„Black Mirror“ – Beeindruckende Sammlung dystopischer Kurzfilme!

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Mit „Black Mirror“ folgt eine weitere wirklich sehenswerte Serie, deren vierte Staffel gerade herausgekommen ist. Interessant an der Sammlung dystopischer Geschichte ist, dass die inzwischen 19 Folgen weder zusammenhängend noch chronologisch daher kommen, jede Folge funktioniert wie ein eigenständiger Film. Was die Serie so großartig macht, ist die Erzählweise der völlig unterschiedlichen Episoden. Fast immer folgt man dem Schicksal von einer oder mehrerer Personen durch eine schwere Lebensphase mit der Hoffnung, dass Ihnen eine neuartige Technlogie helfen könnte, sich aber oft eher als Fluch entpuppt. Die Erzählweise ist eher düster, der Stil immer zwischen Drama und Science-fiction. Beeindruckenderweise schafft es aber fast jede Folge, einen immer wieder zu überraschen und die Sicht auf die Dinge und die Personen mitunter vollständig umzukrempeln. Hier wird versucht Kinder per Chip zu überwachen, mit dem künstlichen Abbild eines Verstorbenen zu telefonieren oder sich dessen Bewusstsein in seinen Kopf zu übertragen, in einer von Likes bestimmten Gesellschaft zu überleben oder den brutalen Anweisungen von Cyberkriminellen zu folgen. Jede Geschichte ist interessant und brilliant und erschreckenderweise erstaunlich nah an der Realität.

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„Jumanji“ – Dwayne Johnson und Jack Black im Dschungel!

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„Jumanji“ war 1995 ein neuer CGI-Meilenstein und ist wohl einer der bekanntesten Film des 2013 verstorbenen Schauspielers Robin Williams. Nach über 20 Jahren greift man jetzt erneut auf die damals schon sehr erfolgreiche Idee zurück und bringt mit Dwayne Johnson, Kevin Hart und Jack Black in den Hauptrollen eine Neuauflage und gleichzeitig eine Fortsetzung ins Kino. Diese ist für ein paar Lacher gut, sorgt mit einigen Bezügen zum alten Film für ein wenig Nostalgie, bietet aber ansonsten erwartungsgemäß mittelmäßige Action, nicht ganz überzeugende Effekte und etwas zu viel Klamauk. Letztendlich kann man auch den neuen Spielern auf ihr Dschungelabenteuer folgen, so sehr tut der Film nicht weh, aber man verpasst auch nichts, wenn man ihn nicht gesehen hat.

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„Dark“ – Erste deutsche Netflix-Produktion ist düster!

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„Babylon Berlin“ hat gerade erst gezeigt, dass auch in Deutschland Serien in internationalem Format gedreht werden können, da präsentiert auch Netflix seine erste deutsche Produktion, die ebenso ein internationaler Erfolg werden dürfte. „Dark“ mag zwar in Grundzügen an „Stranger Things“ erinnern, hat aber trotz entführter Kinder, Mystery-Grusel und seiner 80er-Komponente eigentlich gar nichts mit der US-Serie gemeinsam. Denn hier ist alles düster, alle Charaktere haben dunkle Geheimnisse, Sympathieträger sucht man fast vergebens und sowas wie auflockernder Humor wurde ersatzlos gestrichen. Stattdessen gibt es ein wirklich konfuses Puzzle über mehreren Zeitebenen, ein mysteriöses Höhlensystem, ein Atomkraftwerk und dazu sehr viele Lügen. Die Mysteryserie versteht es, einen mit seinem Mindfuck-Konstrukt bis zum Finale bei der Stange zu halten, mit einer einzigartig düsteren Optik und tollen Bildern und einem wahrhaft depressiven Sound. Die Serie erinnert in vielerlei Hinsicht an „Donnie Darko“, der Zeitreise-Aspekt hier ist zudem sehr interessant und spannend und letztendlich sogar ziemlich rund. „Dark“ mag mit seiner Düsternis zwar insgesamt schon etwas übertrieben, ist aber in jedem Fall sehenswert!

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„Daddy’s Home 2“ – Ämusante Fortsetzung mit Weihnachtsfeeling!

