„The Birth of a Nation“ – Emotionales Drama über den ersten Sklavenaufstand!

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Cover Birth of a NationNat Turner gilt als einer der ersten Sklaven, der sich mit ein paar Gleichgesinnten ihren Unterdrückern entgegen stellten. Für Regisseur Nate Parker war es so ein Wunschprojekt, Turners Geschichte ins Kino zu bringen, dass er neben Regie, Produktion und Drehbuch auch noch die Hauptrolle übernahm. „The Birth of a Nation“ ist ein bitteres, provokantes, bildgewaltiges Epos, das ungeschönt das Leben der Sklaven drei Jahrzehnte vor dem amerikanischen Bürgerkrieg und ihren Versuch des Widerstands zeigt. Der Film ist brutal, zynisch und bitter, ein emotionaler Rundumschlag. Besonders interessant ist der Einfluss des christlichen Glaubens, der beide Seiten in die Position versetzt, das Richtige zu tun und letztendlich auch dem Prediger Nat Turner als Vorlage für seinen radikalen Sinneswandel dient. Weiterlesen »

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„Westworld“ – Ambitionierte Serie mit zu vielen Fragen

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westworld

1973 inszenierte „Jurassic Park“-Autor Michael Crichton seinen eigenen SciFi-Roman „Westworld“, in dem ein Roboter in einem Freizeitpark Amok läuft und die Besucher bedroht. Mit Autor Jonathan Nolan und Produzent J.J. Abrams wurde die Idee als HBO-Serienfassung jetzt neu inszeniert und die Handlung um zahlreiche Facetten erweitert. Leider wirft die Serie dabei dermaßen viele Fragen auf, dass man irgendwann nicht mehr genau weiß, welchen Antworten man eigentlich gerade nachjagt und welche von den Machern gar nicht beantwortet werden wollen. So will „Westworld“ einfach zu viel und verliert sich in all seinen Mysterien, obwohl die Serie ansonsten eigentlich eine Menge zu bieten hat. Weiterlesen »

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„Green Room“ – Thriller mit Patrick Stewart als Nazi!

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greenroomWie wandlungsfähig der kürzlich viel zu jung verstorbene Anton Yelchin war, kann er auch in diesem Film unter Beweis stellen. Mitglieder einer Punkband werden in einer Skinhead-Disco Zeuge eines Mordes und müssen sich in einem Raum verschanzen, weil man die Zeugen beseitigen will – eine nette Grundidee für einen guten Horrorthriller. Neben Anton Yelchin macht vor allem Patrick Stewart Spaß, der als fieser Obernazi mal völlig gegen seine normalen Rollen besetzt wurde und hervorragend als Bösewicht funktioniert. „Green Room“ ist spannend und abwechslungsreich, aber mitunter auch nichts für schwache Nerven. Weiterlesen »

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„Suffragette“ – Spannender Film zum Kampf der Frauen!

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Wenn Frauen heutzutage um die Gleichberechtigung kämpfen, ist das in keiner Form vergleichbar mit den Bedingungen, unter denen Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts in England ihr Dasein fristen mussten. Beruflich und gesellschaftlich weit hinter dem Mann aufgestellt begannen die Frauen sich dafür einzusetzen, das Wahlrecht zu erhalten, um so eine bessere Zukunft für sich und ihre Töchter mitgestalten zu können. Der mit Carey Mulligan, Helena Bonham Carter, Meryl Streep, Ben Whishaw und Brendan Gleeson prominent besetzte Film zeigt eindrucksvoll die damalige Zeit und die Versuche der Frauen, ihrem Schicksal eine neue Richtung zu geben. Weiterlesen »

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„The Revenant“ – Beeindruckendes Rache-Epos!

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Bereits sechs Mal ist Leonardo DiCaprio bei den Oscars leer ausgegangen, obwohl er angesichts seiner schauspielerischen Leistungen schon lange einen verdient hätte. „The Revenant“ wird dies hoffentlich endlich ändern, denn abgesehen davon, dass Regisseur Alejandro G. Iñárritu ein wirklich bildgewaltiges Epos geschaffen hat, hat DiCaprio für diesen Film wirklich alles gegeben und spielt einzigartig gut. Aber auch Tom Hardy, Domhnall Gleeson und Will Poulter machen ihre Sache sehr gut. Der Film ist spannend, überraschend und bewegend, schauspielerisch, optisch und aktustisch ein absolutes Highlight, mit dem das neue Kinojahr startet. Weiterlesen »

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Kurz kritisiert, Vol. 13: Von Monstern, Wikingern und Boxern!

