„Gone Girl“ – Thrillige Ehemetapher mit Medienkritik

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Gone Girl

David Fincher liefert mit „Gone Girl“ erneut einen gelungenen Thriller ab, der trotz stolzer Laufzeit von 2,5 Stunden niemals langweilig wird. Dabei wird die Spannung nur durch die Geschichte aufrechterhalten und nicht durch Action. Doch trotz der guten schauspielerischen Leistungen wirkt der Film am Ende nicht ganz rund: Man hat z. T. das Gefühl, dass die Buchadaption von Gillian Flynn, die auch das Drehbuch zum Film geschrieben hat, viele Themen anspricht, aber keines wirklich im Fokus steht und von denen sich die meisten zum Schluss verloren haben. Die psychologische Ausgefeiltheit der Figuren hinkt irgendwann leider den übergeordneten Ebenen des Geschehens hinterher. Dennoch ist der Film durchaus sehenswert!

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„Verblendung“ – Gelungene Neuauflage!

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Die schwedische Verfilmung von Stieg Larssons berühmter „Millenium“-Trilogie liegt noch nicht lange zurück, schon erwartet uns eine amerikanische Version des Stoffs. Allerdings hat man nicht nur mit Regisseur David Fincher, der zuletzt mit „The Social Network“ und „Benjamin Button“ punkten konnte, sondern auch mit dem großen Staraufgebot eine gute Auswahl getroffen. Wer die schwedische Version von „The Girl with the Dragon Tattoo“ schon kennt, bekommt hier dank Finchers Einfluss eine optisch und akustisch überaus gelungene Version der allerdings kaum veränderten Handlung, einzig Rooney Mara kann trotz hervorragender schauspielerischer Leistungen Noomi Rapace als Lisbeth Salander nicht das Wasser reichen.

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