„Den Sternen so nah“ – Mehr Romanze als Mars-Mission!

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Die Grundidee vom Jungen, der während einer Marsmission geboren wurde, auf dem Mars aufgewachsen ist und jetzt die Erde kennenlernen will, ist wissenschaftlich wohl nicht unbedingt fundiert, aber für einen Film schon ok. Doch „Den Sternen so nah“ will irgendwie nicht funktionieren, er erzählt eine recht hanebüchene Liebesgeschichte, die wegen der zahlreichen Logiklücken auch nicht vollkommen als Fundament reicht. Da hilft auch die Starbesetzung um Asa Butterfield, Britt Robertson, Gary Oldman, Carla Gugino und B.D. Wong nicht viel. Ein bisschen Raumfahrt, ein wenig Herzschmerz, aber eben kein richtig gelungener Film.

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„Fifty Shades of Grey 2: Gefährliche Liebe“ – Nur langweilig!

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Es ist tatsächlich möglich, dass sich auch ein Mann in Filme, die für ein weibliches Publikum gedreht wurden, hineinversetzen und mitfühlen kann. Doch falls es wirklich so sein sollte, dass Frauen bei dieser Fortsetzung mehr als Langeweile empfinden, ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern wohl doch weitaus größer als gedacht. Denn während die erste Verfilmung des Romanerfolgs „Fifty Shades of Grey“ so vor sich hinplätscherte, nervt diese Fortsetzung mit jeder Minute mehr. Zu plump die Handlung, zu schlecht die Darsteller, zu langweilig die Sexszenen. Wie soll ein Film denn funktionieren, wenn die Hauptdarstellerin eine tumbe Blödblimse und der Hauptdarsteller ein uncharismatischer Affenarsch ist, zwischen ihnen so gar keine Chemie entsteht und es einem so völlig egal ist, was mit ihnen passiert?

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„Ein ganzes halbes Jahr“ – Mittelmäßige Schnulze!

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einganzeshalbesjahrSeit ihrem Roman „Ein ganzes halbes Jahr“ kann die Autorin Jojo Moyes schreiben, was sie will, es wird immer ein Bestseller, entsprechend habe ich mir die Verfilmung ihres Romans auch mal angesehen, um dem Grund für ihren Erfolg etwas auf die Spur zu kommen. Man würde bei einem so sensiblen Thema wie Sterbehilfe doch etwas Tiefgang erwarten, aber irgendwie fließt der Film einfach nur weichgespült an einem vorbei. Immerhin kann man die „Game of Thrones“-Stars Emilia Clarke und Charles Dance mal in völlig anderen Rollen sehen.

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„Fifty Shades of Grey“ – Öder Liebesfilm mit SM-Elementen!

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Ich habe die Bücher nicht gelesen und hätte den Film vermutlich auch komplett ignoriert, wenn darum nicht so ein unglaublicher Hype gemacht worden wäre. Also wollte ich mich durchquälen und danach einen schönen Verriss schreiben. Doch die erste Verfilmung von „Fifty Shades of Grey“ ist nicht schlecht, aber definitiv auch nicht gut, eben durchweg überflüssig und die Aufmerksamkeit garantiert nicht wert. Denn wenn man die (sehr prüde und jugendfrei) inszenierten Sexszenen weglässt, bleibt eine billige Liebesgeschichte ohne wirkliche Höhen und Tiefen. Zudem hätten dem Film Darsteller mit echter Ausstrahlung gut getan.

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„Her“ – Spezieller Liebesfilm mit zynischen Seitenhieben

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Joaquin Phoenix führt eine Beziehung mit seinem Betriebssystem. Klingt wie eine Komödie oder eine böse Dystopie. Überraschender Weise gelingt Regisseur Spike Jonze („Being John Malkovich“, „Adaption.“) aber ein hochemotionaler Film über Liebe und Beziehungen, der das ungewöhnliche Liebespaar durchaus ernst nimmt. Dass bei dieser Beziehung jedoch einige Probleme vorprogrammiert sind (pun intended), liegt auf der Hand. Der Film ist ruhig und melancholisch inszeniert, kann aber gerade am Anfang auch einige humoristische und zukunftskritische Klänge einstreuen. Aus einer interessanten Idee wurde ein gut umgesetzter Film, der zum Weiterdenken anregt. Ein kleiner Höhepunkt des Filmjahres!

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„Don Jon“ – Denkanstöße über Geschlechterrollen, inkonsequente Ausführung

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„Don Jon“ hätte ein wirklich mutiger Film werden können, der sich in Form eines zugänglichen, unterhaltsamen Films mit dem Thema Pornos und gängigen Geschlechterrollen auseinandersetzt. Diesem Anspruch scheint Joseph Gordon-Levitt in seiner ersten Regiearbeit, für die er ebenfalls das Drehbuch verfasst hat, auch nachgehen zu wollen, scheitert jedoch trotz einiger gelungener Momente und interessanter Denkanstöße an einer plumpen, geradezu ärgerlich inkonsequenten Ausführung und einem Finale, das alle guten Ansätze des Films vollkommen ad absurdum führt.

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„Fast verheiratet“ – Fast nicht zum Aushalten!

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Wenn man wie ich selber eine knappe Woche vor dem Ja-Wort steht, im Hinterkopf hat, dass „Die Hochzeits-Crasher“ und „Eine Hochzeit zum Verlieben“ eigentlich ganz unterhaltsam waren und dass man Jason Segel auch in „How I Met Your Mother“ ganz lustig findet, dann gibt man auch einem Film wie „Fast verheiratet“ eine Chance. Das hätte ich allerdings mal lieber bleiben lassen, denn neben ein paar lustigen Momenten zieht der Film sich ewig in die Länge, ist für eine Komödie nicht komisch und für ein Drama nicht anspruchsvoll genug. Keine Ahnung, welche Zielgruppe hier angesprochen werden sollte, für einen Frauenfilm ist er nicht rührseelig-kitschig genug und für Männer fehlt hier einfach ein wenig Klamauk.

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„The Tourist“ – Depp und Jolie im Agentenwirrwarr

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Johnny Depp und Angelina Jolie, schon verwunderlich, dass diese beiden erst jetzt der Boulevardpresse das Geschenk machen, zusammen einen Film zu drehen, eine herrliche Vorlage für Gerüchte und vieles mehr. Ach ja, der Film selber ist da natürlich relativ nebensächlich, man will ja sowieso nur über die Darstellerkombi reden. Aber ok, wer’s wissen will, der Film ist langweilig, vorhersagbar und zeigt weder von Jolie noch von Depp sehenswerte darstellerische Leistungen.

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