„Annabelle 2“ – Das Prequel zum Horrorpuppen-Spin-Off

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Da ist er nun, der zweite Versuch, um der aus „Conjuring“ bekannten Horrorpuppe Annabelle eine eigenständige Filmvergangenheit zu geben. Während der erste Film „Annabelle“ zwar als Gruselfilm funktionierte, aber weit hinter den Möglichkeiten zurück blieb, greift der zweite Teil schon tiefer in die Schockkiste, setzt seinen Fokus aber auch eher sekundär auf die unheimliche Puppe und erzählt in erster Linie die Geschichte von ein paar Waisenkindern, die von einem Dämon gejagt werden. Als Horrorfilm bietet „Annabelle 2“ so eine Menge fieser Momente und eine beängstigende Atmosphäre, aber letztendlich nichts, was man nicht schon woanders gesehen hätte und vor allem nimmt er der Puppe sogar etwas den Horror, schließlich wird einem bald klar, dass von der Puppe selber gar keine Gefahr ausgeht, sondern nur dem, was sich in ihr versteckt.

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„Stephen Kings ES“ – Geniale Neuauflage des Horrorclowns!

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Für mich war Tim Currys Pennywise die Horrorgestalt meiner Jugend und die „ES“-TV-Verfilmung aus den 90ern mit das Gruseligste, was ich bis dahin gesehen hatte. Noch Jahre später verfolgte mich die Clownsfratze in meinen Träumen, wenn ich den Film erneut sah. Doch dann nahm ich mir die 1000-Seiten-Buchvorlage von Stephen King vor und die alte Verfilmung war plötzlich nur noch billig und harmlos, so viel brutaler, gruseliger, aber auch inhaltlich genialer war die Vorlage. Heute habe ich mich in den ersten Teil der Neuauflage von Andy Muschietti getraut und die hat es wirklich in sich. Nicht nur, dass die Schockszenen und die Verwandlungen von Pennywise eine ganz neue Dimension annehmen, der Film wird der Vorlage deutlich mehr gerecht und kann vor allem mit seinem wirklich grandiosen Kindercast und einer wirklich beängstigend guten Mischung genialer Settings und fieser Akustik überzeugen. Nichts für schwache Nerven, aber absolut sehenswert!

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Neue Dokus über Babys, Flugzeuge und Schmetterlinge

Auch im August 2017 erscheinen wieder einige neue Dokumentationen im Handel, die wir hier kurz vorstellen wollen. Dieses Mal sind es der interessante Film „Babys – Wie Kinder die Welt sehen“, der informative Dreiteiler „Millionenstadt über den Wolken – Die erstaunliche Welt des Flugverkehrs“ und die tollen Naturdokumentationen über „Wildbienen und Schmetterlinge“. Letzte sind bereits Ende Juli auf DVD und Blu-ray erschienen, der zweite ist seit wenigen Tagen auf DVD im Handel und der erste erscheint Ende August auf DVD.

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„Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“ – Total verrückt!

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Die wohl bekannteste Buchreihe des fiktiven Autors Lemony Snicket wurde 2004 bereits mit Jim Carrey in der Hauptrolle fürs Kino adaptiert, doch auch hier erschien aufgrund des Umfangs der Vorlage eine Serienumsetzung sinnvoller. Die Geschichte von drei Waisen, die nach dem Tod ihrer Eltern bei verrückten Verwandten untergebracht werden und immer wieder mit dem bösartigen Graf Olaf zu tun bekommen, der an das Erbe der Kinder kommen will, strotzt nur so von bitterem Humor, skurrilen Einfällen und überzeugt gleichzeitig mit einem optischen Stil, der fast schon für Tim Burton zu verrückt erscheint. „HIMYM“-Star Neil Patrick Harris ist die perfekte Besetzung für den fiesen Onkel, der in immer wieder neuen Verkleidungen sein Unheil treibt, und macht die Serie wohl zu einer der speziellsten, die es derzeit anzusehen gibt.

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„Captain Fantastic“ – Viggo Mortensen überzeugt wieder!

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captainfantasticViggo Mortensen ist ein Ausnahmedarsteller, der vor allem bei speziellen Charakteren zu überzeugen versteht. So ist die Rolle eines Vaters, der seine Familie abseits der Zivilisation in der Wildnis aufzieht, wie gemacht. Doch der tiefgründige Film punktet nicht nur mit grandiosen Schauspielern, sondern auch mit einer sehr intelligenten, feinfühligen Handlung, die einen zum Nachdenken darüber bringt, wie man Kinder in der heutigen Zeit am besten großzieht, eine fantastische Mischung die abwechselnd zum Lachen und Weinen anregt.

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„Die Insel der besonderen Kinder“ – Tim Burton kann es noch!

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inselbesonderekinderTim Burton war mal einer meiner Lieblingsregisseure, niemand konnte Fantasy so verfilmen wie er, vor allem Sound, Optik und Humor waren immer unverkennbar. Doch seit einigen Jahren war kein wirklicher Geniestreich mehr dabei, richtig punkten konnte er nur mit dem für ihn eher untypischen Film „Big Eyes“. Doch „Miss Peregrine’s Home For Peculiar Children“ funktioniert endlich wieder wie früher, der Film kann mit einer schaurigschönen Handlung, skurrilen Charakteren und der für Burton typischen Ausstattung überzeugen. Mit Eva Green, Asa Butterfield, Samuel L. Jackson, Judi Dench, Rupert Everett und Terence Stamp hat er auch beim Cast wieder perfekt ausgewählt, alle spielen großartig und passen perfekt zu ihren Rollen.

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„Pan“ – Total verhunztes Peter-Pan-Prequel!

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Die Geschichte von „Peter Pan“ ist in den USA sehr beliebt, doch schon Steven Spielberg konnte 1991 mit seinem Sequel „Hook“ nur bedingt punkten. Das hatte aber deutlich mehr Stil als „Pan“, denn die hier neu erfundene Vorgeschichte fällt nicht nur mit seiner misslungenen Handlung durch, sie will auch so gar nicht zur eigentlichen „Peter Pan“-Handlung passen. Am besten bleibt man da doch eher beim Disney-Klassiker von 1953 oder der Neuverfilmung von 2003, die sich am entsprechenden Bühnenstück orientierte. „Pan“ zeigt wieder einmal, dass die Zeiten vorbei sind, in den Popcornkino, bunte Effekte und ein millionenschweres Budget ein Garant für gute Unterhaltung und einen Erfolg an den Kinokassen waren.

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„Alles steht Kopf“ – Endlich wieder ein Treffer von Pixar!

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Jahre ist es her, dass Pixar jedes Jahr ein neues Animations-Highlight auf die große Leinwand schickte, die letzten Jahre waren geprägt von Mittelmäßigkeit und überflüssigen Fortsetzungen. „Alles steht Kopf“ ist jetzt auch kein Meilenstein, aber ist endlich wieder rund, baut eine originelle Grundidee zu einer witzigen, aber auch gefühlvollen Handlung aus und kann mit zahlreichen guten Ideen und Gags punkten. Obwohl der Trailer anderes prophezeit, befindet man sich bis auf wenige Ausnahmen nur im Kopf des kleinen Mädchens, die Ausflüge in die Köpfe der Erwachsenen sind fast nur auf die aus dem Trailer bekannte Szene reduziert, mehr wäre vermutlich auch zu viel gewesen. So passt die Mischung in jeder Hinsicht!

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