„Fifty Shades of Grey 2: Gefährliche Liebe“ – Nur langweilig!

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Es ist tatsächlich möglich, dass sich auch ein Mann in Filme, die für ein weibliches Publikum gedreht wurden, hineinversetzen und mitfühlen kann. Doch falls es wirklich so sein sollte, dass Frauen bei dieser Fortsetzung mehr als Langeweile empfinden, ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern wohl doch weitaus größer als gedacht. Denn während die erste Verfilmung des Romanerfolgs „Fifty Shades of Grey“ so vor sich hinplätscherte, nervt diese Fortsetzung mit jeder Minute mehr. Zu plump die Handlung, zu schlecht die Darsteller, zu langweilig die Sexszenen. Wie soll ein Film denn funktionieren, wenn die Hauptdarstellerin eine tumbe Blödblimse und der Hauptdarsteller ein uncharismatischer Affenarsch ist, zwischen ihnen so gar keine Chemie entsteht und es einem so völlig egal ist, was mit ihnen passiert? Weiterlesen »

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„Knock Knock“ – Psychob*tches terrorisieren Keanu Reeves

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Eli Roths „Knock Knock“ ist ein gerade für diesen Regisseur erstaunlich blutarmes Psychospiel zweier aufreizender Mädchen mit einem hilflosen Keanu Reeves. Wer dabei viel Sex oder Gewalt erwartet, wird enttäuscht werden, wer einen klugen, raffinierten Plot voller Twists erwartet, ebenso, und wer eine psychologisch tiefgehende Charakterstudie erwartet, hat einerseits den Trailer nicht gesehen und sitzt andererseits klar im falschen Film. Dennoch kann „Knock Knock“, gerade weil der Horror auf der Psychoebene bleibt und nicht als Folterorgie abgefeiert wird, ganz passabel unterhalten. Weiterlesen »

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„Fifty Shades of Grey“ – Öder Liebesfilm mit SM-Elementen!

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Ich habe die Bücher nicht gelesen und hätte den Film vermutlich auch komplett ignoriert, wenn darum nicht so ein unglaublicher Hype gemacht worden wäre. Also wollte ich mich durchquälen und danach einen schönen Verriss schreiben. Doch die erste Verfilmung von „Fifty Shades of Grey“ ist nicht schlecht, aber definitiv auch nicht gut, eben durchweg überflüssig und die Aufmerksamkeit garantiert nicht wert. Denn wenn man die (sehr prüde und jugendfrei) inszenierten Sexszenen weglässt, bleibt eine billige Liebesgeschichte ohne wirkliche Höhen und Tiefen. Zudem hätten dem Film Darsteller mit echter Ausstrahlung gut getan. Weiterlesen »

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„Under the Skin“ – Johansson als tödliche Alien-Verführerin

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alllost-g

„Under the Skin“ bietet einen psychedelischen Trip ins triste Schottland und eine kühle, verführerische und sehr freizügige Scarlett Johansson. Der Regisseur macht es einem alles andere als leicht, den Film zu verstehen – würde die offizielle Inhaltsangabe nicht verraten, dass es sich um ein Alien handelt, das Männer ‚verspeist‘, wäre nicht einmal das wirklich verständlich. Stimmungsvoll werden die irrationalen Bilder mit starken Albtraum-Klängen untermalt, was den Film zu einem fesselnden audiovisuellen Erlebnis macht. Inhaltlich thematisiert der Film Einsamkeit und Körperlichkeit; viele Szenen und die wortlose, distanzierte Inszenierung hinterlassen allerdings oft ein Fragezeichen. Weiterlesen »

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„Blau ist eine warme Farbe“ – Voyeuristische Einblicke in Adèle

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alllost-g

Der im französischen Original „La vie d’Adèle“ betitelte ‚Skandalfilm‘ und Cannes-Gewinner über die lesbische Beziehung zwischen Adèle und Emma stellt eine Montage vieler einzelner Momentaufnahmen aus dem Leben der Protagonistin dar. Geradezu voyeuristisch sieht der Zuschauer der Titelfigur beim Tanzen, durch die Gegend gehen, Sex haben oder irgendwo rumstehen zu – dabei klebt die Kamera meist effektiv sehr dicht am Körper von Adèle. Auch die berüchtigten Sexszenen sind weitgehend gelungen (das Marketing darüber auch) und der 3 Stunden lange Film kann mit einer langsamen, fragmenthaften Erzählung viele Emotionen und Spannung erzeugen. Weiterlesen »

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„Masters of Sex“ – Michael Sheen sexualforscht in den 50er Jahren

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Die Showtime-Serie „Masters of Sex“ verfolgt die Pionierarbeit von William Masters und Virginia Johnson in den 50er Jahren über menschliche Sexualität. Dabei ist die Serie weniger provokant als ihr Titel vermuten lässt und setzt das Hauptaugenmerk auf die Figuren und ihre Auffassungen über Sex, Liebe und Lebensplanung. Insbesondere die komplizierte Beziehung zwischen dem ungleichen Wissenschaftler-Duo Masters und Virginia, die von den zwei unglaublich gut miteinander harmonierenden Schauspielern Michael Sheen („Frost/Nixon“) und Lizzy Caplan („Cloverfield“) verkörpert werden, macht die Serie faszinierend. Weiterlesen »

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„The Wolf of Wall Street“ – Geld, Sex, Drogen & DiCaprio!

