Kurz kritisiert 19: Von Jürgen, Conni und Sartana!

Die Liste meiner Kurzkritiken ist immer länger geworden, jetzt versuche ich sie endlich mal abzuarbeiten. Dieses Mal sind ein paar neuere Filme wie „Jürgen – Heute wird gelebt“, „Conni & Co 2“, „Churchill“, „Killing Hasselhoff“, „The Bye Bye Man“, „Zoom“, „Spotlight“, „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“, „Equals“, „Song To Song“, „Power Rangers“ sowie die Klassiker „Sartana – Noch warm und schon Sand drauf“, und „Eraserhead“ mit von der Partie.

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„Lion – Der lange Weg nach Hause“ – Rührendes Drama!

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Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben, so auch in diesem Fall. „Lion“ erzählt die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte eines fünfjährigen Inders, den es aus Versehen weit weg von Zuhause verschlägt und der Jahrzehnte später anfängt, über Google Earth seinen Heimatort wiederzufinden. Der Film wird trotz der potentiell rührseeligen Geschichte nie kitschig, dafür hat er so einige bittere Momente, die das überbevölkerte Indien mal nicht als buntes Land voller Lebensfreude zeigt, sondern eher als Hölle für Kinder ohne Zuhause.

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„Pan“ – Total verhunztes Peter-Pan-Prequel!

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Die Geschichte von „Peter Pan“ ist in den USA sehr beliebt, doch schon Steven Spielberg konnte 1991 mit seinem Sequel „Hook“ nur bedingt punkten. Das hatte aber deutlich mehr Stil als „Pan“, denn die hier neu erfundene Vorgeschichte fällt nicht nur mit seiner misslungenen Handlung durch, sie will auch so gar nicht zur eigentlichen „Peter Pan“-Handlung passen. Am besten bleibt man da doch eher beim Disney-Klassiker von 1953 oder der Neuverfilmung von 2003, die sich am entsprechenden Bühnenstück orientierte. „Pan“ zeigt wieder einmal, dass die Zeiten vorbei sind, in den Popcornkino, bunte Effekte und ein millionenschweres Budget ein Garant für gute Unterhaltung und einen Erfolg an den Kinokassen waren.

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„Her“ – Spezieller Liebesfilm mit zynischen Seitenhieben

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Joaquin Phoenix führt eine Beziehung mit seinem Betriebssystem. Klingt wie eine Komödie oder eine böse Dystopie. Überraschender Weise gelingt Regisseur Spike Jonze („Being John Malkovich“, „Adaption.“) aber ein hochemotionaler Film über Liebe und Beziehungen, der das ungewöhnliche Liebespaar durchaus ernst nimmt. Dass bei dieser Beziehung jedoch einige Probleme vorprogrammiert sind (pun intended), liegt auf der Hand. Der Film ist ruhig und melancholisch inszeniert, kann aber gerade am Anfang auch einige humoristische und zukunftskritische Klänge einstreuen. Aus einer interessanten Idee wurde ein gut umgesetzter Film, der zum Weiterdenken anregt. Ein kleiner Höhepunkt des Filmjahres!

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„Side Effects“ – Gut gemachter Thriller!

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Ein guter Thriller ist nicht nur spannend, er kann auch immer wieder mit interessanten Wendungen überraschen, so auch in diesem Fall. Regisseur Steven Soderbergh schafft es nicht nur dank der super besetzten Darsteller Jude Law, Catherine Zeta-Jones, Rooney Mara und Channing Tatum den Zuschauer die ganze Zeit bei der Stange zu halten und ihn immer im Unklaren zu lassen, was als nächstes passieren und wer wen als nächstes ausspielen wird. Wer zu Anfang glaubt, er wüsste, wohin sich die Handlung entwickeln wird, der wird immer wieder eines Besseren belehrt. Ein schöner kleiner Thriller, gut gemacht und toll gespielt.

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„Verblendung“ – Gelungene Neuauflage!

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Die schwedische Verfilmung von Stieg Larssons berühmter „Millenium“-Trilogie liegt noch nicht lange zurück, schon erwartet uns eine amerikanische Version des Stoffs. Allerdings hat man nicht nur mit Regisseur David Fincher, der zuletzt mit „The Social Network“ und „Benjamin Button“ punkten konnte, sondern auch mit dem großen Staraufgebot eine gute Auswahl getroffen. Wer die schwedische Version von „The Girl with the Dragon Tattoo“ schon kennt, bekommt hier dank Finchers Einfluss eine optisch und akustisch überaus gelungene Version der allerdings kaum veränderten Handlung, einzig Rooney Mara kann trotz hervorragender schauspielerischer Leistungen Noomi Rapace als Lisbeth Salander nicht das Wasser reichen.

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Oscar 2012 – Die Nominierungen!

Und wieder geht es auf die Oscarverleihung zu, die am 26. Februar 2012 in Los Angeles stattfinden wird. Wie schon bei den kürzlich verliehenen Golden Globes sind wieder „The Artist“ und „The Descendants“ in vielen Hauptkategorien vertreten, aber auch „Verblendung“ ist mit einigen Nominierungen dabei. In einem Monat werden wir wissen, wer die begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen konnte. Die komplette Liste der Nominierten findet ihr hier:

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