“Robin Hood” - Schlachtengetümmel statt Pfeil und Bogen!
Filme |
31. Mai 2010 21:08 Uhr |
Pau |
Ridley Scott dreht mit Russel Crowe, da gibt es dann wieder einen unfreiwilligen Helden und Schlachten und epische Bilder und all den Kram, den man jetzt schon tausendmal gesehen hat. Aber irgendwie geht es hier wohl auch um Robin Hood, ab und zu erkennt man mal ein paar Elemente. Keine Ahnung, ob man sich hier mehr als bei anderen Verfilmungen auf die ursprüngliche Legende konzentriert und irgendwie ist es ja auch nur ein Prequel zu der typischen Geschichte des Rächers der Witwen und Waisen, aber das kommt so langweilig typisch Scott/Crowe-mäßig daher, dass wirklich jeder das Geld fürs Kino sparen sollte. (weiterlesen…)




Bei diesem zugegebenermaßen reißerischen Posttitel fragt sich nun vermutlich der/die eine oder andere: “Was will er?” Die Antwort: Er will, wenn auch nur sehr unwissenschaftlich-subjektiv, sein derzeitiges Missfallen über die aktuelle Einfallslosigkeit der teuren Kinoproduktionen kundtun. Und als nächsten Schritt überlegen, was man anders machen könnte oder ob das Kino dazu verdammt ist, dass inzwischen nahezu alles bereits dagewesen ist und Neues nur noch ein Abklatsch des Alten sein kann. Ist Innovation überhaupt noch möglich oder durchfährt das Kino ein rhythmischer Genrekreislauf?
(4.57 von 5)