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Und auch Leonardo DiCaprio versucht nach zahlreichen erfolglosen Nominierungen wieder sein Glück als bester Hauptdarsteller bei den Oscars, doch die Konkurrenz ist auch in diesem Jahr groß. Aber Spaß macht es auf jeden Fall, DiCaprio in der Rolle des Aktienmillionärs Jordan Belfort zu sehen, dessen Autobiografie voller kranker Dekadenz wild und hemmungslos von Regisseur Martin Scorsese in Szene gesetzt wurde. Ein abgedrehter Charakter in einer Welt mit unverhältnismäßig viel Geld, Sex und Drogen! Man kann Belfort lieben, man kann ihn hassen, mitreißen tut er einen auf jeden Fall, nicht zuletzt dank einem wieder mal einzigartig spielenden Leonardo DiCaprio. Weiterlesen »

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„Feuchtgebiete“ – Hygiene wird bei Helen kleingeschrieben

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„Wenn man Schwänze, Sperma und andere Körperflüssigkeiten ekelhaft findet, kann man es mit dem Sex auch direkt bleiben lassen.“ Die gleich zu Filmbeginn formulierte Kernaussage lässt sich direkt auf Charlotte Roches Bestseller sowie seine Verfilmung übertragen: Die Zuschauer wissen, was sie erwartet – wer sich darauf nicht einlassen will, muss den Film gar nicht erst gucken. Dabei überrascht, wie es Regisseur David Wnendt gelingt, durch inszenatorische Kniffe und Stilisierung den Tabubruch-Film nicht zum reinen Ekelbüffet verkommen zu lassen; auch Hauptdarstellerin Carla Juri erweist sich als Volltreffer für ihre polarisierende, in der Popkultur angekommene Kultfigur, sodass die Verfilmung als durchaus gelungen bezeichnet werden kann. Weiterlesen »

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„Don Jon“ – Denkanstöße über Geschlechterrollen, inkonsequente Ausführung

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„Don Jon“ hätte ein wirklich mutiger Film werden können, der sich in Form eines zugänglichen, unterhaltsamen Films mit dem Thema Pornos und gängigen Geschlechterrollen auseinandersetzt. Diesem Anspruch scheint Joseph Gordon-Levitt in seiner ersten Regiearbeit, für die er ebenfalls das Drehbuch verfasst hat, auch nachgehen zu wollen, scheitert jedoch trotz einiger gelungener Momente und interessanter Denkanstöße an einer plumpen, geradezu ärgerlich inkonsequenten Ausführung und einem Finale, das alle guten Ansätze des Films vollkommen ad absurdum führt. Weiterlesen »

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Lars von Triers Kunst-Porno „Nymph()maniac“

Ein Trailer zu Lars von Triers („Melancholia„, „Antichrist„) provokantem Sexdrama „Nymphomaniac“ ist da, der nicht nur durch brisante Thematik, sondern auch durch den starken Cast aufmerksam macht: Mit dabei sind neben der obligatorischen Charlotte Gainsbourg u. a. Stellan Skarsgård, Shia LaBeouf, Uma Thurman, Willem Dafoe, Jamie Bell und Christian Slater. Mit dem in 8 Kapitel eingeteilten Film versucht von Trier erneut, Porno und Kinofilm einander näherzubringen – so wurden für einige Hardcore-Scenen digital die Genitalien von professionellen Pornodarstellern auf die Schauspielerkörper montiert. Da der Director’s Cut des Films stolze 330 Min. dauert, wird der Film in zwei Teilen in die Kinos kommen (Teil 1: 20.02.2014, Teil 2: 03.04.2014); angeblich in einer entschärften Softcore-Version. Hier der Trailer sowie ein paar erste Filmclips zum Finale der „Depression“-Trilogie: Weiterlesen »

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„Twilight 4: Breaking Dawn, Teil 1“ – Laaangweilig!

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Ok, wenn man nett ist, kann man sagen, dass aus der Vorlage noch das Beste rausgeholt wurde, rettet aber natürlich nicht viel, wenn man sich vor Augen führt, dass aus einem Buch, in dem so absolut gar nichts passiert, auch noch zwei Filme gemacht werden. Wer also nach dem schon fast actionreichen dritten Teil dachte, jetzt würde es richtig losgehen, muss hier feststellen, dass der Höhepunkt schon lange vorbei ist. Schmachtende Mädchen bekommen natürlich alles, was das Herz begehrt: Hochzeit, Flitterwochen, erstes Mal und (erstaunlicherweise recht wenige) nackte Männeroberkörper. Wer nach der Medienberichterstattung heiße Sexszenen erwartet hat, wird diese hier genauso wie Action und Spannung völlig umsonst suchen. Weiterlesen »

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„Spartacus: Blood & Sand“ – Sex und Blut in der Arena!

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spartacus

Wenn man die Grundidee der Serie „Rom“ nimmt, die darin schon sehr präsenten Themen Sex und Gewalt um ein Vielfaches potenziert und das alles mit dem optischen Stil von „300“ kreuzt, dann hat man die Serie „Spartacus“, die trotz einem übertriebenen Einsatz von blutiger Action und viel nackter Haut dank einer spannenden Handlung gut unterhalten kann. Weiterlesen »

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