„Blade Runner 2049“ – Perfektes Sequel über (Nicht-)Menschlichkeit

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„Blade Runner 2049“ besitzt umwerfende Schauwerte, einen fantastischen Score, eine kluge und wendungsreiche Handlung und ist im besten Sinne gemeint verdammt langsam. Denis Villeneuve wiedersteht der Gefahr, simplen Popcorn-Bombast abzuliefern, sondern erzählt einen spannenden und erschreckend aktuellen Film über die Fragen nach Menschlichkeit, Schöpfung, modernen Sklaven und einen möglichen Ausbruch aus dystopischen Lebensverhältnissen zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz. Auch als inszenatorische und thematische Weiterführung des Sci-fi-Kult-Klassikers von 1982 funktioniert die späte Fortsetzung überraschend gut: Das Sequel knüpft sinnvoll an „Blade Runner“ an, hat aber eine eigene Geschichte zu erzählen.

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„Suicide Squad“ – Tolle Charaktere mit falschem Script!

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suicidesquadNach dem Erfolg der Marvel-Kinofilme wollte DC auch was vom Kuchen abhaben, doch sowohl „Man of Steel“ als auch „Batman v Superman“ gingen größtenteils in die Hose. Somit hätte „Suicide Squad“ mit seinem anarchichen Humor und seinen verrückten Charakteren tatsächlich einen frischen Wind bringen können, doch leider krankt der Film an einer total konfusen Handlung, die ihre besten Momente in den Rückblenden zu den einzelnen Charakteren hat. An den Darstellern liegt es allerdings nicht, gerade Margot Robbie als Harley Quinn und Jared Leto als wirklich grandioser Joker hätten in einem eigenen Film wohl viel mehr überzeugen können. Aber auch Will Smith als Deadshot macht seine Sache gut.

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Oscar 2014 – Die Gewinner!

Und wieder ist es entschieden, letzte Nacht wurden zum 86. Mal bei den Academy Awards die Oscars verliehen. Viele gute Filme waren im Rennen, abgesahnt hat letzten Endes „Gravity„, der von seinen zehn Nominierungen tatsächlich sieben Auszeichnungen bekam, bester Film wurde „12 Years A Slave„, Leonardo Di Caprio musste sich leider ein weiteres Mal geschlagen geben, bester Hauptdarsteller wurde Matthew McConaughey in „Dallas Buyers Club„, beste Hauptdarstellerin Cate Blanchett in „Blue Jasmine„. Verlierer des Abends wurde leider „American Hustle„, der von seinen zehn Nominierungen gar keine in einen Preis umwandeln konnte.

Hier alle Nominierten und Gewinner in der Übersicht:

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„Dallas Buyers Club“ – McConaughey spielt einzigartig!

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Und weiter geht’s mit einem weiteren Anwärter auf die Oscars. Für mich hat Matthew McConaughey ganz weit die Nase vorn, seine Darstellung eines homophoben Texaners, der in den 80ern an Aids erkrankt und auf seine ganz eigene Art damit umgeht, ist nicht nur gefühlvoll, sondern erstaunlicherweise streckenweise sehr amüsant erzählt, wodurch sich der Film eindeutig von anderen Filmen mit dem zentralen Thema Aids absetzt. Neben McConaughey kann vor allem Jared Leto überzeugen, auch wenn man zweimal hinschauen muss, um ihn in Frauenkleidern mit dermaßen viel Makeup überhaupt zu erkennen.

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„Alexander – The Final Cut“ – Monumentales Desaster?

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Angesichts der unlängst von mir gesehenen „Final Cut“-Version von Oliver Stones Monumentalverfilmung des Lebens von Alexander dem Großen kommt hier eine kleine Klassiker-Rezension zu diesem Film, auch wenn er schon einige Jahre alt ist (2004). Kritiker und Massenpublikum sind sich weitläufig einig gewesen, dass dieser Film misslungen sei, auch finanziell war er ein Flop. Doch ist der Film wirklich so schlecht wie sein Ruf? Hat dieses Epos nicht auch Stärken und kann der völlig neugeschnittene und erweiterte „Final Cut“ wieder einiges gutmachen?

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„Lonely Hearts Killers“ – Noch ein „Film Noir“!

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lonely.jpgNach „Black Dahlia“ ist „Lonely Hearts Killers“ wieder ein Film, der dem Genre „Film Noir“ zugeordnet werden kann. Für John Travoltas Charakter, der seine Frau durch einen Selbstmord verloren hat, wird die Jagd nach einem Betrügerpärchen immer mehr zur Besessenheit, als die beiden auch vor Mord nicht zurück schrecken.

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