„Baby Driver“ – Schnell, spannend und unterhaltsam!

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Edgar Wright ist bisher in erster Linie für rasante Komödien wie „Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz“, „The World’s End“ oder „Scott Pilgrim“ bekannt gewesen, sein neuer Gaunerfilm „Baby Driver“ kommt zwar etwas ernster, dafür aber noch rasanter daher. Die Verfolgungsjagden sind das eine, was aber auch hier wieder bestens funktioniert, sind die leicht überzeichneten Charaktere. Hauptdarsteller Ansel Elgort kann hier zwar überzeugen, muss aber den Kürzeren ziehen bei einem fiesen Kevin Spacey und einem wirklich durchgeknallten Jamie Foxx. Doch auch Lily James, Jon Bernthal, Eiza Gonzalez und Jon Hamm machen ihre Sache gut. „Baby Driver“ verknüpft gekonnt bekannte Elemente aus Auto- und Gaunerfilmen zu einem abgedrehten Actionfilm, der trotz seines bitteren Untertons natürlich auch den ein oder anderen Moment zum Schmunzeln bietet.

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„La La Land“ – Die großartige Rückkehr des Musicals!

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lalalandKlar, es hat immer Musikfilme und Musicals gegeben, aber so wirklich im Gedächtnis sind mir in den letzten Jahren keine geblieben. Und plötzlich kommt „La La Land“, singt und spielt sich mit Emma Stone und Ryan Gosling ganz tief ins Herz und kann dabei auch noch optisch überzeugen. Das musikalische Meisterwerk wurde daher nicht umsonst mit zahlreichen Golden Globes ausgezeichnet, auch bei den Oscars ist bei den Nomierungen einiges drin. Weit weg vom typischen Popcornkino, mit dem Potential zum Geheimtipp, der durch die Medienpräsenz nun doch keiner mehr ist. Ein toller Film über Musik, Hollywood und die Liebe!

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„The Beatles: Eight Days A Week – The Touring Years“ – Rockt!

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eightdaysaweekDie Beatles sind ein musikalisches Phänomen, das bis heute seinesgleichen sucht. Einzigartig waren auch die Touren und das Verhalten der Fans, das ein Ausmaß annahm, mit dem letztendlich weder Ordnungshüter noch die Band selber umzugehen vermochten. Die Dokumentation von Ron Howard widmet sich den wenigen Jahren in den 1960ern, in denen die Band auf der ganzen Welt auf Tournee waren, was sie dort erlebten und was sie letztendlich dazu brachte, nie wieder auf Tour zu gehen. Ein interessanter Einblick mit seltenen Aufnahmen und natürlich zahlreichen der geliebten Songs.

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„Green Room“ – Thriller mit Patrick Stewart als Nazi!

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greenroomWie wandlungsfähig der kürzlich viel zu jung verstorbene Anton Yelchin war, kann er auch in diesem Film unter Beweis stellen. Mitglieder einer Punkband werden in einer Skinhead-Disco Zeuge eines Mordes und müssen sich in einem Raum verschanzen, weil man die Zeugen beseitigen will – eine nette Grundidee für einen guten Horrorthriller. Neben Anton Yelchin macht vor allem Patrick Stewart Spaß, der als fieser Obernazi mal völlig gegen seine normalen Rollen besetzt wurde und hervorragend als Bösewicht funktioniert. „Green Room“ ist spannend und abwechslungsreich, aber mitunter auch nichts für schwache Nerven.

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Kurz kritisiert 14: Von Drummern, Königen und Politikern

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Hier kommen wieder ein paar Bemerkungen zu ein paar Monate älteren Filmen, die trotzdem Erwähnung finden sollten. Heute sind „Pay The Ghost“, „Whiplash“, „Kung Fu Panda 3“, „Daddy’s Home – Ein Vater zu viel“, „Ich und Earl und das Mädchen“, „Automata“, „Königin der Wüste“, „Macbeth“, „Jane Got A Gun“ und „Der Fall Barschel“ mit dabei.

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„Deutschland 83“ – Tolle Serie zum Ost-West-Konflikt der 80er Jahre

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Es ist schon lustig, dass RTL aus Versehen eine wirklich gelungene Serie produziert und sie dann zuerst in die USA verkauft, bevor sie auf dem eigenen Kanal ausgestrahlt wird. Vermutlich erkannte man gleich, dass sie für das Standardpublikum von RTl nicht primitiv genug war. „Deutschland 83“ kann mit einer sehr guten Besetzung, einer spannenden und zugleich sehr interessanten Handlung und einer auch von der Ausstattung her sehr gelungenen Umsetzung punkten. Neben dem zentralen Thema des Kalten Kriegs und der Spionageaktivitäten der DDR und der BRD widmet man sich zudem Themen wie Aids, Homosexualität, Kommunen und natürlich auch der Musik der 80er, die zudem für einen wirklich grandiosen Soundtrack sorgen.

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„Frank“ – Schräge Feel-good-and-sad-Show von Fassbender

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„Frank“ ist eine ziemlich skurrile Dramödie mit starker Indie-Rock-Note. Im Film geht es darum, dass ein abgedrehter Experimental-Musiker immer einen Pappmaschee-Kopf trägt, auch außerhalb der Bühne. Durch dieses surreale Musikszenario führt uns mit Domhnall Gleeson, Maggie Gyllenhaal und vor allem Michael Fassbender ein stark besetzter Cast, der diesen außergewöhnlichen Film um eine exzentrische Außenseiterband belebt und zugänglich macht und zum Mitfühlen einlädt. Von Witz bis Depression ist in dieser merkwürdigen Musikergeschichte alles dabei.

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„Love & Mercy“ – Tolles Biopic über „Beach Boy“ Brian Wilson

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Brian Wilson gilt als eins der größten Genies in der Musikwelt und doch kennt die Masse nur die Surfsongs der „Beach Boys“. Ich bin mit der Musik der Band groß geworden und war schon enttäuscht, dass der Film hier fast nirgendwo in die Kinos kam. Wer mit Brian Wilson, seiner Musik und seiner Lebensgeschichte vertraut ist, kann bei diesem Film nichts falsch machen, aber der Film ist generell sehr sehenswert, nicht zuletzt dank der großartigen Darstellung von Paul Dano und John Cusack, die Wilson in zwei seiner wichtigsten Lebensphasen zeigen und den schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn wirklich toll rüberbringen.

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