schwein war.

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„Haven“ – Mysteryserie mischt Stephen King mit „Akte X“

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Beim Antesten neuer Serien bin ich jetzt auch über „Haven“ gestolpert, bei der auch in Deutschland bereits die zweite Staffel läuft. Basieren tut die Serie frei auf dem Roman „Colorado Kid“ von Stephen King, so stolpert man auch hier immer wieder über Begriffe wie Derry oder Shawshank, in erster Linie ist „Haven“ allerdings eine Mysteryserie, die oft wie ein kleiner Ableger von „Akte X“ wirkt, geht es hier doch auch um das Aufklären von Kriminalfällen mit übernatürlichen Ursachen. Die Serie ist nett, man kann sie einfach so wegschauen, auch wenn sie nichts revolutionär Neues zu bieten hat.

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