„The Defenders“ – Das Marvel-Netflix-Helden-Crossover

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Nach den bunten Popcorn-Abenteuern der Superhelden des MCU startete Netflix 2015 überraschend mit „Daredevil“ eine optisch und inhaltlich wirklich gut gemachte Serie über einen B-Superhelden aus dem Hause Marvel. An die Erfolgsserie wurde eine zweite Staffel sowie jeweils eine Staffel der Marvel-Helden „Jessica Jones“, „Luke Cage“ und „Iron Fist“. Auch diese überzeugten durch ihren Stil, erreichten allerdings nicht die Klasse von „Daredevil“. Schon bei diesen Staffeln gab es Überschneidungen der Handlungen und gemeinsame Charaktere, mit „The Defenders“ hat Netflix jetzt die vier Hauptpersonen und fast alle Nebencharaktere erstaunlich gelungen zusammengeführt und hetzt die ungleichen Kämpfer gemeinsam auf einen gemeinsamen Feind, die böse Organisation „Die Hand“.

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„Iron Fist“ – Marvels naives Kung-Fu-Weichei

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Einer fehlte noch für das geplante Marvel-Netflix-Serien-Crossover „The Defenders“: Nach „Daredevil“, „Jessica Jones“ und „Luke Cage“ hat jetzt auch „Iron Fist“ seine eigene Serie bekommen. Doch obwohl der von Mönchen ausgebildete Kämpfer und Erbe eines Milliardenimperiums eigentlich viel Potential hatte und zugleich am besten zur großen Gegenorganisation „Die Hand“ gepasst hätte, hat die Serie deutlich mehr Schwächen als die anderen. Das Hauptproblem ist der Hauptcharakter selber. Während man am Anfang noch denkt, seine Naivität wäre nur gespielt, wird einem schnell klar, dass Danny Rand trotz seiner „Iron Fist“ tatsächlich so leichtgläubig, tölpelhaft und vorhersehbar ist.

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„Phantastische Tierwesen“ – Neues aus dem Potter-Universum!

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phantastischetierwesenEigentlich war „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ nur ein kleines Handbuch, dass zu Zeiten des Potterhypes nebenbei veröffentlicht wurde und auch mehr ein Sachbuch war. Doch Autorin Joanne K. Rowling und Regisseur David Yates nutzten die Chance, aus der Idee ein komplett neues Franchise zu machen, das nicht nur Potterfans wieder in die Kinos ziehen sollte, sondern auch neue Anhänger finden sollte. Doch die neue Reihe startet nicht wirklich durchdacht und weckt bei mir noch nicht die Vorfreude auf die Fortsetzungen, wie es damals bei den Büchern und Filmen von Harry Potter war.

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„The Walk“ – Unterhaltung in schwindelnder Höhe!

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Während Robert Zemeckis in den 80ern und 90ern mit Filmen wie „Zurück in die Zukunft“, „Forrest Gump“ oder „Roger Rabbit“ zahlreiche Erfolge landete, wurde es in den letzten Jahren ruhiger um ihn, zuletzt konnte er noch mit „Flight“ punkten, aber die großen Blockbuster blieben aus. Sein neuer Film „The Walk“ ist eine gelungene Mischung aus Independent und Popcornkino und kann mit wirklich großartigen Aufnahmen punkten, die in 3D für Menschen mit Höhenangst schon fast grenzwertig realistisch aussehen. Spannend und lustig zugleich, optisch rundum gelungen und zudem noch gut gespielt, „The Walk“ macht Spaß, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass alles auf einer wahren Begebenheit beruht.

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„The Strain“ – Kurzweiliger Vampir-Horror in Serie!

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Guillermo Del Toro machte mit grandiosen Filmen wie „Pans Labyrinth„, „The Devil’s Backbone“ oder „Hellboy“ auf sich aufmerksam und wäre auch fast der Regisseur der „Hobbit„-Trilogie geworden, konnte aber zuletzt mit „Pacific Rim“ nicht mehr voll überzeugen. Jetzt wurde sein Horrorroman „Die Saat“ als TV-Serie adaptiert, er selber fungiert als ausführender Produzent und führte auch beim Pilotfilm Regie. Während einem der Seuchen-Vampir-Zombie-Splatter-Horror zuerst noch etwas befremdlich vorkommt, macht „The Strain“ während der ersten Staffel immer mehr Spaß. In den USA läuft bereits die zweite Staffel und eine dritte wurde bereits bestätigt.

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„Teenage Mutant Ninja Turtles“ – Saublöde Neuauflage!

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Ok, wir leben in einer Zeit, wo allen Comic- und Spielfiguren cineastisch ein neuer Look verpasst wird, es war also nur eine Frage der Zeit, bis man auch die Turtles wieder hervorkramen würde. Was aber als Neuauflage dabei herausgekommen ist, kommt so mies daher, dass vermutlich sogar die Realfilme aus den 90ern besser waren. Eine unglaublich dämliche Handlung, kombiniert mit anstrengenden, nicht gerade überzeugenden Spezialeffekten und peinlichen Actioneinlagen, garniert mit einer unfähigen Megan Fox und den wohl nervigsten Turtles, die es in allen ihren bisherigen Daseinsformen jemals gegeben hat. Einfach nur anstrengend!

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„Der große Gatsby“ – Bunte Literaturverfilmung!

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Man nehme einen Kultroman, erfolgversprechende Darsteller wie Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire und Carey Mulligan, stecke viel Geld in die Ausstattung und heraus kommt ein bunter Film mit etwas Tiefgang, dessen Handlung aber irgendwie doch etwas angestaubt daher kommt. Nett anzusehen, souverän gespielt und doch irgendwie nichts, was im Gedächtnis bleibt. Was allerdings stört, ist zum einen die oft sehr wirre Erzählweise und die überhaupt nicht zu 1922 passende Musik heutiger Charts. Viel gewollt, viel probiert, leider nur mit mittelmäßigem Erfolg.

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„Unter den Metropolen“ – Reliktsuche unter der Erde

Dass große Städte wie Rom beeindruckende Gebäude aus vergangenen Epochen zu bieten haben, weiß jeder, doch wie viele verborgene Relikte der Vergangenheit noch unter den Metropoloen der Welt zu finden sind, weiß kaum einer. In der ersten Staffel der Dokumentationsreihe „Unter den Metropolen – Cities of the Underworld“ sucht der History Channel unter den großen Städten in verborgenen Tunnelsystemen und Katakomben, U-Bahn-Schächten und alten Bunkern nach Spuren der Vergangenheit und findet in Berlin Überreste von Hitlers Germanika, in Rom Teile des Zircus Maximus und vieles mehr. Die erste Staffel umfasst 13 Episoden mit einer Lauflänge von fast zehn Stunden und ist seit Ende April im Handel erhältlich. Der interessante Trip in die Vergangenheit umfasst Städte wie London, Paris, Rom, Berlin, New York, Bukarest, Neapel und Budapest.

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