„Black Mirror“ – Beeindruckende Sammlung dystopischer Kurzfilme!

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Mit „Black Mirror“ folgt eine weitere wirklich sehenswerte Serie, deren vierte Staffel gerade herausgekommen ist. Interessant an der Sammlung dystopischer Geschichte ist, dass die inzwischen 19 Folgen weder zusammenhängend noch chronologisch daher kommen, jede Folge funktioniert wie ein eigenständiger Film. Was die Serie so großartig macht, ist die Erzählweise der völlig unterschiedlichen Episoden. Fast immer folgt man dem Schicksal von einer oder mehrerer Personen durch eine schwere Lebensphase mit der Hoffnung, dass Ihnen eine neuartige Technlogie helfen könnte, sich aber oft eher als Fluch entpuppt. Die Erzählweise ist eher düster, der Stil immer zwischen Drama und Science-fiction. Beeindruckenderweise schafft es aber fast jede Folge, einen immer wieder zu überraschen und die Sicht auf die Dinge und die Personen mitunter vollständig umzukrempeln. Hier wird versucht Kinder per Chip zu überwachen, mit dem künstlichen Abbild eines Verstorbenen zu telefonieren oder sich dessen Bewusstsein in seinen Kopf zu übertragen, in einer von Likes bestimmten Gesellschaft zu überleben oder den brutalen Anweisungen von Cyberkriminellen zu folgen. Jede Geschichte ist interessant und brilliant und erschreckenderweise erstaunlich nah an der Realität.

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„Money Monster“ – Geld, Betrug und Fernsehen!

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Bisher konnte sich Jodie Foster nicht als herausragende Regisseurin auszeichnen, auch ihr neuer Film „Money Monster“ ist kein Meisterwerk, aber ein netter Film über die Betrügereien der großen Börsenunternehmen mit dem Geld des kleinen Mannes und dem, was das Fernsehen dazu beiträgt. Dank toller Leistungen von George Clooney, Julia Roberts und Jack O’Connell ist der Film spannend und zugleich sozialkritisch. Ein wenig erinnert „Money Monster“ an „Mad City“, wo ebenfalls ein Normalbürger mit einer Straftat auf Ungerechtigkeiten aufmerksam machen wollte und sein zuerst nur erfolgssüchtiges Gegenüber zum Nachdenken über die eigene Vorgehensweise bringt.

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„Elysium“ – Spannendes Science-fiction-Drama!

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Regisseur Neill Blomkamp lieferte mit „District 9“ ein großartiges Debüt ab, entsprechend groß war die Erwartungshaltung an „Elysium“. Wieder befinden wir uns in einer schmutzigen, düsteren Zukunftswelt, die neben den Hochglanz-Sci-Fi-Filmen wieder erschreckend realistisch daher kommt. Mit viel Gesellschaftskritik, Stars wie Matt Damon und Jodie Foster, aber auch ein wenig mehr Popcornkino-Anteil kann auch dieser Film überzeugen, kann aber leider nicht den Independent-Status von „District 9“ halten und wirkt mitunter etwas zu sehr wie ein Hollywood-Film. Trotzdem inhaltlich gut und optisch hervorragend umgesetzt.

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„Der Gott des Gemetzels“ – Polanski lässt Eltern zoffen!

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Wenn einfache Theaterstücke auf die Kinoleinwand gebracht werden, wirkt es einerseits seltsam, dass die Handlung nahezu in nur einem Raum spielt, andererseits lenkt nichts von den Darstellungen der Schauspieler ab. Regisseur Roman Polanski hat sich für sein kleines Kammerspiel mit Jodie Foster, Christoph Waltz, Kate Winslet und John C. Reilly vier Schauspieler ausgewählt, die hervorragend in die Rollen der beiden Elternpaare passen, deren Gespräch über einen Konflikt ihrer Söhne immer mehr eskaliert. Wer auf derart minimalistische Filme steht, wird auf jeden Fall begeistert sein, für andere könnte das Szenario allerdings zu schlicht daher kommen.

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„Der Biber“ – Mel Gibson spielt für Jodie Foster mit Puppen!

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Mel Gibson ist nach einigen Entgleisungen in Hollywood nicht mehr gerne gesehen, da dachte sich seine Freundin Jodie Foster, mit einer Charakterrolle könnte sie ihn wieder aus der Versenkung holen. Doch „Der Biber“ verwirrt mehr als dass er begeistern kann, immer schwankend zwischen unfreiwilliger Komik und einer sehr eigenwilligen Darstellung einer schweren Depression. Trotz souveränder Darstellungen der Hauptdarsteller Gibson, Foster und Anton Yelchin hat man von allen schon mehr Leistung gesehen. Die Idee ist interessant, die Herangehensweise an eine Krankheit wie Depression ebenfalls, das Ergebnis aber eher seltsam.

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„Die Fremde in Dir“ – Ja zur Selbstjustiz?

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fremde.jpgLange hat man nichts mehr von Jodie Foster gehört, jetzt meldet sie sich zurück. In „Die Fremde in Dir“ spielt sie eine Radiomoderatorin, die mit ihrem Freund von einer brutalen Gang verprügelt wird. Sie fällt ins Koma, ihr Freund überlebt nicht. Geprägt von Angst und Einsamkeit findet sie nicht zurück in ihr altes Leben. Als sie sich eine Waffe kauft und im Affekt einen Kriminellen erschießt, fängt sie an, bösen Zeitgenossen den Garaus zu machen.

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