„Fences“ – Denzel Washingtons 50er-Jahre-Familiendrama

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Basierend auf einem Teilstück eines prämierten Theaterstücks von August Wilson über das Leben von Afroamerikanern im 20. Jahrhundert hat Denzel Washington nicht nur als Hauptdarsteller sondern auch als Regisseur einen gelungenen Film gemacht, dem man seine Theaterherkunft deutlich anmerkt. So spielt „Fences“ fast ausschließlich im selben Hinterhof und lebt in erster Linie von seinen Dialogen. Der Film verdeutlicht nicht nur die Schwierigkeiten, mit denen Farbige in den 50ern zu kämpfen hatten, sondern erzählt auch eine sehr emotionale Familiengeschichte, die dank zahlreicher Wendungen immer wieder aus der Bahn geworfen wird. Trotz zahlreicher Nominierungen gab es hier am Ende nur einen Oscar für Nebendarstellerin Viola Davies. Weiterlesen »

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„Moonlight“ – Oscarprämiertes Drama über einen homosexuellen Farbigen

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Cover MoonlightEigentlich besteht „Moonlight“ aus drei Kurzfilmen, die jeweils einen bestimmten Zeitpunkt im Leben eines jungen Afroamerikaners zeigen, der sich neben seinem kriminellen Umfeld auch mit dem Erwachsenwerden und seiner Homosexualität auseinander setzen muss. Da die drei Wendepunkte jedoch so gut miteinander verknüpft sind, funktioniert der Film als Ganzes ebenso perfekt. Neben einer tollen Bildsprache und der tiefgehenden Handlung profitiert der Film maßgeblich von Alex R. Hibbert, Ashton Sanders und Trevante Rhodes, die den Jungen in drei verschiedenen Altersstufen nicht nur an sich großartig, sondern auch so ähnlich spielen, dass man glauben könnte, es wäre wirklich immer der gleiche Junge. Aber auch Janelle Monáe, Naomie Harris und Mahershala Ali spielen ihre Nebenrollen super, Letzer wurde dafür sogar mit dem Oscar ausgezeichnet, „Moonlight“ selber holte neben dem Oscar als bester Film 2017 auch noch einen für das beste adaptierte Drehbuch. Weiterlesen »

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„Manchester By The Sea“ – Casey Affleck spielt super

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig4,00 Sterne (1 Stimmen)
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Es gibt Filme, deren Handlung einen tatsächlich berührt und zum Nachdenken anregt, „Manchester By The Sea“ gehört dazu. Das traurige Drama profitiert aber auch sehr von einem wirklich großartig spielenden Casey Affleck. Der Bruder von Ben Affleck wurde daher nicht umsonst bereits mit dem Oscar und dem Golden Globe ausgezeichnet. Das Szenario um einen von Schicksalsschlägen geprägten Einzelgänger, der sich nach dem Tod seines Bruders um dessen Sohn kümmern soll, ist sehenswert und schafft es immer wieder, einem emotional in die Magenkuhle zu schlagen, ohne dabei die Hoffnung auf eine positive Entwicklung verschwinden zu lassen. Weiterlesen »

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Oscars 2017 – Die Gewinner

Im Gegensatz zu den Golden Globes konnte „La La Land“ bei den Academy Awards nicht mal die Hälfte der Nominierungen in Auszeichnungen umwandeln, Hauptdarstellerin Emma Stone und Regisseur Damien Chazelle waren aber auch hier unter den Gewinnern. Und auch, wenn fälschlicher- und peinlicherweise zuerst das Musical auch als bester Film ausgerufen wurde, kam die Korrektur kurz danach und die Auszeichnung ging an „Moonlight“. Doch auch „Moonlight“, „Arrival“, „Hacksaw Ridge“ und „Manchester By The Sea“ konnten nur wenige ihrer Nominierungen auch in Form einer Trophäe mitnehmen. Casey Affleck wurde für Letztgenannten auch hier als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Hier alle Nominierten und Gewinner in der Übersicht: Weiterlesen »

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„Raum“ – Großartiges Entführungs-Familien-Drama!

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Letzendlich konnte nur Hauptdarstellerin Brie Larson für ihre einmalige Leistung einen Oscar für diesen Film gewinnen, verdient hätte er sicher mehr. „Room“ ist so vielschichtig, spannend und gefühlvoll wie kaum ein anderer Film. Das Schicksal von Mutter und Kind, eingesperrt in einen kleinen Raum, die versuchen das Beste aus ihrer Situation zu machen, ist einzigartig inszeniert und neben Brie Larson auch von dem kleinen Jacob Tremblay wirklich erstklassig gespielt. Auch die Nebendarsteller Joan Allen, William H. Macy und Sean Bridgers können überzeugen. Sicher einer der besten Filme des Jahres! Weiterlesen »

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„The Danish Girl“ – Eddie Redmayne als Frau im Mann!

