Und jetzt ist Peter Jackson George Lucas.

Nun ist die “Hobbit”-Trilogie mit der Extended von “Die Schlacht der fünf Heere” vollständig abgeschlossen (Rezensionen: Teil 1, Teil 2, Teil 3) und es ist bitter, dass Peter Jackson einen ähnlichen Weg wie George Lucas eingeschlagen hat. Wer hätte zu “Herr der Ringe”-Zeiten ahnen können, dass er in die gleichen Fallen tappt – insbesondere, da der Star-Wars-Schöpfer doch so viel Kritik und Spott ernten musste. Aber die “Star Wars”-Prequel-Trilogie und die “Hobbit”-Trilogie weisen erstaunliche Ähnlichkeiten auf, sodass man mit trauriger Mine sagen muss: Peter Jackson hat viele genauso enttäuscht wie George Lucas. Weiterlesen

Die “Hobbit 3 Extended Edition” enttäuscht

Gerade der dritte Hobbit-Film wirkt in meinen Augen wie ein unzusammenhängendes, durch Füller-Szenen und CGI-Kämpfe in die Länge gezogenes Flickwerk und nicht wie ein stimmiger Film (hier die Rezension). Da Peter Jackson angeblich selbst nicht so zufrieden war und angekündigt hat, dass in dieser Exented-Edition eine Menge geändert werden wird, hat man vorsichtig gehofft, die lediglich 20 min längere Extended macht “Hobbit 3” zu einem stimmigeren Film. Das ist leider kaum der Fall, viele der sinnvollen gedrehten Szenen sind nach wie vor nicht in die Extended gelangt, dafür aber jede Menge vollanimierte Kämpfe, die sogar noch die Kinofassung visuell unterbieten. Schade. Weiterlesen

Sir Christopher Lee ist mit 93 Jahren gestorben

Diesmal scheint es keine Falschmeldung zu sein: Der Schauspieler Christopher Lee ist schon am 7. Juni 2015 im Alter von 93 Jahren in einer Klinik in London gestorben. Er hat bis zum Schluss noch geschauspieltert und synchronisiert. Mit über unglaublichen 270 Filmen in sämtlichen Sprachen hat er sich zu einer Legende gemacht. Zu seinen letzten Rollen gehört ein erneuter Auftritt als Zauberer Saruman in “Hobbit 3”. Man kann es kaum glauben, dass er nun gestorben ist – so oft gab es schon Spekulationen und Falschmeldungen über seinen Tod. Wirklich traurig!

“Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere” – The Last Goodbye

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Nun heißt es Abschied nehmen – nicht nur vorerst von Mittelerde im Kino, sondern auch endgültig von der Hoffnung, dass die “Hobbit”-Trilogie ähnlich grandios wie “Der Herr der Ringe” werden könnte. Wenn man ehrlich ist, hat man nicht mehr viel erwartet. Man kennt z.B. die künstliche CGI-Visualität, dürftige Handlungsstränge sowie Over-the-Top-Action nun schon aus den zwei Vorgängern. Und so lässt man sich von “Die Schlacht der fünf Heere” nett unterhalten und hat dabei fast vergessen, was die Trilogie für ein Potenzial gehabt hat. Alles in allem besitzt der Film ein paar gute Momente und einige Fremdschäm-Szenen, plätschert aber im Großen und Ganzen vor sich hin, bis man schließlich realisiert: Das war’s. Weiterlesen

Gleich 2 Biopics über J.R.R. Tolkien in Planung!

Nicht nur plant Fox mit “Tolkien” eine Biografie über den berühmten “Herr der Ringe”-Autor (Drehbuch: David Gleeson), sondern es arbeitet auch Simon West an einer Inszenierung mit dem Namen “Tolkien & Lewis“. Während “Tolkien” vor allem von seiner Zeit am Pembroke College und seine Soldatenjahre im 1. Weltkrieg handeln soll, thematisiert “Tolkien & Lewis” die Freundschaft Tolkins zum “Narnia”-Autoren C.S. Lewis, seinem Kollegen an der Universität von Oxford. Dieser Film soll wiederum zu Beginn des 2. Weltkriegs spielen, als die Freundschaft brüchig wird und Tolkien Kriegs-Traumata durchlebt. Beide Filme sollen 2015 herauskommen. Klingt beides nicht uninteressant!

Quelle: Moviepilot.de

Stephen Kings “Der dunkle Turm” mit Liam Neeson und Aaron Paul?

Das Mammutprojekt der Verfilmung von Stephen Kings siebenbändigem Epos “The Dark Tower” könnte endlich vorankommen: “Breaking Bad”-Star Aaron Paul befindet sich in Gesprächen für Eddie Dean, eine der Hauptrollen (und seiner “Breaking-Bad”-Rolle sehr ähnlich). Außerdem kursiert zur Zeit das Gerücht, dass Liam Neeson Interesse an der Titelfigur Roland Deschain bekundet hat. Nach Gerüchten ist Ron Howard (“Rush“) fest entschlossen, dieses Projekt als sein nächstes anzugehen und das Budget liege bei ca. 60 Mio. US-Dollar. Howard benötigt für seinen Plan, die Geschichte in drei Kinofilmen und einer TV-Serie umzusetzen, jedoch nach wie vor noch ein Studio, dass die Filme produzieren wird. Weiterlesen

“Der Hobbit: Smaugs Einöde” – Mittelerde wird düsterer

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Nachdem mich “Eine unerwartete Reise” vor einem Jahr ziemlich enttäuscht hat, hatte ich gehofft, Peter Jackson würde mit dem zweiten „Hobbit“-Film eine erwachsenere Richtung einschlagen, die sich der genialen Inszenierung der „Herr der Ringe“-Trilogie wieder ein wenig annähert. Obwohl der Film tatsächlich merklich kurzweiliger, düsterer, atmosphärischer und weniger Kindermärchen als Teil 1 ist, bleibt „Smaugs Einöde“ erneut hinter seinen Möglichkeiten zurück. Ihn zu sehen macht Spaß, nur erwartet man von einem Mittelerde-Film ein wenig mehr. Neben künstlicher Optik und ermüdender Action enttäuschen vor allem die dünnen Dialoge, Figuren und Nebenplots, die den Film letztlich nur ein wenig besser als seinen Vorgänger erscheinen lassen. Weiterlesen