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Wenn eine komplizierte Familiensituation noch komplizierter werden soll, holt man einfach eine zusätzliche Generation dazu, das hat schließlich schon bei „Meine Frau, unsere Kinder und ich“ gut funktioniert. Das dachte man sich auch bei der Fortsetzung der Komödie „Daddy’s Home – Ein Vater zuviel“, wo das Mega-Weichei von Stiefvater in Form von Will Ferrell mit dem coolen biologischen Vater Mark Wahlberg um die Gunst des Nachwuchses buhlte. Auch wenn Will Ferrells bekannt kindische Performance insgesamt wieder etwas grenzwertig war, funktionierte der Humor letztendlich aufgrund des guten Zusammenspiels mit Mark Wahlberg dann doch irgendwie. Jetzt kehren wir in die Welt der „Co-Daddies“ zurück und dürfen nicht nur John Lithgow als ebenfalls sehr überdrehten Vater von Ferrells Charakter und Mel Gibson (!) als sarkastisch fiesen Dad von Wahlberg mit im Team begrüßen. Zusammen bietet die Großfamilie einen Weihnachtstrip, der teilweise schon fast eine Konkurrenz zu den Griswolds in „Schöne Bescherung“ darstellt.

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„What Happened To Monday“ – Noomi Rapace mal 7!

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„What Happended To Monday“ ist einer dieser Filme, der auf den ersten Blick ein überaus intelligentes und interessantes Szenario bietet, sich bei genauerem Hinsehen aber doch nur als ein riesiges Logikloch voller Filmfehler entpuppt. Wirklich sehenswert ist aber die Schwedin Noomi Rapace, die hier die Rollen von sieben (!) Zwillingschwestern übernimmt und wieder mal ihre Wandlungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellt. Die Hollywood-Veteranen Glenn Close und Willem Dafoe hingegen bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück. Die Macher hätten sich mehr auf ihre ausbaufähige Grundhandlung konzentrieren sollen, daraus hätte man deutlich mehr machen können. Düstere Zukunftvisionen müssen auch Sinn machen, um überzeugen zu können!

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„Cars 3“ – Pixar schickt die Rennwagen wieder los!

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Mit „Cars“ hat Pixar vor über zehn Jahren einen seiner schwächsten Filme überhaupt auf die Kinoleinwand gebracht, allerdings gleichzeitig den beim Merchandise wohl mit erfolgreichsten. So musste fünf Jahre später eine völlig überflüssige Fortsetzung her, an die ich so gar keine Erinnerung mehr habe. Als Pixar-Fan habe ich mich dann doch noch an den dritten Teil „Cars: Evolution“ herangetraut, der erwartungsgemäß ebenfalls völlig überflüssig ist, aber immerhin wieder ein wenig mehr Herz hat und so immerhin ohne bleibende Schäden durchzuhalten ist. Immerhin endet der Film so, dass man wohl auch nicht mehr an einen vierten Teil denkt, das wäre dann doch zu viel des Guten.

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„Annabelle 2“ – Das Prequel zum Horrorpuppen-Spin-Off

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Da ist er nun, der zweite Versuch, um der aus „Conjuring“ bekannten Horrorpuppe Annabelle eine eigenständige Filmvergangenheit zu geben. Während der erste Film „Annabelle“ zwar als Gruselfilm funktionierte, aber weit hinter den Möglichkeiten zurück blieb, greift der zweite Teil schon tiefer in die Schockkiste, setzt seinen Fokus aber auch eher sekundär auf die unheimliche Puppe und erzählt in erster Linie die Geschichte von ein paar Waisenkindern, die von einem Dämon gejagt werden. Als Horrorfilm bietet „Annabelle 2“ so eine Menge fieser Momente und eine beängstigende Atmosphäre, aber letztendlich nichts, was man nicht schon woanders gesehen hätte und vor allem nimmt er der Puppe sogar etwas den Horror, schließlich wird einem bald klar, dass von der Puppe selber gar keine Gefahr ausgeht, sondern nur dem, was sich in ihr versteckt.

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„Stephen Kings ES“ – Geniale Neuauflage des Horrorclowns!

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Für mich war Tim Currys Pennywise die Horrorgestalt meiner Jugend und die „ES“-TV-Verfilmung aus den 90ern mit das Gruseligste, was ich bis dahin gesehen hatte. Noch Jahre später verfolgte mich die Clownsfratze in meinen Träumen, wenn ich den Film erneut sah. Doch dann nahm ich mir die 1000-Seiten-Buchvorlage von Stephen King vor und die alte Verfilmung war plötzlich nur noch billig und harmlos, so viel brutaler, gruseliger, aber auch inhaltlich genialer war die Vorlage. Heute habe ich mich in den ersten Teil der Neuauflage von Andy Muschietti getraut und die hat es wirklich in sich. Nicht nur, dass die Schockszenen und die Verwandlungen von Pennywise eine ganz neue Dimension annehmen, der Film wird der Vorlage deutlich mehr gerecht und kann vor allem mit seinem wirklich grandiosen Kindercast und einer wirklich beängstigend guten Mischung genialer Settings und fieser Akustik überzeugen. Nichts für schwache Nerven, aber absolut sehenswert!

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