„Bright“ – Will Smith als Cop zwischen Orks und Elfen!

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Der mit 100 Millionen Dollar bisher teuerste Netflix-Film wurde zwar in den ersten Tagen extrem oft aufgerufen, doch die Meinungen gehen sehr weit auseinander. Während Kritiker den Copfilm, der in einer alternativen Realität spielt, in der Menschen zusammen mit Fantasiewesen wie Orks, Elfen und Feen leben, fast durchweg durchfallen lassen, ist er bei den Zuschauern relativ beliebt. Woran liegt das? Grundsätzlich ist nicht nur das Szenario interessant, auch wurde die Parallelwelt sehr gut umgesetzt, sodass man schnell in die Handlung eintauchen kann. Die Handlung ist rasant und grundsätzlich auch spannend, zudem wird das Szenario dafür genutzt, um konkret auf Themen wie Rassismus, Korruption oder Konflikte zwischen den Gesellschaftsschichten einzugehen. Doch gerade da fangen die Probleme bereits an, denn diese Themen werden einem zu übertrieben unter die Nase gerieben, auf der anderen Seite werden die Orks durchweg als Ghettobrutalos dargestellt, was die Grundbotschaft fast schon lächerlich wirken lässt. Zudem werden die meisten Charaktere und ihre Intentionen überhaupt nicht näher erläutert, so wird der Film nach kurzer Zeit zu einer zwar rasanten Verfolgungsjagd, die auf den zweiten Blick aber doch recht konzeptlos daherkommt.

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„What Happened To Monday“ – Noomi Rapace mal 7!

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„What Happended To Monday“ ist einer dieser Filme, der auf den ersten Blick ein überaus intelligentes und interessantes Szenario bietet, sich bei genauerem Hinsehen aber doch nur als ein riesiges Logikloch voller Filmfehler entpuppt. Wirklich sehenswert ist aber die Schwedin Noomi Rapace, die hier die Rollen von sieben (!) Zwillingschwestern übernimmt und wieder mal ihre Wandlungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellt. Die Hollywood-Veteranen Glenn Close und Willem Dafoe hingegen bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück. Die Macher hätten sich mehr auf ihre ausbaufähige Grundhandlung konzentrieren sollen, daraus hätte man deutlich mehr machen können. Düstere Zukunftvisionen müssen auch Sinn machen, um überzeugen zu können!

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„Alien: Covenant“ – Mehr „Prometheus“ als „Alien“!

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Nach drei mehr oder weniger gelungenen Fortsetzungen und zwei „Alien vs. Predator“-Ausflügen wollte Ridley Scott, Regisseur des ersten „Alien“-Films, dem Franchise mit „Prometheus“ eine neue Richtung geben. Doch die Vorgeschichte zu den anderen Filmen, die sich in erster Linie der Suche nach den außerirdischen Erschaffern der irdischen Lebewesen beschäftigte und dann das bekannte „Alien“ in einer Urform präsentierte, konnte Fans und Kritiker nicht wirklich überzeugen. So wollte er mit „Alien: Covenant“ wieder mehr in die Richtung der alten Filme gehen. Herausgekommen ist eine gesunde Mischung, die aber zum Glück die interessanten Ansätze von „Prometheus“ sinnvoll weiterführt und kein reines „Monster dezimiert Raumschiffcrew“-Revival ist.

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Promovideo zu „Alien: Covenant“ setzt „Prometheus“-Geschichte fort

„Alien: Covenant“ scheint eher ein „Alien“-Reboot zu werden als eine „Prometheus“-Fortsetzung, aber mittlerweile sind viele Hinweise auf das Schicksal von David und Elizabeth aufgetaucht. Nun wurde ein cooles, kurzes Video veröffentlicht, dass eine Brücke zwischen den beiden Filmen darstellt und vermutlich höchstens in einer Rückblende im fertigen Film sein wird, oder wie schon viele der gelungenen Promo-Videos zu „Prometheus“ gar nicht.

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Kurz kritisiert, Vol. 12: Von Freunden, Monstern und Helden!

Und schon wieder kommt die nächste Ladung Kurzkritiken, wieder größtenteils mit ein paar eher unscheinbaren Filmen aus diesem Kinojahr. Dieses Mal widme ich mich in Kurzfassung den Filmen „Asterix im Land der Götter„, „Der Richter„, „Fünf Freunde 4„, „Kind 44„, „Selma„, „Miss Meadows„, „Monsters: Dark Kontinent„, „The Lazarus Effect„, „Horns„, „The D Train“ und „Lauras Stern„.

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Fortsetzung „Prometheus 2“ kommt in die Gänge

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In letzter Zeit hat man immer mehr Informationen zu „Prometheus 2“ bekommen. Der Drehstart ist im Januar 2016; der Titel „Prometheus 2: Hell on Earth“ und die Behauptung, der Hauptspielort sei die Erde und nicht der Planet der Ingenieure, war aber wohl eine Falschmeldung. Noomi Rapace, Michael Fassbender und angeblich auch Rik Barnett sind dabei, eine entscheidende Rolle spielen wohl eine neue Alien-Rasse (keine Xenomorphs sollen im Film vorkommen!) und mehrere David-Androiden:

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„Prometheus – Dunkle Zeichen“ – Bildgewaltiger Blödsinn!

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Wenn Filme zu sehr gehypt werden, ist die Erwartungshaltung natürlich entsprechend groß. Wenn Ridley Scott dahinter steckt und der Film gleichzeitig als Prequel zur kultigen „Alien“-Saga angepriesen wird, erwartet man ein düsteren Science-Fiction-Film mit viel Horror, Spannung und Action. „Prometheus“ hingegen bietet zwar einerseits beeindruckende 3D-Aufnahmen, aber auf der anderen Seite aber eine widersprüchliche, unsinnige Geschichte über die Suche nach göttlichen Schöpferwesen, eine Ladung unsympathischer Charaktere, keine originellen Monster und vor allem keine wirkliche Spannung. Scott versucht mit einer kontroversen Grundthematik zu punkten, verkennt aber, dass diese auch sinnvoll fortgeführt werden sollte und man schon mit etwas mehr Horror um die Ecke kommen muss, um sich bei den „Alien“-Filmen einreihen zu dürfen.

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„Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten“ – Gute Fortsetzung!

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Über Jahre hat es immer neue Versionen des wohl berühmten Detektivs der Literaturgeschichte gegeben, doch die Neuinterpretationen der letzten Jahre sind wirklich einzigartig gelungen. Neben der TV-Serie „Sherlock“, die die Thematik in die heutige Zeit überträgt, ist jetzt auch zu Guy Ritchies action- und humorreicher Verfilmung „Sherlock Holmes“ der zweite Teil in unsere Kinos gekommen, der kann zwar den ersten nicht überbieten, überzeugt aber wieder mit einer absolut kurzweiligen Mischung aus Humor, Action und Spannung im einzigartigen Schnitt- und Actionstil von Ritchie. Wer den ersten Teil mochte, wird hier auch gut unterhalten aus dem Kino kommen.

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