“In meinem Himmel” - Peter Jacksons Kitsch-Desaster!
Filme |
13. Februar 2010 11:46 Uhr |
Pau |
Da wartet man voller Spannung auf den neuen Film von Peter Jackson, mal keine Hobbits oder großen Affen, mal wieder ein “kleinerer” Film, oft sind gerade das die Perlen, wenn Regisseure von gigantischen Blockbustern mal etwas kleinere Brötchen backen. Und mit “Heavenly Creatures” hat Jackson ja bereits gezeigt, dass er auch das beherrscht. Wenn man sich dann im Kino aber zurück zu “New Moon” wünscht, weil da nicht so viele Zeitlupenaufnahmen und weniger Kitsch drin waren, die Story vorne und hinten nicht funktionieren will, sich dann auch noch fiese Filmfehler einschleichen und ich zum ersten Mal wirklich das Kino verlassen wollte, dann will man wirklich nicht daran glauben, dass Peter Jackson für diese dilletantische Schmalzorgie verantwortlich ist. (weiterlesen…)



(5 Stimmen ~4.00 Sterne)
Frühjahrputz ist angesagt und alle sollen mal überall Staub wischen, Fenster putzen und natürlich den Fernseher dabei laufen lassen. Passend zum frischen Wind in den eigenen vier Wänden gibt es hier meine TOP 10 der besten Filme, die man während des Putzens und Aufräumens “schauen” kann/soll/muss:
Dass Peter Jackson in seinen Filmen nach alter Hitchcock-Manier jeweils einen Cameoauftritt hat, ist nicht unbekannt. Doch während man in seinen anderen Filmen schell fündig wird, haben viele vergeblich in “King Kong” gesucht. Was daran liegen mag, dass er einerseits sehr stark abgenommen, sich den Bart abrasiert und auch den Rest des Gesichts unter einer Fliegermütze versteckt hat: Er spielt einen der Piloten, die King Kong vom Empire State Building feuern. Hier eine schöne Zusammenstellung seiner Cameoauftritte (inklusive “Hot Fuzz”!):
Bei diesem zugegebenermaßen reißerischen Posttitel fragt sich nun vermutlich der/die eine oder andere: “Was will er?” Die Antwort: Er will, wenn auch nur sehr unwissenschaftlich-subjektiv, sein derzeitiges Missfallen über die aktuelle Einfallslosigkeit der teuren Kinoproduktionen kundtun. Und als nächsten Schritt überlegen, was man anders machen könnte oder ob das Kino dazu verdammt ist, dass inzwischen nahezu alles bereits dagewesen ist und Neues nur noch ein Abklatsch des Alten sein kann. Ist Innovation überhaupt noch möglich oder durchfährt das Kino ein rhythmischer Genrekreislauf? 







