FlimmerORIGINS, Teil 1: Mit Ghostbusters zu Blockbusters!

Es ist mal wieder an der Zeit für eine neue Rubrik auf dem FlimmerBLOG. Mit den FlimmerORIGINS startet eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit der Filmwelt zu den denkwürdigen Momenten, die mich dazu gebracht habe, Filme und Serien zu lieben, Filmreviews zu schreiben und dieser Leidenschaft bis heute treu zu bleiben. Der erste Ausflug geht zurück in den bahnbrechenden TV-Monat März im Jahr 1990, als ein junger Sender namens Sat.1 den „FilmFilm“ ins Leben rief und mit den TV-Premieren von „Ghostbusters“ und „Star Wars“ mein Leben komplett aus der Bahn warf und meine Begeisterung für großes Kino weckte. Angeschnallt, Zeitmaschine auf 1990 eingestellt und AB GEHT’S!

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„La La Land“ – Die großartige Rückkehr des Musicals!

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Klar, es hat immer Musikfilme und Musicals gegeben, aber so wirklich im Gedächtnis sind mir in den letzten Jahren keine geblieben. Und plötzlich kommt „La La Land“, singt und spielt sich mit Emma Stone und Ryan Gosling ganz tief ins Herz und kann dabei auch noch optisch überzeugen. Das musikalische Meisterwerk wurde daher nicht umsonst mit zahlreichen Golden Globes ausgezeichnet, auch bei den Oscars ist bei den Nomierungen einiges drin. Weit weg vom typischen Popcornkino, mit dem Potential zum Geheimtipp, der durch die Medienpräsenz nun doch keiner mehr ist. Ein toller Film über Musik, Hollywood und die Liebe!

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„Hail, Caesar“ – Die Coen-Brüder und das Hollywood der 50er!

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Joel und Ethan Coen sind seit jeher für spezielle Filme mit noch spezielleren Charakteren zuständig. Ihre Filme wie „Fargo“, „The Big Lebowski“, „True Grit“, „Burn After Reading“ oder „No Country For Old Men“ leben fast immer von verschrobenen Personen und verrückten Situationen. So auch „Hail, Caesar“, der einen Einblick in das Hollywood der 50er bietet und nicht zuletzt dank Stars wie Josh Brolin, George Clooney, Ralph Fiennes, Scarlett Johansson, Tilda Swinton, Channing Tatum, Frances McDormand, Jonah Hill und Alden Ehrenreich überzeugen kann. Für Fans des skurrilen Coen-Humors definitiv eine weitere Perle!

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„Trumbo“ – Cranston als kommunistischer Drehbuchautor

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Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Paranoia vor dem Kommunismus in den USA so groß, dass Hollywood eine schwarze Liste erstellte und ein umfangreiches Arbeitsverbot in der Filmbranche verhängte. Dieser Film widmet sich dem davon betroffenen Drehbuchautor Dalton Trumbo, großartig gespielt von Bryan Cranston, der fast schon besessen gegen die ungerechte Behandlung vorging und dafür einige Tiefpunkte in seinem Leben durchleben musste. „Trumbo“ ist auch von Nebendarstellern wie Helen Mirren, Diane Lane, Elle Fanning, John Goodman und Alan Tudyk toll gespielt, mitreißend und interessant inszeniert und auf jeden Fall ein kleiner Geheimtipp.

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Und jetzt ist Peter Jackson George Lucas.

Nun ist die „Hobbit“-Trilogie mit der Extended von „Die Schlacht der fünf Heere“ vollständig abgeschlossen (Rezensionen: Teil 1, Teil 2, Teil 3) und es ist bitter, dass Peter Jackson einen ähnlichen Weg wie George Lucas eingeschlagen hat. Wer hätte zu “Herr der Ringe”-Zeiten ahnen können, dass er in die gleichen Fallen tappt – insbesondere, da der Star-Wars-Schöpfer doch so viel Kritik und Spott ernten musste. Aber die “Star Wars”-Prequel-Trilogie und die “Hobbit”-Trilogie weisen erstaunliche Ähnlichkeiten auf, sodass man mit trauriger Mine sagen muss: Peter Jackson hat viele genauso enttäuscht wie George Lucas.

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„The Bling Ring“ – Glamour, Party, Drogen, Raub

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Sofia Coppola lässt nach. Obwohl ich nicht zu den (zahlreichen?) Sofia-Coppola-Hassern gehöre und „Lost in Translation“ einer meiner Lieblingsfilme ist, kann ich mittlerweile auch nicht mehr zuviel mit ihren Filmen anfangen, denen man zumindest immer eine atmosphärische Dichte anrechnen konnte. „The Bling Ring“ setzt nun das lethargische Nichts-passiert vom zwar nicht weniger anstrengenden, aber konzeptionell sehr gelungenen „Somewhere“ fort, verzichtet nun aber gänzlich darauf, den Figuren auch nur einen Hauch von Sympathie zuzugestehen. Das macht diese zarte „Spring Breakers„-Version nicht gerade interessanter.

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Rowling schreibt Skripte für „Harry Potter“-Spin-offs!

Die Harry-Potter-Geldkuh muss weiter gemolken werden, dachten sich anscheinend nicht nur Warner, sondern auch J. K. Rowling. Aber anstatt dass die Autorin weitere Ableger-Bücher schreibt, kommt es jetzt anscheinend viel ominöser: Sie hat einen Deal mit Warner abgeschlossen, Drehbücher für mehrere Spin-off-Filme aus der „Harry Potter“-Welt zu schreiben. Der erste soll auf dem fiktiven Sachbuch „Fantastische Wesen und wo sie zu finden sind“ basieren. Rowling selbst sagt, dass die Geschichte 70 Jahre vor „Harry Potter“ und in Los Angeles angesiedelt sein wird.

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Robert Zemeckis: 200-Mio.-Dollar-Budgets sind kriminell!

Ich habe ein interessantes Interview mit Regisseur Robert Zemeckis („Flight“, „Forrest Gump“, „Zurück in die Zukunft“) gefunden, indem er erklärt, warum viele der heutigen Hollywoodproduktionen so uninspiriert wirken: Die hohen Budgets würden kreativ stark einschränken, da man gezwingen sei, so viele Leute wie möglich in die Kinos zu bekommen. Er sagt, es gäbe „wirklich nur noch wenige Filme, bei denen man nicht sofort weiß, wie sie enden“ dass „in den vergangenen zehn, 15 Jahren […] die Zuschauer deutlich anspruchsloser geworden“ seien sowie dass ein Film, der so eine große Zielgruppe ansprechen muss, „gar kein echtes Thema haben [könne]“. Ähnliches wurde hier im Flimmerblog schon öfter beschrieben, Zemeckis bringt es ganz gut auf den Punkt.

Quelle: Spiegel Online

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