„Stranger Things Staffel 2“ – Die beste Serie der Welt!

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Wie ein Relikt aus den 80ern, als hätte Stephen King „Die Goonies“ geschrieben und Steven Spielberg das Ganze verfilmt. Schon die erste Staffel war nicht nur eine großartige Hommage an das Kino der 80er, es fühlte sich tatsächlich so an! Und auch in Staffel 2 begibt man sich wieder auf Zeitreise, in eine geliebte Welt der Kindheit mit sympathischen Außenseitern, bösen Wissenschaftlern und fiesen Monstern, in eine Kleinstadt voller Klischees, die aber genau so in diese Serie gehören! Wer die erste Staffel schon geliebt hat, den haut die zweite Staffel trotzdem noch um. Die ins Herz geschlossenen Charaktere werden großartig weiterentwickelt, dieses Mal auch individuell und nicht vorrangig in der Gruppe, nach dem Aufstellen der neuen und alten Charaktere wird ab der Hälfte dann mit Horror, Action und Spannung richtig losgelegt, wie es bei einem zweiten Teil sein muss! Trotz mehr Budget und deutlich mehr in jeder Hinsicht übernimmt sich die Serie nicht und fesselt von der ersten bis zur letzten Minute! Ein einzigartiger Geniestreich!

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Albtraum-Potential: Die TOP 10 der gruseligsten Horrorfilme aller Zeiten!

Nachdem ich fast schon enttäuscht eine Nacht nach dem Kinobesuch vom „Stephen Kings ES“-Remake aufgewacht bin, ohne überhaupt nur Einschlafprobleme und schon gar keine Albträume gehabt zu haben, habe ich mir die Frage gestellt, welche Horrorfilme mich eigentlich am meisten den Schlaf gekostet haben. Es war gar nicht so leicht, die zehn Filme herauszufinden und für mich persönlich in eine Reihenfolge zu bringen, aber hier sind meine zehn größten Albtraumgaranten! Ich bin gespannt auf eure eigenen Alternativen! Sind es die gleichen Filme, eine andere Reihenfolge oder haben euch ganz andere Filme kalt erwischt? Schreibt es uns in einem Kommentar!

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„Stephen Kings ES“ – Geniale Neuauflage des Horrorclowns!

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Für mich war Tim Currys Pennywise die Horrorgestalt meiner Jugend und die „ES“-TV-Verfilmung aus den 90ern mit das Gruseligste, was ich bis dahin gesehen hatte. Noch Jahre später verfolgte mich die Clownsfratze in meinen Träumen, wenn ich den Film erneut sah. Doch dann nahm ich mir die 1000-Seiten-Buchvorlage von Stephen King vor und die alte Verfilmung war plötzlich nur noch billig und harmlos, so viel brutaler, gruseliger, aber auch inhaltlich genialer war die Vorlage. Heute habe ich mich in den ersten Teil der Neuauflage von Andy Muschietti getraut und die hat es wirklich in sich. Nicht nur, dass die Schockszenen und die Verwandlungen von Pennywise eine ganz neue Dimension annehmen, der Film wird der Vorlage deutlich mehr gerecht und kann vor allem mit seinem wirklich grandiosen Kindercast und einer wirklich beängstigend guten Mischung genialer Settings und fieser Akustik überzeugen. Nichts für schwache Nerven, aber absolut sehenswert!

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„The Mist“ – Mittelmäßige Serienversion von Stephen Kings Nebelhorror

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Nein, „Der Nebel“ hat auch hier nichts mit John Carpenters Horrorstreifen „The Fog“ zu tun, die Serie basiert auf einer Geschichte von Stephen King wie schon die Kinoversion von 2008 mit Thomas Jane. Diese setzte bei dem mysterösen Nebelhorror auf fiese Rieseninsekten und Tentakelmonster, funktionierte vor allem in der schwarz-weißen Version und hatte wohl eines der fiesesten Filmenden überhaupt. Hier gibt es statt Monstern eher Konfrontationen mit der Vergangenheit der Charaktere, der Nebel scheint entweder ein militärisches Experiment und die Rache von Mutter Natur zu sein, je nachdem, welchem Charakter man glauben mag. Das ist zwar mitunter einigermaßen spannend, trotzdem bleibt die erste Staffel nur Massenware, die weit hinter der Kinoversion zurück bleibt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass man sich wirklich mit keinem Charakter richtig identifizieren kann.

