„Urlaubsreif“ – Sandler und Barrymore wieder vereint!

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Die meisten Filme von Adam Sandler sind einfach nur mies, doch ab und zu ist mal eine gelungene Komödie dabei, ganz vorne „Eine Hochzeit zum Verlieben“ und „50 erste Dates“, beide mit Drew Barrymore. Die spielt auch hier wieder mit und schon versinkt der Film nicht in den typischen platten und peinlichen Gags, sondern bietet hier und da einige wirklich gute Gags, viel gut gesetzte Situationskomik und hier und da sogar ein wenig fürs Herz. Ein schöner Familienfilm, der einen hoffen lässt, dass Sandler bald wieder mit Barrymore drehen wird, dann kann man immerhin ein paar Filme von ihm ohne Gehirntrauma überstehen.

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„Walter Mitty“ – Ben Stiller setzt seine Flop-Serie fort!

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Ben Stillers Glanzzeiten liegen weit zurück, seitdem jagt ein Flop den nächsten, doch „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“, bei dem Stiller auch Regie führte, funktioniert irgendwie gar nicht mehr. Angelegt als eine Art Tragikomödie ist er weder wirklich witzig, noch hat er tatsächlichen Tiefgang. Eigentlich versteht man den ganzen Film nicht, was er eigentlich von einem will. Da helfen auch schöne Naturaufnahmen nicht mehr, „Walter Mitty“ ist ein Film, den man durchhalten muss und der einen vor die Frage stellt, ob man dem nächsten Stiller-Film noch eine Chance gibt oder es lieber bleiben lässt.

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„Don Jon“ – Denkanstöße über Geschlechterrollen, inkonsequente Ausführung

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„Don Jon“ hätte ein wirklich mutiger Film werden können, der sich in Form eines zugänglichen, unterhaltsamen Films mit dem Thema Pornos und gängigen Geschlechterrollen auseinandersetzt. Diesem Anspruch scheint Joseph Gordon-Levitt in seiner ersten Regiearbeit, für die er ebenfalls das Drehbuch verfasst hat, auch nachgehen zu wollen, scheitert jedoch trotz einiger gelungener Momente und interessanter Denkanstöße an einer plumpen, geradezu ärgerlich inkonsequenten Ausführung und einem Finale, das alle guten Ansätze des Films vollkommen ad absurdum führt.

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„00 Schneider: Im Wendekreis der Eidechse“ – Harter Stoff!

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Multitalent, Entertainer, Musikergenie, Bücherautor, Film- und Theaterregisseur und Schauspieler – keine andere Persönlichkeit im deutschen Comedy-Bereich macht dermaßen ihr eigenes Ding wie Helge Schneider, der mit jeder nur erdenklichen Konvention bricht. Die meisten lieben oder hassen ihn. Nun meldet sich Helge neun Jahre nach seinem letzten Spielfilm „Jazzclub“ im Kino zurück mit einer Fortsetzung von dem als sein bester geltender Film „00 Schneider: Jagd auf Nihil Baxter“ (1994). Neue Anhänger dürfte er damit kaum finden; eher werden selbst seine Fans strapaziert, verzichtet er noch konsequenter als sonst auf Pointen und Dramaturgie.

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„Ein Jahr vogelfrei“ – Jack, Owen und Steve auf Vogelsuche!

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Nur Amerikaner können aus allem einen Wettbewerb machen, sogar daraus, wie viele Vögel man in einem Jahr beobachten kann. In diesem Film befinden sich nun die drei Komödienveteranen Jack Black, Owen Wilson und Steve Martin in genau diesem Wettstreit und jagen quer durch die USA auf der Suche nach seltenen Vogelarten. Das ist nett und tut in keiner Form weh, aber ein wirkliches Muss ist es auch nicht. Schade, wäre schön wenn Jack Black und Owen Wilson mal wieder an ihre glorreichen Zeiten anknüpfen könnten.

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„Ziemlich beste Freunde“ – Rührend und witzig!

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Wenn man von einer französischen Komödie über einen Schwarzen aus dem Armenviertel hört, der als Pfleger für einen querschnittsgelähmten Reichen eingestellt wird, weiß man nicht, was man davon erwarten soll. Einfach schauen, kann ich nachträglich nur sagen, denn diese unterhaltsame Mischung aus Drama und Komödie wurde mit sehr viel Herz inszeniert, ohne zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken. Das Zusammenspiel der beiden grundverschiedenen Hauptcharaktere funktioniert großartig und sorgt für ein paar wirklich gute Lacher.

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„Resturlaub“ – Tommy Jauds zweiter Roman im Kino

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Tommy Jaud ist mit seinen lustigen Romanen wie „Vollidiot“ oder „Hummeldumm“ vermutlich aktuell einer der unterhaltsamsten Autoren, doch nach der absolut misslungenen Verfilmung von „Vollidiot“, die nicht nur am schlechten Skript, sondern vor allem an Hauptdarsteller Oliver Pocher krankte, ist jetzt mit „Resturlaub“ die zweite Verfilmung eines Jaud-Romans im Kino, die hat keinen Pocher, aber auch nicht wirklich etwas zu bieten, was der Originalität der Vorlage gerecht werden könnte. Wie schon bei „Vollidiot“ sollte man hier lieber auf das von Christoph Maria Herbst gelesene Hörbuch zurückgreifen.

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„Alles erlaubt – Eine Woche ohne Regeln“ – Lustig!

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Owen Wilson konnte nach seinen Erfolgen mit Ben Stiller und Komödienklassikern wie „Die Hochzeits-Crasher“ schon lange keinen gelungenen Film mehr auf die Leinwand bringen, doch dank dem derben Humor der Farrelly-Brüder kann er endlich mal wieder für ein paar Lacher sorgen. Natürlich ist diese Komödie kein wirklicher Geniestreich, lebt aber trotzdem von lustigen Ideen und seinen Darstellern. Die für die Farrellys typischen einfach zu derben Szenen wollen wir zugunsten einiger wirklicher Lacher mal unter den Tisch fallen lassen. Wer „Verrückt nach Mary“ oder „Ich, beide und sie“ mochte, wird sich auch hier gut amüsieren können.

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