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig3,50 Sterne (1 Stimmen)
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In Zeiten, wo Geschlechtsumwandlungen keine Besonderheit mehr darstellen, ist es interessant, sich dem Beginn der Zeit zu widmen, als zum ersten Mal wissenschaftlich erforscht wurde, warum sich Menschen so fühlen, als wären sie mit dem falschen Geschlecht geboren und wie man operativ helfen kann. „The Danish Girl“ widmet sich dafür dem dänischen Landschaftsmaler Einar Wegener, dessen Wandel zur Frau wirklich beeindruckend von Eddie Redmayne verkörpert wird. Auch wenn er trotz Nominierung dieses Jahr bei den Oscars leer ausging, konnte Alicia Vikander völlig verdient ihren Oscar als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle als Wegeners Ehefrau in Empfang nehmen. Weiterlesen »

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„Trumbo“ – Cranston als kommunistischer Drehbuchautor

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Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Paranoia vor dem Kommunismus in den USA so groß, dass Hollywood eine schwarze Liste erstellte und ein umfangreiches Arbeitsverbot in der Filmbranche verhängte. Dieser Film widmet sich dem davon betroffenen Drehbuchautor Dalton Trumbo, großartig gespielt von Bryan Cranston, der fast schon besessen gegen die ungerechte Behandlung vorging und dafür einige Tiefpunkte in seinem Leben durchleben musste. „Trumbo“ ist auch von Nebendarstellern wie Helen Mirren, Diane Lane, Elle Fanning, John Goodman und Alan Tudyk toll gespielt, mitreißend und interessant inszeniert und auf jeden Fall ein kleiner Geheimtipp. Weiterlesen »

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„Still Alice“ – Julianne Moore spielt großartig!

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig4,25 Sterne (2 Stimmen)
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Ein Film wie „Still Alice“ wäre vielleicht überhaupt nicht aufgefallen, wenn Julianne Moore für ihre Hauptrolle nicht den Oscar bekommen hätte. Dabei ist der Film wirklich sehenswert, unabhängig von Moores grandioser schauspielerischer Leistung. Selten wurde eine Thema wie Alzheimer so gezeigt wie hier – traurig und doch überraschend und gefühlvoll. Moore dabei zuzusehen, wie sie sich von einer gefeierten Wissenschaftlerin zu einer hilflosen Person mit rudimentärem Erinnerungsvermögen entwickelt, ist bitter, aber wirklich eindrucksvoll in Szene gesetzt. Weiterlesen »

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Oscar 2015 – Die Gewinner!

Und wieder ist eine Oscarverleihung vorbei und die begehrten Trophäen sind übergeben worden. Von wirklich großen Gewinnern kann eigentlich keiner reden, zwar haben „Birdman“ und „Grand Budapest Hotel“ jeweils vier Oscars abgegriffen, waren aber auch jeweils für neun nominiert. Auch „Boyhood“, „American Sniper“ und „The Imitation Game“ konnten trotz zahlreicher Nominierungen nur jeweils einen Oscar für sich ergattern. Eddie Redmayne und Julianne Moore wurden beste Hauptdarsteller, auch hier keine besonderen Überraschungen. Die Verleihung ist vorbei, die Reihe der gelungenen Filme hat sich gegenseitig ausgestochen und „Birdman“ ist unterm Strich der Gewinner.

Hier alle Nominierten und Gewinner in der Übersicht: Weiterlesen »

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„The Imitation Game“ – Cumberbatch als Mathegenie!

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Die Thematik der Entschlüsselung des Geheimcodes der Deutschen im Zweiten Weltkrieg wurde bereits mit Kate Winslet in „Enigma – Das Geheimnis“ verfilmt, doch „The Imitation Game“ setzt den Fokus auf das Mathegenie Alan Turing, der die geniale Maschine zur Entschlüsselung des Codes entwickelte, aber gleichzeitig wegen seiner arroganten Art auf der einen Seite und auf der anderen wegen seiner Homosexualität Probleme hat, seine Genialität unter Beweis zu stellen und Verbündete zu finden. Eine Paraderolle für Benedict Cumberbatch, der mit seiner Darstellung einem Genie, das zu Lebzeiten nie für seine Leistungen geehrt wurde, ein echtes Denkmal setzt. Weiterlesen »

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„Birdman“ – Keaton, Norton und Stone auf Oscarkurs!

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Es gibt immer wieder Filme, die einen komplett umhauen, weil sie einfach mal wieder etwas völlig Neues darstellen und wirklich auf jedem Level überzeugen können. „Birdman“ ist so ein Film! Eine absurde Story, die allerdings bewusst mit Parallelen zur Realität spielt, ein grandioser Cast, eine brillante Umsetzung bezogen auf Optik, Ton, Kamera und Regie, und ein nicht unwesentlicher Anteil Verrücktheit, der dem Film seinen ganz eigenen Stil verleiht. Nicht zu Unrecht ist der Film gleich für neun Oscars in fast allen Hauptkategorien nominiert, man darf gespannt sein, welche Trophäen tatsächlich abgeräumt werden. Weiterlesen »

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„The Wolf of Wall Street“ – Geld, Sex, Drogen & DiCaprio!

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Und auch Leonardo DiCaprio versucht nach zahlreichen erfolglosen Nominierungen wieder sein Glück als bester Hauptdarsteller bei den Oscars, doch die Konkurrenz ist auch in diesem Jahr groß. Aber Spaß macht es auf jeden Fall, DiCaprio in der Rolle des Aktienmillionärs Jordan Belfort zu sehen, dessen Autobiografie voller kranker Dekadenz wild und hemmungslos von Regisseur Martin Scorsese in Szene gesetzt wurde. Ein abgedrehter Charakter in einer Welt mit unverhältnismäßig viel Geld, Sex und Drogen! Man kann Belfort lieben, man kann ihn hassen, mitreißen tut er einen auf jeden Fall, nicht zuletzt dank einem wieder mal einzigartig spielenden Leonardo DiCaprio. Weiterlesen »

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