„Black Mirror“ – Beeindruckende Sammlung dystopischer Kurzfilme!

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Mit „Black Mirror“ folgt eine weitere wirklich sehenswerte Serie, deren vierte Staffel gerade herausgekommen ist. Interessant an der Sammlung dystopischer Geschichte ist, dass die inzwischen 19 Folgen weder zusammenhängend noch chronologisch daher kommen, jede Folge funktioniert wie ein eigenständiger Film. Was die Serie so großartig macht, ist die Erzählweise der völlig unterschiedlichen Episoden. Fast immer folgt man dem Schicksal von einer oder mehrerer Personen durch eine schwere Lebensphase mit der Hoffnung, dass Ihnen eine neuartige Technlogie helfen könnte, sich aber oft eher als Fluch entpuppt. Die Erzählweise ist eher düster, der Stil immer zwischen Drama und Science-fiction. Beeindruckenderweise schafft es aber fast jede Folge, einen immer wieder zu überraschen und die Sicht auf die Dinge und die Personen mitunter vollständig umzukrempeln. Hier wird versucht Kinder per Chip zu überwachen, mit dem künstlichen Abbild eines Verstorbenen zu telefonieren oder sich dessen Bewusstsein in seinen Kopf zu übertragen, in einer von Likes bestimmten Gesellschaft zu überleben oder den brutalen Anweisungen von Cyberkriminellen zu folgen. Jede Geschichte ist interessant und brilliant und erschreckenderweise erstaunlich nah an der Realität.

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„Sherlock Staffel 4“ – Das große Finale der Detektivserie?

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Als 2011 die ersten drei Fälle der Neuauflage des Meisterdetektivs mit Benedict Cumberbatch als Sherlock Holmes und Martin Freeman als Dr. Watson anliefen, kannte meine Begeisterung keine Grenzen. Doch die Serie ließ weder mit der zweiten noch mit der dritten Staffel nach und konnte immer weiter einen draufsetzen. Die lange Wartezeit bis zur vierten Staffel wurde noch mit dem Special „Die Braut des Grauens“ verkürzt, die zwar einen originellen Stil wählte, aber das erste Mal etwas schwächelte. Da noch unklar ist, ob es überhaupt eine fünfte Staffel geben wird, könnte es sein, dass diese Staffel auch das Finale der Serie darstellt. Das kommt in gewohnt hoher Qualität daher, kann allerdings den Level nicht mehr anheben und schießt mit dem dritten Film sogar ein wenig über das Ziel hinaus. Sehenswert sind die drei neuen Fälle „Die sechs Thatchers“, „Der lügende Detektiv“ und „Das letzte Problem“ aber trotzdem!

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„Captain Fantastic“ – Viggo Mortensen überzeugt wieder!

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captainfantasticViggo Mortensen ist ein Ausnahmedarsteller, der vor allem bei speziellen Charakteren zu überzeugen versteht. So ist die Rolle eines Vaters, der seine Familie abseits der Zivilisation in der Wildnis aufzieht, wie gemacht. Doch der tiefgründige Film punktet nicht nur mit grandiosen Schauspielern, sondern auch mit einer sehr intelligenten, feinfühligen Handlung, die einen zum Nachdenken darüber bringt, wie man Kinder in der heutigen Zeit am besten großzieht, eine fantastische Mischung die abwechselnd zum Lachen und Weinen anregt.

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„Project Almanac“ – Teenie-Zeitreise-Thriller-Logik-Desaster!

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Irgendwie ist das Thema „Zeitreise“ seit „Zurück in die Zukunft“ ein Thema in Filmen, das mich immer wieder anzieht und doch wird es in nahezu jedem Film wegen inkonsequentem Umgang mit der Zeitreisenlogik und dümmlichen Storylines versaut. So auch in diesem Fall! „Project Almanac“ macht nicht nur überhaupt keinen Sinn, die Zeitreise-Logik wird ständig wieder umgeworfen und alles ist noch mit so dümmlichen Teenie-Problemen gekreuzt, sodass sich der Film irgendwo im Bereich von „A Sound of Thunder“ wiederfindet. Hoffentlich finde ich beim nächsten vermurksten Film dieser Art die Kraft, mich von dem Thema nicht wieder locken zu lassen.

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„Ex Machina“ – Intelligenter Technik-Thriller!

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Künstliche Intelligenz und menschliche Roboter sind immer wieder Thema in Filmen, „Ex Machina“ hat seine ganz eigene Art, sich den Fragen, wie weit Technik gehen sollte und wie beeinflussbar der Mensch ist, zu stellen. Trotz seiner sehr ruhigen Erzählweise ist der Film sehr spannend, hält einen auch gedanklich immer auf Trab und kann immer wieder überraschen. Das Setting, die Optik, die Schauspieler und die Handlung – alles ist stimmig und zieht einen voll in seinen Bann. Endlich mal wieder ein Film, der auch nach dem Abspann im Kopf noch ein wenig weiter wirkt.

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„Die Entdeckung der Unendlichkeit“ – Gut, aber zu vereinfacht

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„The Theory of Everything“ ist ein Film von James Marsh über das Leben von Stephen Hawking, wobei sein Privatleben und weniger sein Schaffen als herausragender Physiker im Mittelpunkt steht. Momentan erhält der Film durch die Oscar-Nominierung als bester Film und für seine Hauptdarsteller Freddy Redmayne als Stephen Hawking und Felicity Jones als seine Frau viel Aufmerksamkeit. Trotz guter bis hin zu faszinierender schauspielerischer Leistungen umschifft der Film zahlreiche Komplexitäten und ist daher weniger eindrücklich als erhofft.

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