Kurz kritisiert 17: Von Agenten, Castings und Beamten

Hier kommen wieder ein paar Kurzreviews zu einigen Filmen, die ich zwischendurch noch schauen konnte und die immerhin kurz erwähnt werden sollten. Heute sind die Filme „Allied – Vertraute Fremde“, „Shut In“, „Sing“, „Kubo – Der tapfere Samurai“, „Conni & Co“, „Der Vollposten“, „Elvis & Nixon“ und „Die Schöne und das Biest“ mit dabei.

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„The Imitation Game“ – Cumberbatch als Mathegenie!

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Die Thematik der Entschlüsselung des Geheimcodes der Deutschen im Zweiten Weltkrieg wurde bereits mit Kate Winslet in „Enigma – Das Geheimnis“ verfilmt, doch „The Imitation Game“ setzt den Fokus auf das Mathegenie Alan Turing, der die geniale Maschine zur Entschlüsselung des Codes entwickelte, aber gleichzeitig wegen seiner arroganten Art auf der einen Seite und auf der anderen wegen seiner Homosexualität Probleme hat, seine Genialität unter Beweis zu stellen und Verbündete zu finden. Eine Paraderolle für Benedict Cumberbatch, der mit seiner Darstellung einem Genie, das zu Lebzeiten nie für seine Leistungen geehrt wurde, ein echtes Denkmal setzt.

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„Stoker“ – Meisterhaft inszeniert, inhaltlich ein Fragezeichen

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In dem ersten amerikanischen Film von Kult-Regisseur Park Chan-wook („Oldboy“) geht es weder um den „Dracula“-Erfinder Bram Stoker noch um Vampire, wie der Name oder das Cover vielleicht vermuten lassen könnte: Die Geschichte dreht sich um die in sich gekehrte India Stoker, die auf der Schwelle zwischen Kind und Frau steht, und ihren plötzlich auftauchenden, unheimlichen Onkel Charlie. „Stoker“ ist ein düsterer, unheilsschwerer Psychothriller, der sich durch virtuose Regie, Langsamkeit, unterschwellige Spannung und kontinuierliches Unwohlsein auszeichnet.

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„Watchmen“ – Ganz großes Kino!

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Ende der 80er erschuf Alan Moore eine Graphic Novel, welches zu Zeiten der bunten Superhelden einen traurigen Abgesang darauf schuf. Sein Werk behandelte u.a. die tiefsten Abgründe verkleideter Menschen und die Angst vor einem Nuklearkrieg. Die Geschichte wird heute noch gefeiert und kam auf die Liste der „hundert besten Bücher“ vom „Time Magazine“. „Watchmen“ gilt unter Kennern bis heute noch als unverfilmbar. Im März kommt die Verfilmung vom jungen Regisseur Zack Snyder in die Kinos.

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