„Blair Witch“ – Noch eine überflüssige Neuauflage!

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blairwitchAls 1999 „Blair Witch Project“ ins Kino kam, war das für den Horrorfilm in vielerlei Hinsicht revolutionär. So war nicht nur der Dokumentarstil mit „Wackelkamera“ völlig neu, auch die Promotion im Internet war einzigartig, so hielt sich tatsächlich das Gerücht, die Aufnahmen wären echt. Nach einer miesen Fortsetzung ein Jahr später ließ man die Finger davon und das war auch gut so, denn dieses als Fortsetzung ausgegebene Remake kopiert mehr schlecht als recht. Wirklich orginelle Neuerungen gibt es leider nicht, wie immer setzt man auf etwas mehr Brutalität und Terror, aber das macht den Film natürlich kein Stück besser.

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„Die fünfte Welle“ – Und noch eine Alieninvasion…

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diefuenftewelleDie Invasion unseres Planeten durch Aliens war schon immer ein beliebtes Kinothema und wird es wohl auch bleiben. Dieser kann mit Chloë Grace Moretz, Liev Schreiber, Nick Robinson, Maria Bello und Ron Livingston zwar einen soliden Cast vorweisen und dem Thema ein paar neue Facetten abgewinnen, aber unterm Strich kann er nicht wirklich überzeugen, vielleicht, weil einfach mehr Fragen aufgeworfen als geklärt werden. Ein paar Spezialeffekte sind ganz ok und auch die verhältnismäßig ruhige Art ist für das Thema ein interessanter Ansatz, sorgt aber so auch für nicht genug Spannung.

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„Unknown User“ – Chat-Horror für Teenies!

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In der Welt der Jugendlichen von heute findet das Leben zu einem Großteil bei Facebook und in Chatrooms statt, entsprechend wurde mit „Unknown User“ ein Horrorfilm für genau diese Zeilgruppe gedreht, für alle anderen Zielgruppen ist er daher nur bedingt gruselig oder spannend. Immerhin gibt es hier ein wenig versteckte Kritik an Mobbing und der technischen Abhängigkeit von Jugendlichen, das war’s aber auch. Am gruseligsten ist eher, dass für die Jugendlichen das Offenbaren von privaten Geheimnissen schlimmer zu sein scheint als der Tod.

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„It Follows“ – Interessanter Independent-Horrorfilm!

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Es fallen immer mal wieder Horrorfilme aus dem Rahmen oder gehen neue Wege, „It Follows“ ist so ein Kandidat. Obwohl der Film sehr ruhig inszeniert ist, ist er durchweg spannend und zieht einen in seinen Bann. Würde es nicht hier und da mal wieder kurz zur Sache gehen, wüsste man mitunter nicht mal, ob man einen Horrorfilm oder ein Teenager-Drama schaut. „It Follows“ kommt mit sehr wenig Dialogen und auch mit recht wenig Gewalt und Blut aus, trotzdem ist er sehr atmosphärisch inszeniert. Für viele Horrorfans ist er vermutlich zu ruhig, aber schon alleine aufgrund seiner Art sehr empfehlenswert. Auf jeden Fall einer der besseren Horrorfilme in diesem Jahr.

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„Project Almanac“ – Teenie-Zeitreise-Thriller-Logik-Desaster!

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Irgendwie ist das Thema „Zeitreise“ seit „Zurück in die Zukunft“ ein Thema in Filmen, das mich immer wieder anzieht und doch wird es in nahezu jedem Film wegen inkonsequentem Umgang mit der Zeitreisenlogik und dümmlichen Storylines versaut. So auch in diesem Fall! „Project Almanac“ macht nicht nur überhaupt keinen Sinn, die Zeitreise-Logik wird ständig wieder umgeworfen und alles ist noch mit so dümmlichen Teenie-Problemen gekreuzt, sodass sich der Film irgendwo im Bereich von „A Sound of Thunder“ wiederfindet. Hoffentlich finde ich beim nächsten vermurksten Film dieser Art die Kraft, mich von dem Thema nicht wieder locken zu lassen.

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„Maze Runner“ – Spannendes Labyrinth-Abenteuer

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Verfilmungen von Jugendbuch-Reihen stehen derzeit hoch im Kurs, nach den „Tributen von Panem„, „Ender’s Game“ und „Die Bestimmung“ müssen auch bei „Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“ wieder Jugendliche in einer unmenschlichen Zukunft ums Überleben kämpfen. Das Setting ist interessant und die Handlung kurzweilig und spannend, allerdings bleibt einem ein richtiges Ende noch vorenthalten, dafür muss man noch auf die Verfilmungen der beiden Roman-Fortsetzungen warten müssen, die aber sicher folgen werden. Kann man auf jeden Fall ansehen, wird aber nur auf der Welle mitschwimmen und kein Phänomen für sich werden.

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„The Spectacular Now“ – Authentisch emotional!

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„The Spectacular Now“ ist eine der wenigen Dramödien, die es fast durchgehend schaffen, ungekünstelt zu wirken und Stereotype zu vermeiden. Es liegt dabei nicht nur an der Inszenierung von James Ponsoldt und den „(500) Days of Summer“-Drehbuchschreiben Scott Neustadter und Michael H. Weber, dass diese Buchverfilmung so glaubhaft wie selten das Gefühl des Erwachsenwerdens einfangen kann, sondern allen voran den umwerfend guten Hauptdarstellern Miles Teller und Shailene Woodley. Abgesehen vom treffend eingefangenen Coming-of-Age-Aspekt des Films hat es auch kaum ein anderer Film geschafft, Alkohol so subtil-beiläufig und gleichzeitig zum sehr präsenten Thema zu machen.

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„Ender’s Game“ – Jugendfassung von „Starship Troopers“

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Man kann sich bestimmt streiten, ob „Starship Troopers“ in erster Linie Satire oder doch ein Werbefilm für die Armee war, genauso nutzt auch „Ender’s Game“ seine Möglichkeiten nicht wirklich, um wirklich kritisch zu sein. Trotzdem ist der Film mit Harrison Ford und Ben Kingsley in Nebenrollen interessant und wirft doch so einige Fragen über das Vorgehen der Menschen in Kriegssituationen auf. Eine gelungene Idee ist es auf jeden Fall, Kinder als militärische Geheimwaffe ins Zentrum der Handlung zu setzen. Optisch und inhaltlich auf jeden Fall einen Versuch wert, schon alleine, um Harrison Ford endlich wieder an Bord eines Raumschiffes zu sehen.

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