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„Death Note“ – Finstere Verfilmung des Kult-Mangas

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Nach „Ghost in the Shell“ schreit wohl keiner laut nach weiteren US-Verfilmungen japanischer Kultcomics, doch Netflix hat vor wenigen Tagen seine Fassung von „Death Note“ veröffentlicht. Da ich die Manga-Vorlage und die filmischen Umsetzungen aus Japan nicht kenne, habe ich leider keinen direkten Vergleich, aber die Verfilmung ist gut inszeniert und nicht zuletzt dank eines wirklich fies in Szene gesetzten Todesgottes auch schön gruselig. Andererseits wirkt der Film etwas gehetzt, die Charaktere bekommen so nicht unbedingt viel Tiefe und den grundsätzlichen moralischen Fragen, die der Film aufwirft, widmet man sich auch nicht genug. Wen das nicht stört, der kann sich hier gut schocken lassen und selber überlegen, ob er die Taten des Jungen, der Menschen durch ein mysteriöses Buch töten kann, gutheißen will oder eher nicht.

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„Rick und Morty“ – Grenzenloser Spaß jenseits von Zeit und Raum!

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Ich habe immer wieder viel Gutes von dieser Zeichentrickserie gehört, deren Hauptcharaktere wohl nicht ganz zufällig irgendwie an Doc Brown und Marty McFly aus „Zurück in die Zukunft“ erinnern, also widmete ich mich jetzt den ersten beiden Staffeln der Kultserie. Während die erste Staffel schon mit absurdem Humor, verrückten Ideen und einem wirklich einzigartigen Humor punkten konnte, macht die zweite Staffel von der ersten bis zur letzten Folge nur noch Spaß. Die Serie erinnert an die besten Zeiten von „Futurama“, „South Park“ oder „Family Guy“, hat aber ihren ganz eigenen Stil, der oft die Grenzen des guten Geschmacks überschreitet, aber trotzdem so intelligent daher kommt, dass die Mischung einfach rundum stimmt. Viele Folgen gibt es noch nicht, daher kann ich jedem nur empfehlen, dem verrückten Wissenschaftler-Alkoholiker und seinem weinerlichen Enkel in überdrehte Dimensionen und völlig absurde Universen auf ihre total kranken Abenteuer zu folgen.

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„Die Mumie“ – Neuauflage des Horrorklassikers floppt!

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Der neue Trend im Kino sind Filmuniversen. Da dachte man sich bei Universal, die Welt würde ein „Dark Universe“ brauchen, was die alten Monster wie Frankenstein, Mumie oder Jekyll und Hyde zusammenführt. Die Idee ist grundsätzlich gar nicht so schlecht, aber dann müsste der erste Film aus diesem Universum schon ein Kracher sein. Also nahm man sich zuerst „Die Mumie“ vor, holte sich Tom Cruise für die Hauptrolle und versuchte mit Lärm, Effekten und einem ständig schreienden Hauptdarsteller den Erstling zum Erfolg zu bringen. Doch der Film will einen so gar nicht packen, vielleicht auch gerade deshalb, weil der gleichnamige Film von 1999 mit Brendan Fraser bis heute ein einfach unschlagbarer Klassiker ist.

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„Alien: Covenant“ – Mehr „Prometheus“ als „Alien“!

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Nach drei mehr oder weniger gelungenen Fortsetzungen und zwei „Alien vs. Predator“-Ausflügen wollte Ridley Scott, Regisseur des ersten „Alien“-Films, dem Franchise mit „Prometheus“ eine neue Richtung geben. Doch die Vorgeschichte zu den anderen Filmen, die sich in erster Linie der Suche nach den außerirdischen Erschaffern der irdischen Lebewesen beschäftigte und dann das bekannte „Alien“ in einer Urform präsentierte, konnte Fans und Kritiker nicht wirklich überzeugen. So wollte er mit „Alien: Covenant“ wieder mehr in die Richtung der alten Filme gehen. Herausgekommen ist eine gesunde Mischung, die aber zum Glück die interessanten Ansätze von „Prometheus“ sinnvoll weiterführt und kein reines „Monster dezimiert Raumschiffcrew“-Revival ist.

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