„American Gods“ – Abgedrehte Fantasy nach Neil Gaiman

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Nach dem Meisterwerk „Ein gutes Omen“, das Neil Gaiman zusammen mit Fantasy-Legende Terry Pratchett schrieb, hatte ich mir vor Jahren auch seinen Roman „American Gods“ vorgenommen. Nach den ersten Bildern der Serie kam mir auch wieder in den Sinn, warum ich damals beim Lesen schon so verwirrt zurückgelassen wurde, denn „American Gods“ stellt in düsteren Bildern eine Welt von Göttern vor, die schwer in Worte zu fassen ist. Gewalt und Sex bekommen hier einen völlig neuen Stil, der sicher nicht jedermans Sache ist. Trotzdem hebt die Serie sich von der Masse ab, komplett überzeugen konnte sie mich dennoch nicht, da ihr doch etwas der rote Faden fehlt.

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„John Wick: Kapitel 2“ – Keanu Reeves killt wieder!

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Zu einem Zeitpunkt, als man Keanu Reeves gar nicht mehr auf dem Zettel hatte und glaubte, man hätte schon jede „Ein-Mann-Armee“ gesehen, kam „John Wick“ und katapultierte nicht nur Reeves wieder ins Rampenlicht, sondern lieferte eine so großartig inszenierte Killershow ab, wie es sie zuvor noch nicht gab. Das bietet auch die Fortsetzung, Wick definiert den Bodycount neu und mordet sich absolut sehenswert durch die gegnerischen Horden, hervorragend choreografiert und optisch stilvoll in Szene gesetzt. Das macht allerdings nicht mehr so viel Spaß wie im ersten Teil, denn irgendwie fehlt hier die Selbstironie und das amüsante Augenzwinkern, das den ersten Teil so besonders gemacht hatte.

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Kurz kritisiert 15: Vom Krieg, dem Mond und dem Fernsehen!

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Und wieder kommen hier ein paar Kurzkritiken zu ein paar unscheinbareren Filmen und ein paar Filmklassikern. Dieses Mal sind „The War Is Not Funny, Sir!“, „Anomalisa“, „Moonwalkers“, „Rock The Kasbah“, „Sharknado 4“, „Fargo“ und „UHF“ mit dabei.

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„The Zero Theorem“ – Gilliams neuer Film mit Waltz!

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Ex-„Monty Python“-Mitglied Terry Gilliam war schon immer bekannt für düstere, seltsame Zukunftsvisionen wie z.B. „Brazil“ oder „Twelve Monkeys“. Auch „The Zero Theorem“ spielt in einer absurden, schmutzigen Zukunft, in der Hauptrolle ein grandioser Christoph Waltz, die Nebenrollen mit David Thewlis, Peter Stormare, Ben Whishaw, Mélanie Thierry, Matt Damon und Tilda Swinton ebenfalls prominent besetzt. Für Fans von schwer durchschaubaren SciFi-Filmen voller Metaphern und mehr Fragen als Antworten ist dieser Film sicher sehenswert, für die breite Masse ist er wie fast alle Gilliam-Filme nicht. Waltz‘ Performance ist allerdings in jedem Fall sehenswert.

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„22 Jump Street“ – Schlechter als der erste Teil!

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Nach dem ersten Trailer zur Kino-Neuversion von „21 Jump Street“ hatte ich eine sehr plumpe Komödie mit mauen, niveaulosen Gags erwartet, erstaunlicherweise hatte der Film dann aber richtig Spaß gemacht. Jetzt kommt der zweite Teil in die Kinos, und der ist genauso, wie man es schon vom ersten Teil erwartet hätte: Wenig gute Gags, blödsinnige Handlung, mehr Kopfschütteln als Schenkelklopfen. Hoffen wir mal, dass der Abspann mit der Vorschau auf die nächsten potentiellen 20 Teile ein Indikator dafür war, dass hier kein weiterer Teil mehr folgt, die guten Ideen hatten offensichtlich gerade mal für einen Teil gereicht.

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