„Pacific Rim 2: Uprising“ – Roboter! Bumbum! Buff!

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Guillermo del Toro ist ein außergewöhnlicher Regisseur, was er unlängst mit „Shape of Water“ wieder unter Beweis stellen konnte. Mit „Pacific Rim“ schickte er vor fünf Jahren einen für ihn recht ungewöhnlichen Popcorn-Actioner ins Kino, der allerdings aufgrund seiner völlig überdrehten Ideen, dem frechen Diebstahl bei anderen Filmen und vor allem den „Godzilla“-ähnlichen Monstern doch gut unterhalten konnte. Eigentlich war zu erwarten, dass die Riesenroboter irgendwann eine Fortsetzung bekommen würden und dass diese ohne del Toro auf dem Regiestuhl ihren ironischen Stil zugunsten langweiligem Actionkrachwumm opfern würde. Genau das ist auch der Fall. „Pacific Rim 2“ bietet zwar auch einiges an Roboterkämpfen, verzichtet aber fast komplett auf coole Monster und versucht auch noch krampfhaft einen jüngeren Cast um John Boyega und Scott Eastwood zu etablieren, der mit nervigen Sprüchen und übertriebenem Coolness-Gehabe vergeblich versucht, das Publikum bei Laune zu halten. War der erste Teil orginell genug, um auch Menschen mit einem höheren Intellekt unterhalten zu können, zielt der zweite Teil ganz klar nur noch auf pure Actionfans ohne größeren Anspruch.

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Oscars 2018 – Alle Gewinner im Überblick!

Selten war ich mit dem Urteil bei den Oscar-Verleihungen so zufrieden wie in diesem Jahr, nicht zuletzt, weil ich tatsächlich fast alle relevanten Filme rechtzeitig sehen und mir ein Urteil bilden konnte. Auch hier werden die Highlights „Shape of Water“, „Die dunkelste Stunde“ und „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ ausreichend gewürdigt und auch gerade bei den ausgezeichneten Haupt- und Nebendarstellern, vor allem bei Gary Oldman und Frances McDormand, bin ich absolut der gleichen Meinung. Schön auch, dass „Dunkirk“ und „Blade Runner“ für die technischen Leistungen bedacht wurden und mit „Coco“ auch endlich mal wieder ein gelungener Pixar-Film im Animationsbereich gewinnt.

Hier alle Gewinner und Nominierten im Überblick:

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„Shape of Water“ – Guillermo del Toros neues Märchen!

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Nicht zuletzt mit den beiden „Hellboy“-Filmen und vor allem dem genialen „Pans Labyrinth“ hat Ausnahme-Regisseur Guillermo del Toro damals das Fantasy-Genre revolutioniert, doch seine letzten Filme „Pacific Rim“ und „Crimson Peak“ sowie die Horrorserie „The Strain“ ließen diese Klasse größtenteils vermissen. Doch nicht zuletzt der bereits gewonnene Golden Globe als bester Regisseur und die nicht weniger als 13 Oscar-Nominierungen für „Shape Of Water – Das Flüstern des Wassers“ ließen bereits vermuten, dass ihm hier tatsächlich wieder ein echter Geniestreich gelungen war. Und der haut einen wirklich wieder um! Das moderne Märchen ist ein wahrer Genuss für Augen, Ohren und Seele. Nicht nur der geniale Cast um Sally Hawkins, Michael Shannon, Doug Jones, Michael Stuhlbarg, Octavia Spencer und Richard Jenkins, sondern auch die für del Toro früher schon so einzigartige Ausstattung, die tolle musikalische Untermalung und nicht zuletzt die wirklich originelle Mischung aus Horror- und Liebesfilm können sich wirklich sehen lassen und setzen den Film fast mit seinem Meisterwerk „Pans Labyrinth“ auf eine Stufe.

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Golden Globe Awards 2018 – Die Gewinner!

