„Kingsman 2: The Golden Circle“ – Solide Fortsetzung!

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Als vor zwei Jahren „Kingsman: The Secret Circle“ in die Kinos kam, wurde dort ein großartiges Feuerwerk voller überdrehter Kampfszenen, cooler Sprüche und verrückter Einfälle gezündet. Jetzt kommt mit „The Golden Circle“ die unausweichliche Fortsetzung, die Fans des ersten Teils sicher auch unterhalten kann, aber bei weitem nicht die Klasse des Vorgängers erreicht. Auch die überraschende Rückkehr eines geliebten Charakters wirkt etwas konstruiert, die Handlung holpert generell an vielen Stellen, nur der Humor und die Kampfszenen funktionieren auch hier. Neben den altbekannten britischen Agenten Taron Egerton, Colin Firth und Mark Strong fügen sich auch die amerikanischen Neuzugänge Jeff Bridges, Halle Berry, Channing Tatum und Pedro Pascal gut in die Filmreihe ein, bleiben aber hinter ihren Möglichkeiten zurück, vielleicht bekommen sie in einem dritten Teil mehr Chancen. Wirklich Spaß macht aber Julianne Moore als verrückte Drogenbaronin!

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„Die Tribute von Panem – Mockingjay, Teil 2“ – Und vorbei!

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Das „Panem“-Franchise startete mit einem unterhaltsamen Auftakt, einer soliden Fortsetzung, um dann die dritte Romanvorlage in zwei Kinofilme aufzuteilen, von denen der erste Teil nichts mehr mit dem Stil der ersten beiden Teile zu tun hatte. Jetzt endet das Franchise, allerdings nicht mit großem Krachbumm, sondern eher mit einem Ausklingen der Handlung. Kriegskritik und solide Action sind weiterhin dabei, aber so wirklich interessieren tut einen das leider kaum noch. Selbst die vielseitige Jennifer Lawrence spielt hier die wohl mit langweiligste Rolle ihrer Karriere. Insgesamt ist die Reihe durchaus guckbar, aber mehr Filme hätten auch nicht sein müssen.

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„Still Alice“ – Julianne Moore spielt großartig!

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Ein Film wie „Still Alice“ wäre vielleicht überhaupt nicht aufgefallen, wenn Julianne Moore für ihre Hauptrolle nicht den Oscar bekommen hätte. Dabei ist der Film wirklich sehenswert, unabhängig von Moores grandioser schauspielerischer Leistung. Selten wurde eine Thema wie Alzheimer so gezeigt wie hier – traurig und doch überraschend und gefühlvoll. Moore dabei zuzusehen, wie sie sich von einer gefeierten Wissenschaftlerin zu einer hilflosen Person mit rudimentärem Erinnerungsvermögen entwickelt, ist bitter, aber wirklich eindrucksvoll in Szene gesetzt.

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Kurz kritisiert, Vol. 10: Von Reisen und anderen Abenteuern!

Und wieder widme ich mich kurz ein paar Filmen, die mir in den letzten Monaten entgangen sind oder es gar nicht erst zu uns ins Kino geschafft haben, in den meisten Fällen durchaus zurecht. Wirklich überzeugen kann von den Filmen „Hectors Reise„, „Northmen„, „Bernie„, „Left Behind„, „Outcast„, „Maps To The Stars“ und „Die Pinguine aus Madagascar“ nämlich leider keiner so richtig.

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„Seventh Son“ – Mieser Fantasy-Rohrkrepierer!

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Das ursprüngliche Filmstudio konnte den Film nicht zu Ende finanzieren, so kam er letztendlich mit einigen Jahren Verspätung erst in die Kinos. Doch was lange währt, wird in diesem Fall nicht besser, da helfen auch übertriebene Special Effects und Stars wie Jeff Bridges oder Julianne Moore nicht. Der Film wirkt billig, die Handlung ebenfalls und die Stars liefern vermutlich mit die schlechtesten Darstellungen ihrer Karriere ab. Was im Trailer noch etwas nach einem epischen Fantasykracher aussah, ist in Wirklichkeit ein nicht wirklich origineller Fantasystreifen, der auch Fans des Genres nicht unbedingt überzeugen dürfte.

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Oscar 2015 – Die Gewinner!

Und wieder ist eine Oscarverleihung vorbei und die begehrten Trophäen sind übergeben worden. Von wirklich großen Gewinnern kann eigentlich keiner reden, zwar haben „Birdman“ und „Grand Budapest Hotel“ jeweils vier Oscars abgegriffen, waren aber auch jeweils für neun nominiert. Auch „Boyhood“, „American Sniper“ und „The Imitation Game“ konnten trotz zahlreicher Nominierungen nur jeweils einen Oscar für sich ergattern. Eddie Redmayne und Julianne Moore wurden beste Hauptdarsteller, auch hier keine besonderen Überraschungen. Die Verleihung ist vorbei, die Reihe der gelungenen Filme hat sich gegenseitig ausgestochen und „Birdman“ ist unterm Strich der Gewinner.

Hier alle Nominierten und Gewinner in der Übersicht:

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„Die Tribute von Panem – Mockingjay, Teil 1“ – Schwächelt!

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Dass man eine Buchreihenverfilmung streckt, indem man den letzten Teil auf zwei Filme verteilt, ist in den letzten Jahren sehr beliebt, also hat man sich auch bei den „Tributen von Panem“ dafür entschieden. So kommt nach einem soliden ersten Teil und einer spannenden Fortsetzung nun des dritten und letzten Teils erste Hälfte und die wirkt auch so, als würde sie nur eine halbe Handlung erzählen. Hinzu kommt, dass sich das komplette Setting geändert hat und man statt bunten Arenen und düsteren Wäldern fast ausschließlich graue Trümmer und triste Bunker zu sehen bekommt. Die Story wird zwar interessant weitererzählt, aber irgendwie kann einen „Mockingjay, Teil 1“ nicht mehr so gut unterhalten wie seine Vorgänger. Warten wir mal, was der Abschluss nächstes Jahr noch zu bieten hat.

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„Non-Stop“ – Actionmittelmaß in großer Höhe

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Von der Theorie her passt hier alles zusammen: Liam Neeson als Hauptdarsteller, das begrenzte Setting eines Flugzeuges, das zudem klaustrophobische Enge verspricht und ein Spannung versprechender Plot. Am Ende aber steht wieder die Einsicht, das Theorie und Praxis zwei unterschiedliche Welten sein können – und in diesem Fall muss ein „Leider“ hinzugefügt werden. Denn der jüngst in den deutschen Kinos angelaufene Actionthriller „Non-Stop“ des spanischen Filmregisseurs Jaume Collet-Serra ist leider nur Mittelmaß in allen Belangen.

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