„Der seidene Faden“ – Daniel Day-Lewis‘ großes Finale!

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Regisseur Paul Thomas Anderson konnte mit seinem begnadeten Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis schon in „There Will Be Blood“ ein echtes Meisterwerk präsentieren, entsprechend gespannt konnte man auch auf die neue Zusammenarbeit sein, zumal dies auch noch die letzte Rolle von Daniel Day-Lewis ist, der Hollywood nach diesem letzten Film hinter sich lassen will. „Der seidene Faden“ ist in vieler Hinsicht ein großartiger Film, aber letztendlich doch wieder zu speziell, um eine wirklich große Zielgruppe anzusprechen. Mit Andersons Klassikern „Boogie Nights“ oder „Magnolia“ hat der Film leider auch nicht viel gemeinsam, doch die tollen Schauspieler, die grandiose Ausstattung und die wirklich absonderliche Liebesgeschichte machen den Film trotzdem sehenswert.

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„Inherent Vice“ – Skurriler Krimi mit Joaquin Phoenix

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Paul Thomas Anderson ist für mich schon alleine wegen „Boogie Nights“ ein begnadeter Regisseur, auch „Magnolia“ und „There Will Be Blood“ waren sehr gut, allerdings konnte zuletzt „The Master“ nicht mehr so richtig überzeugen, dort konnte in erster Linie Joaquin Phoenix punkten. Aufgrund des sehr skurril anmutenden Trailers und der Handlung in den 70ern hatte ich gehofft, dass „Inherent Vice – Natürliche Mängel“ wieder auf den Level von „Boogie Nights“ kommen würde, doch dafür ist er einfach zu absurd und schwer nachvollziehbar. Joaquin Phoenix ist auch hier wieder das Sehenswerteste, der Handlung selber konnte ich irgendwann überhaupt nicht mehr richtig folgen. Vielleicht hätte ich selber schon mal kiffen müssen, um die konfusen Handlungsstränge und Charaktere in einem großen Ganzen hätte zusammenfügen können. Ein sehr spezieller Film, leider mit nicht genug Genialität.

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Philip Seymour Hoffman tot aufgefunden

Der Schauspieler Philip Seymour Hoffman wurde heute tot in seiner New Yorker Wohnung gefunden, angeblich mit einer Injektionsnadel im Arm. Er starb im Alter von 46 Jahren; laut CNN gehen die Behörden von einer Drogenüberdosis als Todesursache aus. Der weit geschätzte Schauspieler erlangte zahlreiche Filmpreise, u. a. 2006 den Oscar für seine Darstellung von Truman „Capote“, ist aber auch für viele weitere Rollen z. B. in „Boogie Nights“, „Magnolia“, „Radio Rock Revolution“ oder „The Master“ bekannt. Der brilliante Schauspieler wird noch in „A Most Wanted Man“ zu sehen sein, der in Deutschland am 27.02.14 in die Kinos kommt. Fraglich ist nun, wie es mit der Filmreihe „Die Tribute von Panem“ weitergehend wird, da er nun seine in „Catching Fire“ eingeführte Schlüsselfigur in den noch ausstehenden zwei Fortsetzungen nicht mehr bis zum Ende spielen können wird. Was für ein Verlust für die Filmwelt!

Quelle: Variety.com

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„The Master“ – Kriegsveteran trifft auf Sektenführer!

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Regisseur Paul Thomas Anderson ist für Geniestreiche wie „Boogie Nights“, „Magnolia“ und „There Will Be Blood“ verantwortlich, was schon eine gewisse Erwartungshaltung hervorruft. Allerdings kann „The Master“ nicht in gleichem Maße überzeugen. Das liegt aber keinesfalls an den Darstellern Joaquin Phoenix, Philip Seymour Hoffman und Amy Adams, die hier wohl mit ihre besten Leistungen zeigen, was vollkommen berechtigt zu Oscarnominierungen von allen dreien führte, wenn auch keiner die Trophäe mit nach Hause nehmen konnte. Ihr eindrucksvolles Spiel belebt den Film, allerdings kann die Handlung nicht wirklich überzeugen und so auch nicht über die volle Lauflänge fesseln.

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Tom Cruise – Auf dem Wege zur Rehabilitation?

Es gibt wohl keinen größeren Hollywoodstar, der in den letzten Jahren tiefer gefallen ist. In den 80ern und 90ern war er der Superheld schlechthin – die ganze Welt hat ihn geliebt. Doch mit merkwürdigen Auftritten und Scientology-Werbung hat Cruise in den letzten Jahren die Sympathie der ganzen Welt verloren, in Filmflops mitgespielt und eine Medien-Kampagne ohnegleichen gegen sich (und seine Frau Katie Holmes) gebracht. Das große Idol ist zur Lachnummer geworden. Doch seit „Tropic Thunder“ lieben ihn wieder alle…

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„There Will Be Blood“ – Öl und Blut!

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Nicht nur die schmutzige Optik erinnert am Anfang gleich an alte Western, auch die Tatsache, dass über zehn Minuten kein Wort geredet wird und das, obwohl es keinen Vorspann gibt. Und doch sprechen schon die ersten Bilder des Hauptdarstellers Plainview ihre eigene Sprache, als er alleine in einem tiefen Stollen bei der Suche nach Silber plötzlich auf Öl stößt, fast sein Leben verliert und unter Schmerzen auf allen Vieren in die nächste Stadt kriecht. Schon hier erkennt man den unerbittlichen Egomanen, den brutalen Geschäftsmann, der er einmal sein wird.

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