Die Verleihung liegt zwar schon zwei Wochen zurück, aber wir wollen euch trotzdem auch hier noch über die Gewinner der diesjährigen Verleihung der Golden Globes informieren, da diese oft als Indikator für die Gewinner bei den Oscars angesehen werden. Großer Gewinner bei den Kinofilmen ist „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“, der gleich vier Auszeichnungen mitnehmen konnte, darunter auch „Bester Film“ und „Beste Hauptdarstellerin“. Bei den TV-Auszeichnungen konnten die Serien „The Handmaid’s Tale“ und „Big Little Lies“ die meisten Preise für sich entscheiden. Mit „Aus dem Nichts“ wurde zudem ein deutscher Film aus „Bester fremdsprachiger Film“ ausgezeichnet.

Hier ist eine Übersicht aller Gewinner aus den Bereichen Kino und TV:

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Neil Marshall inszeniert hartes „Hellboy“-Reboot mit David Harbour

Nach ewigem Hin und Her hat Guillermo del Toro dann doch seinen „Hellboy 3“ für tot erklärt. Nun gibt es trotzdem Neues vom Höllenjungen: Neil Marshall („The Descent“, „Game of Thrones“) wird ein Reboot inszenieren, in dem David Harbour („Stranger Things„) den Titelhelden verkörpern wird. Dieser Neustart soll R-Rated sein und wird dementsprechend anscheinend wie „Logan“ eine recht harte Comic-Adaption. Del Toros „Hellboy 3“ mit Ron Perlman sei am Budget gescheitert, Marshalls unter dem Arbeitstitel „Hellboy: Rise of the Blood Queen“ laufende Film wird ein vollständiger Neustart sein.

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„Crimson Peak“ – Leider nur mittelmäßig gruselig!

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Guillermo del Toro war einst ein Ausnahmeregisseur, der mit seinem ganz speziellen Stil Kultfilme wie „Pan’s Labyrinth„, „Hellboy“ oder „The Devil’s Backbone“ schuf. Nach Blockbustern wie „Pacific Rim“ und der Vampirserie „The Strain“ hatte man sich eigentlich darauf gefreut, mit „Crimson Peak“ endlich wieder einen Horrorfilm des Regisseurs abseits der Blockbuster-Welten zu sehen, doch der Film funktioniert leider überhaupt nicht und kann so weder mit einer gruseligen Handlung noch gelungenen Schockmomenten punkten, da helfen auch Mia Wasikowska, Tom Hiddleston und Jessica Chastain nicht.

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„The Strain“ – Kurzweiliger Vampir-Horror in Serie!

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Guillermo Del Toro machte mit grandiosen Filmen wie „Pans Labyrinth„, „The Devil’s Backbone“ oder „Hellboy“ auf sich aufmerksam und wäre auch fast der Regisseur der „Hobbit„-Trilogie geworden, konnte aber zuletzt mit „Pacific Rim“ nicht mehr voll überzeugen. Jetzt wurde sein Horrorroman „Die Saat“ als TV-Serie adaptiert, er selber fungiert als ausführender Produzent und führte auch beim Pilotfilm Regie. Während einem der Seuchen-Vampir-Zombie-Splatter-Horror zuerst noch etwas befremdlich vorkommt, macht „The Strain“ während der ersten Staffel immer mehr Spaß. In den USA läuft bereits die zweite Staffel und eine dritte wurde bereits bestätigt.

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„Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“ – The Last Goodbye

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Nun heißt es Abschied nehmen – nicht nur vorerst von Mittelerde im Kino, sondern auch endgültig von der Hoffnung, dass die „Hobbit“-Trilogie ähnlich grandios wie „Der Herr der Ringe“ werden könnte. Wenn man ehrlich ist, hat man nicht mehr viel erwartet. Man kennt z.B. die künstliche CGI-Visualität, dürftige Handlungsstränge sowie Over-the-Top-Action nun schon aus den zwei Vorgängern. Und so lässt man sich von „Die Schlacht der fünf Heere“ nett unterhalten und hat dabei fast vergessen, was die Trilogie für ein Potenzial gehabt hat. Alles in allem besitzt der Film ein paar gute Momente und einige Fremdschäm-Szenen, plätschert aber im Großen und Ganzen vor sich hin, bis man schließlich realisiert: Das war’s.

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