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Zum Jahresabschluss folgen noch ein paar Kurzkritiken zu einigen Kinofilmen aus 2015, die ich erst jetzt schauen konnte und mich immerhin kurz noch dazu äußern möchte. Das sind dieses Mal „Sinister 2„, „Everest„, „Hitman„, „Escobar„, „Slow West„, „Mara und der Feuerbringer“ und „Southpaw„. Weiterlesen »

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„Fear the Walking Dead“ – Spin-Off mit Potential!

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Die Zombie-Serie „The Walking Dead“ ist bereits erfolgreich in der sechsten Staffel angekommen und ein Ende ist nicht in Sicht, da dachten sich die Macher, ein Spin-Off würde sicher auch Erfolg haben. „Fear The Walking Dead“ zeigt die Anfänge des Seuchenausbruchs und bietet damit tatsächlich einen neuen Blickwinkel auf die „Walking Dead“-Grundstory. Weiterlesen »

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„Wild Tales“ – Krasse Rache-Komödie aus Argentinien!

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Wieder ein Film, der ohne einen Hinweis aus dem Freundeskreis komplett an mir vorbeigegangen wäre. Im spanischen Sprachraum gelten die Leute allgemein als temperamentvoll, aber was Regisseur Damian Szifron die Charaktere in seinen Kurzfilmen aus Rache machen lässt, hat seinen ganz speziellen Level. Hier gibt es keine Grenzen, selten wurde Rache so schwarz und doch so unterhaltsam und witzig inszeniert. Wer hätte nicht in manchen Lebenssituationen schon mal gerne alle Regeln über Bord geworfen und seinem Gegenüber alles angetan, zu was die Fantasie fähig ist. Hier ist der Film dazu, wie so etwas aussehen könnte. Weiterlesen »

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Kurz kritisiert, Vol. 9: Vom Schicksal, Marathon und Tod!

Und hier kommen die letzten Kurzkritiken für dieses Jahr, dabei sind dieses Mal „Katakomben„, „Grace of Monaco„, „Fünf Freunde 3„, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter„, „Wenn ich bleibe„, „Sein letztes Rennen„, „Nymph()maniac„, „[REC] 4“ und „Monty Python Live (Mostly) – One Down Five To Go„. Weiterlesen »

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„The Equalizer“ – Denzel Washington macht den Rächer!

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Überall nur Bösewichte, und keiner kann sie alle ausschalten, da ist Selbstjustiz nicht zuletzt seit der „Taken“-Reihe ein beliebtes Action-Thema, am besten mit einem sympathischen Kerl, der aber mal selber Killer war und gleich alle auf einmal umlegen kann. Dieses Mal hat man sich Denzel Washington ausgesucht, der auf seine alten Tage noch mal richtig den rettenden Killer mimen darf. Wer Filme dieser Art mag, wird hier auf jeden Fall gut unterhalten, ansonsten bleibt „The Equalizer“ auch nur Massenware und wird nicht lange im Gedächtnis bleiben. Weiterlesen »

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„Sin City 2 – A Dame To Kill For“ – Einfach nur mies!

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Für die meisten Filmfreaks kam 2005 mit „Sin City“ ein wahrer Meilenstein in die Kinos, der nicht nur mit seiner einzigartigen Optik, sondern auch mit sehr viel Coolness und Humor überzeugen konnte, garniert mit einer verrückten Sammlung an Geschichten der Comicvorlage und großartig besetzten Schauspielern. Immer wieder gab es Gerüchte über die Fortsetzung, nach fast 10 Jahren ist sie nun endlich da… und enttäuscht auf voller Länge. Nichts erinnert an den ersten Teil, selbst die Optik wirkt billig, die Rückkehr der alten Schauspieler ist erbärmlich, aber auch die neuen können nicht gegen die Handlung anspielen, denn die ist einfach nur konfus, langweilig und ohne roten Faden. Wie man etwas so verhunzen kann, ist für mich in keiner Form nachvollziehbar. Weiterlesen »

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„Robocop“ – Wenig originelles Remake des Klassikers!

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Paul Verhoevens Original-„Robocop“ aus den 80ern war ein Meilenstein, brutal und intelligent zugleich. Wie zu erwarten fehlt der Neufassung wie den meisten Remakes einfach das Herz der Vorlage, hier wurden die alten Ideen auf Hochglanz poliert und glatt gebügelt, die Handlung ein wenig an den heutigen Zeitgeist angepasst, aber letzten Endes eben nur schlecht kopiert und nicht neu erfunden. Hauptdarsteller Joel Kinnaman kann dem damaligen „Robocop“ Peter Weller absolut nicht das Wasser reichen und auch die Nebendarsteller wie Gary Oldman, Michael Keaton, Jackie Earle Haley oder Samuel L. Jackson können den Film nicht aus dem Mittelmaß herausheben. Weiterlesen »

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