Coole Figuren werden irgendwann uncool

Das derzeitige Phänomen, ohne Ende Fortsetzungen und Franchise-Filme etc. herauszubringen, hat so einige Nachteile. Aber einer fällt mir in letzter Zeit häufiger auf: Selbst besonders interessante oder auch einfach nur coole Figuren werden immer langweiliger, je öfter sie in Filmen vorkommen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass das, was sie einmal einmalig gemacht hat, irgendwann nur noch routiniert abgespult und oft nicht mal mehr variiert wird. Egal ob Tony Stark, Gandalf, Jack Sparrow oder Wolverine – alle hat man bereits in 4 bis 7 Filmen gesehen und auch, wenn sie beim ersten noch großartig waren, sind sie mittlerweile nur noch langweilig und wirken manchmal schon eher wie eine Parodie ihrer selbst. Schade um die coolen Figuren, die man einst so großartig fand!

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Und jetzt ist Peter Jackson George Lucas.

Nun ist die „Hobbit“-Trilogie mit der Extended von „Die Schlacht der fünf Heere“ vollständig abgeschlossen (Rezensionen: Teil 1, Teil 2, Teil 3) und es ist bitter, dass Peter Jackson einen ähnlichen Weg wie George Lucas eingeschlagen hat. Wer hätte zu “Herr der Ringe”-Zeiten ahnen können, dass er in die gleichen Fallen tappt – insbesondere, da der Star-Wars-Schöpfer doch so viel Kritik und Spott ernten musste. Aber die “Star Wars”-Prequel-Trilogie und die “Hobbit”-Trilogie weisen erstaunliche Ähnlichkeiten auf, sodass man mit trauriger Mine sagen muss: Peter Jackson hat viele genauso enttäuscht wie George Lucas.

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Die „Hobbit 3 Extended Edition“ enttäuscht

Gerade der dritte Hobbit-Film wirkt in meinen Augen wie ein unzusammenhängendes, durch Füller-Szenen und CGI-Kämpfe in die Länge gezogenes Flickwerk und nicht wie ein stimmiger Film (hier die Rezension). Da Peter Jackson angeblich selbst nicht so zufrieden war und angekündigt hat, dass in dieser Exented-Edition eine Menge geändert werden wird, hat man vorsichtig gehofft, die lediglich 20 min längere Extended macht „Hobbit 3“ zu einem stimmigeren Film. Das ist leider kaum der Fall, viele der sinnvollen gedrehten Szenen sind nach wie vor nicht in die Extended gelangt, dafür aber jede Menge vollanimierte Kämpfe, die sogar noch die Kinofassung visuell unterbieten. Schade.

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Sir Christopher Lee ist mit 93 Jahren gestorben

Diesmal scheint es keine Falschmeldung zu sein: Der Schauspieler Christopher Lee ist schon am 7. Juni 2015 im Alter von 93 Jahren in einer Klinik in London gestorben. Er hat bis zum Schluss noch geschauspieltert und synchronisiert. Mit über unglaublichen 270 Filmen in sämtlichen Sprachen hat er sich zu einer Legende gemacht. Zu seinen letzten Rollen gehört ein erneuter Auftritt als Zauberer Saruman in „Hobbit 3“. Man kann es kaum glauben, dass er nun gestorben ist – so oft gab es schon Spekulationen und Falschmeldungen über seinen Tod. Wirklich traurig!

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„Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“ – The Last Goodbye

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Nun heißt es Abschied nehmen – nicht nur vorerst von Mittelerde im Kino, sondern auch endgültig von der Hoffnung, dass die „Hobbit“-Trilogie ähnlich grandios wie „Der Herr der Ringe“ werden könnte. Wenn man ehrlich ist, hat man nicht mehr viel erwartet. Man kennt z.B. die künstliche CGI-Visualität, dürftige Handlungsstränge sowie Over-the-Top-Action nun schon aus den zwei Vorgängern. Und so lässt man sich von „Die Schlacht der fünf Heere“ nett unterhalten und hat dabei fast vergessen, was die Trilogie für ein Potenzial gehabt hat. Alles in allem besitzt der Film ein paar gute Momente und einige Fremdschäm-Szenen, plätschert aber im Großen und Ganzen vor sich hin, bis man schließlich realisiert: Das war’s.

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Gleich 2 Biopics über J.R.R. Tolkien in Planung!

Nicht nur plant Fox mit „Tolkien“ eine Biografie über den berühmten „Herr der Ringe“-Autor (Drehbuch: David Gleeson), sondern es arbeitet auch Simon West an einer Inszenierung mit dem Namen „Tolkien & Lewis„. Während „Tolkien“ vor allem von seiner Zeit am Pembroke College und seine Soldatenjahre im 1. Weltkrieg handeln soll, thematisiert „Tolkien & Lewis“ die Freundschaft Tolkins zum „Narnia“-Autoren C.S. Lewis, seinem Kollegen an der Universität von Oxford. Dieser Film soll wiederum zu Beginn des 2. Weltkriegs spielen, als die Freundschaft brüchig wird und Tolkien Kriegs-Traumata durchlebt. Beide Filme sollen 2015 herauskommen. Klingt beides nicht uninteressant!

Quelle: Moviepilot.de

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„Der Hobbit: Smaugs Einöde“ – Mittelerde wird düsterer

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   7,57 / 10,00 (7 Stimmen) Loading...

Nachdem mich “Eine unerwartete Reise” vor einem Jahr ziemlich enttäuscht hat, hatte ich gehofft, Peter Jackson würde mit dem zweiten „Hobbit“-Film eine erwachsenere Richtung einschlagen, die sich der genialen Inszenierung der „Herr der Ringe“-Trilogie wieder ein wenig annähert. Obwohl der Film tatsächlich merklich kurzweiliger, düsterer, atmosphärischer und weniger Kindermärchen als Teil 1 ist, bleibt „Smaugs Einöde“ erneut hinter seinen Möglichkeiten zurück. Ihn zu sehen macht Spaß, nur erwartet man von einem Mittelerde-Film ein wenig mehr. Neben künstlicher Optik und ermüdender Action enttäuschen vor allem die dünnen Dialoge, Figuren und Nebenplots, die den Film letztlich nur ein wenig besser als seinen Vorgänger erscheinen lassen.

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Kino 2014: Da kommt einiges auf uns zu!

vorschau

So, endlich ist sie da: Unsere erste Übersicht der Kino-Starttermine von 2014. Und das Kinojahr 2014 hat so einiges zu bieten, neben Fortsetzungen von „X-Men“, „Captain America“, „Spider-Man“, „300“, „Drachenzähmen leicht gemacht“, „Transformers“, „Sin City“, „Planet der Affen“, „Der Hobbit“ und „Die Tribute von Panem“ könnten auch „47 Ronin“, „RoboCop“, „Jupiter Ascending“, „Interstellar“ oder „Godzilla“ für große Unterhaltung sorgen. Man darf gespannt sein!

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