„Iron Fist“ – Marvels naives Kung-Fu-Weichei

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Iron Fist

Einer fehlte noch für das geplante Marvel-Netflix-Serien-Crossover „The Defenders“: Nach „Daredevil“, „Jessica Jones“ und „Luke Cage“ hat jetzt auch „Iron Fist“ seine eigene Serie bekommen. Doch obwohl der von Mönchen ausgebildete Kämpfer und Erbe eines Milliardenimperiums eigentlich viel Potential hatte und zugleich am besten zur großen Gegenorganisation „Die Hand“ gepasst hätte, hat die Serie deutlich mehr Schwächen als die anderen. Das Hauptproblem ist der Hauptcharakter selber. Während man am Anfang noch denkt, seine Naivität wäre nur gespielt, wird einem schnell klar, dass Danny Rand trotz seiner „Iron Fist“ tatsächlich so leichtgläubig, tölpelhaft und vorhersehbar ist. Weiterlesen »

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„Luke Cage“ – Marvels „Blaxploitation“-Superheld!

Und weiter geht es bei Netflix nach „Daredevil“ und „Jessica Jones“ auf dem Weg zu „The Defenders“, denn jetzt hat auch Luke Cage seine eigene Serie bekommen. Eingeführt wurde der Charakter bereits bei „Jessica Jones“ und wie bei den beiden anderen Netflix-Serien überzeugt auch hier der eigene Stil, die möglichst realistischen Charaktere und eine interessante Handlung, die aber eben viel bodenständiger daherkommt als die Kinoabenteuer des MCU. Mit Luke Cage hat Marvel aber endlich mal etwas für die farbige Fangemeinde, denn nicht nur der Hauptdarsteller, sondern der ganze Stil erinnert an die „Blaxploitation“-Zeit der 70er. Weiterlesen »

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„Daredevil“ – Gelungene Serie über den blinden Superhelden!

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daredevil

Vielleicht ist es gut, dass ich die Verfilmung mit Ben Affleck nie gesehen habe und auch die Comics nicht kenne, so konnte ich völlig unvoreingenommen an die neue Marvel-Serie von Netflix herangehen. Die ist nicht nur mit Charlie Cox, Deborah Ann Woll, Elden Henson, Rosario Dawson, Vincent D’Onofrio und Scott Glenn großartig besetzt, sondern auch optisch und inhaltlich sehr gut inszeniert. Wirklich beeindruckend sind aber die Kampfchoreografien mit dem blinden Hauptcharakter. Weiterlesen »

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„Sin City 2 – A Dame To Kill For“ – Einfach nur mies!

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Für die meisten Filmfreaks kam 2005 mit „Sin City“ ein wahrer Meilenstein in die Kinos, der nicht nur mit seiner einzigartigen Optik, sondern auch mit sehr viel Coolness und Humor überzeugen konnte, garniert mit einer verrückten Sammlung an Geschichten der Comicvorlage und großartig besetzten Schauspielern. Immer wieder gab es Gerüchte über die Fortsetzung, nach fast 10 Jahren ist sie nun endlich da… und enttäuscht auf voller Länge. Nichts erinnert an den ersten Teil, selbst die Optik wirkt billig, die Rückkehr der alten Schauspieler ist erbärmlich, aber auch die neuen können nicht gegen die Handlung anspielen, denn die ist einfach nur konfus, langweilig und ohne roten Faden. Wie man etwas so verhunzen kann, ist für mich in keiner Form nachvollziehbar. Weiterlesen »

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„Unstoppable: Außer Kontrolle“ – Die Bahn kommt!

