„Life“ – Spannender Weltraum-Schocker!

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Wie viele Filme gab es schon über Weltraumexpeditionen, die Leben im All entdecken und letztendlich einer unberechenbaren Gefahr gegenüberstehen, daher erfindet „Life“ von Regisseur Daniel Espinosa nicht unbedingt das Rad neu. Wer aber über ein paar Logiklücken hinwegsieht, kann doch ein paar spannende Momente erleben und sich doch hier und da bis zum Ende überraschen lassen. Mit Jake Gyllenhaal, Ryan Reynolds, Rebecca Ferguson, Ariyon Bakare und Hiroyuki Sanada ist „Life“ zudem souverän besetzt. Wer SciFi-Horror mit klaustrophobischer Weltraum-Atmosphäre mag, der kann auch diesen Film durchaus anschauen.

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„Nocturnal Animals“ – Vielschichtiger Thriller!

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Der neue Thriller von Tom Ford ist schon alleine wegen seiner verschiedenen Ebenen und der fesselnden Handlung interessant, überzeugt aber vor allem wegen des grandiosen Spiels von Amy Adams und Jake Gyllenhaal, die durch ebenfalls toll spielende Schauspieler wie Michael Shannon, Aaron Taylor-Johnson, Isla Fisher, Armie Hammer und Michael Sheen großartig unterstützt werden. „Nocturnal Animals“ ist tiefgründig, bitter und mitunter ziemlich hart, auf jeden Fall kein Thriller nach Schema F und damit vermutlich auch nicht nach jedermans Geschmack.

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Kurz kritisiert, Vol. 13: Von Monstern, Wikingern und Boxern!

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Zum Jahresabschluss folgen noch ein paar Kurzkritiken zu einigen Kinofilmen aus 2015, die ich erst jetzt schauen konnte und mich immerhin kurz noch dazu äußern möchte. Das sind dieses Mal „Sinister 2„, „Everest„, „Hitman„, „Escobar„, „Slow West„, „Mara und der Feuerbringer“ und „Southpaw„.

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„Nightcrawler“ – Psycho Jake Gyllenhaal dreht für die News

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Bekannt wurde Jake Gyllenhaal mit „Donnie Darko“ in einer nicht ganz normalen Rolle und ist seither weiterhin am besten, wenn er etwas absonderliche Rollen spielt, zuletzt in Filmen wie „Enemy“ oder „Prisoners„. Die Rolle von Lou Bloom in „Nightcrawler“, einem intelligenten aber gewissenlosen Außenseiter, der sein Talent darin entdeckt, blutige Tatorte für die Nachrichten zu filmen, ist daher wie für ihn gemacht. Die vermutlich durch spezielle Kontaktlinsen extrem irre schauenden Augen geben dem ohnehin gut spielenden Gyllenhaal das I-Tüpfelchen, was seine Rolle zu einer der besten Psychos der letzten Jahre macht.

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„Enemy“ – Lynchiger Doppelkopf-Mindfuck

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Lange gab es nicht mehr so einen kryptischen Film im Lynch/Cronenberg-Stil wie „Enemy“. Jake Gyllenhaal spielt seine Doppelrolle wieder einmal ausgezeichnet! Visuell und inhaltlich fesselnd erfordert der Mystery-Thriller vom „Prisoners„-Regisseur Denis Villeneuve die Betrachtung des Films auf einer Meta-Ebene, da zwischen die ansonsten halbwegs geradlinige Erzählung ein paar Psycho-Szenen mit Spinnen-Metaphorik eingestreut werden und die verschiedenen Figuren und Beziehungskonstellationen zum Teil miteinander verschwimmen. Aber das Beste: Der Film lädt zum Nachdenken und Nochmalsehen ein und im Gegensatz zu den Lynch-Filmen gibt es auch einige Anhaltspunkte, wie der Film nun zu verstehen ist.

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„Prisoners“ – Hochspannender Entführungsthriller!

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Bei „Prisoners“ kommen so einige Erinnerungen an David Finchers „Zodiac“ hoch: Nicht nur gibt Jake Gyllenhaal erneut den Ermittler, sondern auch die ruhige, aber sehr atmosphärische und visuell überragende Inszenierung ist durchaus mit „Zodiac“ vergleichbar. „Prisoners“ ist hochspannend bis zum Schluss und sowohl Gyllenhaal als auch Hugh Jackman als aufbrausender Vater des entführten Kindes überzeugen auf ganzer Linie. Dem Regisseur Denis Villeneuve ist mit dieser düsteren Kleinstadtgeschichte um die Entführung zweier Mädchen, Religionswahn und Selbstjustiz ein kleiner Geniestreich gelungen!

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„Source Code“ – Donnie Darko grüßt das Murmeltier!

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Immer wieder versuchen sich Filme daran, dass Zeitreisende in die Vergangenheit reisen, um dort die Zukunft zu ändern und fast immer stoplern sie dabei über so manches Logikkonstrukt. „Source Code“ wählt hier einen neuen Weg, mischt ein wenig „Und täglich grüßt das Murmeltier“ und „Zurück in die Vergangenheit“ mit hinein und schafft damit einen einfachen, aber trotzdem interessanten, kleinen Thriller, der mit Jake „Donnie Darko“ Gyllenhaal, Michelle Monaghan und Vera Farmiga gut besetzt wurde. Natürlich erfindet der Film das Rad nicht neu, kann aber trotzdem gut unterhalten und bietet etwas Diskussionsstoff für die Zeit nach dem Kinobesuch.

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„Prince of Persia: Der Sand der Zeit“ – Wie erwartet mäßig

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Mit „Prince of Persia“ versuchen Disney und Bruckheimer ziemlich offensichtlich, ihr erfolgreiches „Fluch der Karibik“-Konzept in einem neuen Franchise zu imitieren. Nur mit Sand statt Wasser. Abenteuer, Exotik, Witz, Action und Fantasy – man wusste eigentlich ziemlich genau, was einen erwartet. „Prince of Persia“ schafft es aber leider nicht recht, diese (eigentlich ja nicht wirklich hohen) Erwartungen zu erfüllen. Letztlich ist er zwar kurzweilig und hat einige Schauwerte zu bieten, entbehrt aber wirklich interessanten Charakteren oder einer spannenden Story. Der Film ist (für Pessimisten) wie erwartet – oder (für Realisten) vielleicht eher wie befürchtet. Denn trotz netter Ideen bleibt der Film sehr oberflächlich und ist recht billig inszeniert, und nimmt sich (im Gegensatz zum Piraten-Pendant) auch noch verhältnismäßig ernst.

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