Schwarze, Farbige oder Afroamerikaner?

Zuletzt habe ich mit „Moonlight“, „Fences“ und „The Birth of a Nation“ drei sehr gute Filme gesehen und stand plötzlich beim Schreiben der Reviews vor einem ganz anderen Problem. Alle Filme konzentrieren sich auf Schwarze und thematisieren auch die ungerechte Behandlung, den Rassismus und die Unterdrückung. Doch in der heutigen Zeit wird man oft schon als Rassist abgestempelt, wenn man negativ besetzte Begriffe verwendet, auch wenn man es natürlich nicht beabsichtigt. Und so war ich auf einmal nicht mehr sicher, ob die Begriffe „Schwarzer“ oder „Farbiger“ überhaupt noch unbelastet verwendet werden dürfen.

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„Fences“ – Denzel Washingtons 50er-Jahre-Familiendrama

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Basierend auf einem Teilstück eines prämierten Theaterstücks von August Wilson über das Leben von Afroamerikanern im 20. Jahrhundert hat Denzel Washington nicht nur als Hauptdarsteller sondern auch als Regisseur einen gelungenen Film gemacht, dem man seine Theaterherkunft deutlich anmerkt. So spielt „Fences“ fast ausschließlich im selben Hinterhof und lebt in erster Linie von seinen Dialogen. Der Film verdeutlicht nicht nur die Schwierigkeiten, mit denen Farbige in den 50ern zu kämpfen hatten, sondern erzählt auch eine sehr emotionale Familiengeschichte, die dank zahlreicher Wendungen immer wieder aus der Bahn geworfen wird. Trotz zahlreicher Nominierungen gab es hier am Ende nur einen Oscar für Nebendarstellerin Viola Davies.

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