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Wenn Tony Scott einen Film macht, dann ist Denzel Washington der Hauptdarsteller, dessen kann man sich nahezu sicher sein. Und wie in allen anderen Filmen spielt er mal wieder den unscheinbaren, robusten und coolen Held von nebenan, an seine Seite bekommt er zum einen „Star Trek“-Star Chris Pine und dann noch wie schon kürzlich unter Scotts Regie bei „Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3“ eine zu stoppenden Bahn. Wer jetzt hofft, dass auch dieser Film sich wenigstens durch eine künstlerisch interessante Machart und coole Stilelemente auszeichnet, wird unglaublich enttäuscht werden. Ein sehr überschaubarer Plot und blasse Charaktere verwässern den ohnehin schon nicht gerade fesselnden Film. Weiterlesen »

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„Alexander – The Final Cut“ – Monumentales Desaster?

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Angesichts der unlängst von mir gesehenen „Final Cut“-Version von Oliver Stones Monumentalverfilmung des Lebens von Alexander dem Großen kommt hier eine kleine Klassiker-Rezension zu diesem Film, auch wenn er schon einige Jahre alt ist (2004). Kritiker und Massenpublikum sind sich weitläufig einig gewesen, dass dieser Film misslungen sei, auch finanziell war er ein Flop. Doch ist der Film wirklich so schlecht wie sein Ruf? Hat dieses Epos nicht auch Stärken und kann der völlig neugeschnittene und erweiterte „Final Cut“ wieder einiges gutmachen? Weiterlesen »

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„Sieben Leben“ – Fabel über Reue und Sühne

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Will Smith war eigentlich für mich schon seit jeher ein Schauspieler, dessen Filme ich mied. Seine Werke waren immer die Inkarnation von Hollywoodstreifen und seine Rolle darin war immer sehr glatt und oberflächlich. Er war für mich halt immer der „Sunnyboy“, der den Coolen gespielt hat, die Welt rettete und dabei immer einen passenden Spruch brachte. In „Das Streben nach Glück“ bewies er aber schon, dass er auch anders kann und auch in „I Am Legend“ konnte er zeigen, dass er ein Charakterdarsteller ist. Mit „Sieben Leben“ geht er einen Schritt weiter und spielt in einem Film mit, der recht untypisch für Hollywood ist und der ohne Will Smith nirgends in die Kinocharts gekommen wäre. Weiterlesen »

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Kommt „Sin City 2“ doch noch!?

An so eine Meldung habe ich ja schon wirklich nicht mehr geglaubt, aber angeblich soll das Drehbuch für „Sin City 2“ fertig sein und nächstes Jahr im April die Dreharbeiten beginnen. Frank Miller ist jedenfalls in den Startlöchern und Rosario Dawson hat auch bereits wieder zugesagt. Miller will wieder mit Robert Rodriguez zusammen arbeiten, aber von dem ist wohl noch keine Zusage da. Weiterlesen »

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„Death Proof“ – Tarantinos B-Movie-Hommage

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Ja, dieser Film ist Trash, aber so war er ja auch ausgelegt. Kurt Russel unterhält als „Stuntman Mike“, der mit seinem schwarzen Stuntwagen gerne mal scharfe Mädels umlegt. Das klappt auch sehr erfolgreich, bis er an die falsche Gruppe Mädels gerät. Soweit der Plot, mehr gibt’s nicht. Tarantino geht so weit, dass sein Film nur so strotzt von Bildfehlern und schlechten Schnitten, aber gerade das gibt ihm dann doch wieder etwas Besonderes. Weiterlesen »

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„Clerks 2“ – Peinliche Neuauflage!

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1994 machte ein Independent-Filmemacher namens Kevin Smith mit seiner Komödie „Clerks“ auf sich aufmerksam, in der es um zwei Freunde ging, die in einer Ladenzeile und einer dazugehörigen Videothek arbeiteten und die meiste Zeit des Tages über Frauen, Filme und den Sinn des Lebens philosophierten. Obwohl mit sehr einfachen Mitteln gemacht, bestach der Film durch seine tollen Dialoge. Smith machte sich daraufhin mit Filmen wie „Dogma“ einen Namen. Weiterlesen »

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