„Death Note“ – Finstere Verfilmung des Kult-Mangas

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Nach „Ghost in the Shell“ schreit wohl keiner laut nach weiteren US-Verfilmungen japanischer Kultcomics, doch Netflix hat vor wenigen Tagen seine Fassung von „Death Note“ veröffentlicht. Da ich die Manga-Vorlage und die filmischen Umsetzungen aus Japan nicht kenne, habe ich leider keinen direkten Vergleich, aber die Verfilmung ist gut inszeniert und nicht zuletzt dank eines wirklich fies in Szene gesetzten Todesgottes auch schön gruselig. Andererseits wirkt der Film etwas gehetzt, die Charaktere bekommen so nicht unbedingt viel Tiefe und den grundsätzlichen moralischen Fragen, die der Film aufwirft, widmet man sich auch nicht genug. Wen das nicht stört, der kann sich hier gut schocken lassen und selber überlegen, ob er die Taten des Jungen, der Menschen durch ein mysteriöses Buch töten kann, gutheißen will oder eher nicht.

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„Kong: Skull Island“ – Achtung, Godzilla, jetzt kommt King Kong!

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Mit „Godzilla“ begann Hollywood 2014 ein Filmuniversum der kultigen japanischen Monster aufzubauen, „Kong: Skull Island“ führt jetzt den nächsten großen Gegner des Monsters ein und ist zugleich eine neue Variante der „King Kong“-Geschichte, allerdings wie der Titel schon sagt nur auf Skull Island. Kong ist dieses Mal nicht nur eine ganze Spur größer, er darf sich auch fröhlich inmitten von Bomben und Monstern austoben. Dass Regisseur Jordan Vogt-Roberts auch noch einen wirklich beeindruckenden Cast um Tom Hiddleston, Samuel L. Jackson, Brie Larson, John C. Reilly und John Goodman ist dabei nebensächlich, die sind hier eindeutig nur Nebendarsteller. Ein Vergleich mit Peter Jacksons „King Kong“ ist allerdings schwer, da dieser Film nicht mehr sein will als unterhaltsamer Monster-Clash! Das allerdings funktioniert super und macht jetzt schon Lust auf „Kong Vs. Godzilla“!

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„Hacksaw Ridge“ – Mel Gibsons Weltkriegsdrama!

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Mel Gibsons letzte Regiearbeiten „Apocalypto“ und „Die Passion Christi“ waren nicht nur wegen ihrer Gewaltdarstellungen umstritten, entsprechend hart sind auch viele Szenen in Mel Gibsons neuer Regiearbeit über die wahre Geschichte des Soldaten Desmond T. Doss, der im Zweiten Weltkrieg aufgrund seiner Überzeugung in den Krieg gegen die Japaner zog, ohne eine Waffe in die Hand zu nehmen. Trotz viel Pathos ist der Film optisch wirklich beeindruckend in Szene gesetzt, auch die Darstellerriege, die neben Hauptdarsteller Andrew Garfield auch noch Vince Vaughn, Teresa Palmer, Sam Worthington und Hugo Weaving zu bieten hat.

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„Rings“ – Wiederbelebung des Killervideo-Franchise

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Das US-Remake des japanischen „The Ring“-Franchise sorgte vor zehn Jahren für einen richtigen Boom an japanischen Horrorfilmen und deren Remakes. Doch irgendwann war das Genre ausgereizt und die Gruselwesen verschwanden aus den Kinos. Aber erwartungsgemäß sind Filme, die mal Erfolg hatten, nie sicher und so kommt mit „Rings“ jetzt ein dritter US-Film ins Kino, der versucht, die Handlung über das Killervideo und das killende schwarzhaarige Mädchen auf eine neue Ebene zu bringen. Das ist zwar nett, aber irgendwie trotzdem nicht wirklich originell. Da helfen auch die Nebenrollen von Johnny Galecki und Vincent D’Onofrio nicht weiter.

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„The Forest“ – Horror im japanischen Selbstmordwald

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forestDie Japaner sind immer für seltsame Einfälle gut, aber ein Selbstmordwald ist schon sehr speziell. Und doch hat es im Aokigahara Forest in den letzten Jahrzehnten tausende Selbstmorde gegeben. „The Forest“ bedient sich bei den Mythen um diesen Wald und schickt „Game of Thrones“-Star Natalie Dormer in den Wald auf die Suche nach ihrer Zwillingsschwester und um sich dort ihren eigenen Dämonen zu stellen. Trotz einiger Schockmomente und ein paar netten Wendungen bleibt der Film weit hinter seinem Gruselpotential zurück.

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„The Man in the High Castle“ – Interessante Dystopie in Serie!

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Was wäre, wenn die Nazis und die Japaner den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA unter sich aufgeteilt hätten? Diese u.a. von Ridley Scott produzierte Serie, basierend auf einem Roman von Philip K. Dick, der schon die Romane zu „Blade Runner“, „Total Recall“ oder „Minority Report“ schrieb, spielt in einem fiktiven 1962, in dem das die Realität ist. Ein interessantes Szenario, das schon alleine genug Potential für interessante Handlungsansätze bietet. Die erste Staffel kann einen definitiv ködern, in der zweiten Staffel muss aber mehr kommen.

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„Unbroken“ – Angelina Jolies neues Kriegsdrama!

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Die besten Geschichten schreibt doch das Leben selbst, die unglaubliche Geschichte von Louis Zamperini, die von Olympia über verschollen auf dem Meer bis zur japanischen Kriegsgefangenschaft führt, ist aufwendig und mitreißend inszeniert und lässt einen immer wieder erstaunen, welche Reihe von Zufällen doch manchen Menschen wiederfahren und welches Leid sie ertragen und letztendlich bewältigen können. Sicher hier und da mit etwas viel Pathos versehen, ist der Film doch optisch und inhaltlich gelungen, auch die Darsteller, allen voran Jack O’Connell, können überzeugen.

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„Godzilla“ – Imposanter Monsterclash in Trümmerhaufen

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alllost-g

Endlich ist der von der Filmgemeinde heiß erwartete „Godzilla“-Film vom angesagten Gareth Edwards, der sich mit dem Indie-Endzeit-Film „Monsters“ einen Namen gemacht hat, in den Kinos. Am besten lässt sich der Film als Kreuzung zwischen „Jurassic Park“, „Pacific Rim“ und „Monsters“ bezeichnen. Überraschenderweise kann man gar nicht so viel über den Film erzählen, ohne zu spoilern – alleine dies ist bei einem Film über das beliebte japanische Filmmonster relativ beachtlich. Trotz einiger Wermutstropfen lohnt sich der Gang ins Kino auf jeden Fall: Auch wenn der Handlungsverlauf z. T. anders als erwartet ist, kann Edwards die Erwartungen erfüllen, einen umwerfend gut aussehenden Monster-Blockbuster mit kleiner Indie-Note auf die Leinwand zu bringen und den Saal dabei erzittern zu lassen!

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