„Blade Runner 2049“ – Perfektes Sequel über (Nicht-)Menschlichkeit

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„Blade Runner 2049“ besitzt umwerfende Schauwerte, einen fantastischen Score, eine kluge und wendungsreiche Handlung und ist im besten Sinne gemeint verdammt langsam. Denis Villeneuve wiedersteht der Gefahr, simplen Popcorn-Bombast abzuliefern, sondern erzählt einen spannenden und erschreckend aktuellen Film über die Fragen nach Menschlichkeit, Schöpfung, modernen Sklaven und einen möglichen Ausbruch aus dystopischen Lebensverhältnissen zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz. Auch als inszenatorische und thematische Weiterführung des Sci-fi-Kult-Klassikers von 1982 funktioniert die späte Fortsetzung überraschend gut: Das Sequel knüpft sinnvoll an „Blade Runner“ an, hat aber eine eigene Geschichte zu erzählen.

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Drei Prequel-Kurzfilme zu „Blade Runner 2049“

Mittlerweile gibt es ganze drei Kurzfilme, die das Warten auf die heiß erwartete Fortsetzung des Kult-Science-fiction-Films „Blade Runner“ versüßen. Diese spielen in den Jahren 2036, 2048 und 2022; der gerade erschienene dritte Kurzfilm ist dabei ein Anime. Man kann gespannt sein, was Regisseur Denis Villeneuve aus dem Film gemacht hat – die ersten Stimmen sind ja überragend positiv!

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Endlich: Ein erster Trailer zu Stephen Kings Meisterstück „Der dunkle Turm“

Okay, der Film hat eine sehr turbulent-frustrierende Entwicklungszeit hinter sich und insgesamt nicht so viel Geld zur Verfügung bekommen, aber so langsam hat man sich schon gefragt, wie sehr man eine Marketing-Kampagne vergeigen kann. Der Film kommt Anfang August in die Kinos und bisher hat man außer wenigen Screenshots nichts gesehen und kaum einer scheint überhaupt mitbekommen zu haben, dass der Film kommt. Viele Informationen über den Film stimmten auch Fans eher skeptisch, nicht zuletzt die Besetzung Idris Elbas als Roland. Umso mehr war man auf den Trailer und dessen Grundton gespannt.

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„Rogue One – A Star Wars Story“ – Gelungener Fanfilm!

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Als erstes von vielen Star-Wars-Spin-offs fährt Disney mit „Rogue One“ klar die Strategie „anders, aber bloß nicht zu anders“. Dabei schafft es Regisseur Gareth Edwards, aus dem dünnen Plot einen Film zu machen, der das Star-Wars-Universum sinnvoll erweitert und greifbar macht. Und dies auch tonal, ist der Film klar an ein älteres Publikum gerichtet und hat mehr von einem dreckigen Kriegsfilm mit unklarer Schwarzweiß-Zeichnung als einem spaßigen Weltall-Abenteuer. Einige Chancen verspielt der Film leider, so dass man mit den Figuren niemals wirklich mitfiebern kann, aber insgesamt bietet „Rogue One“ einen erfrischenden Blick und fügt dem Franchise neue Facetten hinzu. Dabei verlässt sich Edwards auf markante Star-Wars-Elemente, gibt sich selbst als Fanboy zu erkennen und kann letztlich gut unterhalten.

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„Arrival“ – Villeneuves linguistische Alien-Kontaktaufnahme

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Nach „Prisoners“, „Enemy“ und „Sicario“ ist Regisseur Denis Villeneuve klar einer der aktuell interessantesten Regisseure in Hollywood, umso gespannter war man auf „Arrival“. Ein weiteres Mal kann er mit atmospärischen Szenen und einer starken Visualität aufwarten und liefert einen guten Film ab, der leider noch besser sein könnte, aber den Kinogang dennoch wert ist. Die linguistische und sehr persönliche Herangehensweise an eine Alien-Invasion ist erfrischend und hat einige interessante Ideen parat, die den Kopf immer mehr zum Qualmen bringen.

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Stephen Kings „Dark Tower“ kommt mit Idris Elba und McConaughey

Es ist offiziell: Der erste Teil von Stephen Kings „Der dunkle Turm“-Epos soll nach unendlich langer Entwicklung nun im Januar 2017 in die Kinos kommen und in den Hauptrollen werden Idris Elba (Roland Deschain) und Matthew McConaughey (Randall Flag alias Mann in Schwarz) zu sehen sein. Entgegen der Erwartungen, dass bei dem Film das erste Buch „The Gunslinger“ (in Deutschland: „Schwarz“) adaptiert werde, hat Regisseur Nikolaj Arcel den Hinweis gegeben, dass dies nicht der Fall ist und ein Großteil des Films in der heutigen modernen Welt spiele. Auch soll der Film laut King in der Mitte der Handlung beginnen und nicht am ikonischen Anfang („The man in black fled across the desert and the gunslinger followed“).

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Fortsetzung „Prometheus 2“ kommt in die Gänge

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In letzter Zeit hat man immer mehr Informationen zu „Prometheus 2“ bekommen. Der Drehstart ist im Januar 2016; der Titel „Prometheus 2: Hell on Earth“ und die Behauptung, der Hauptspielort sei die Erde und nicht der Planet der Ingenieure, war aber wohl eine Falschmeldung. Noomi Rapace, Michael Fassbender und angeblich auch Rik Barnett sind dabei, eine entscheidende Rolle spielen wohl eine neue Alien-Rasse (keine Xenomorphs sollen im Film vorkommen!) und mehrere David-Androiden:

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Neue Hoffnung für Kings „Dark Tower“ mit Sony und MRC

Nach unzähligen Studios, Gerüchten, angeblichen Regisseuren und Jahren ohne Entwicklung scheint nun wieder alles auf Anfang gesetzt worden zu sein. Universal und HBO scheinen raus; nun sollen Sony und MRC das Projekt finanzieren. Akiva Goldsman und Jeff Pinkner haben ihren alten sehr ambitionierten Drehbuchentwurf (Filmtrilogie mit Serienstaffeln zwischen den Filmen) verworfen und nun soll ein neues Skript verfasst werden, welches auf dem ersten Buch basiert und erstmal auf einen Kinofilm ausgelegt ist (bei Erfolg soll dann ein Franchise daraus werden). MRC hingegen soll nach wie vor eine Serie entwickeln. Der ursprüngliche Regisseur Ron Howard wird nur noch als Produzent in das Projekt involviert sein. Mal schauen, ob diesmal etwas aus der Verfilmung wird.

Quelle: Deadline

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