„Black Mirror“ – Beeindruckende Sammlung dystopischer Kurzfilme!

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Mit „Black Mirror“ folgt eine weitere wirklich sehenswerte Serie, deren vierte Staffel gerade herausgekommen ist. Interessant an der Sammlung dystopischer Geschichte ist, dass die inzwischen 19 Folgen weder zusammenhängend noch chronologisch daher kommen, jede Folge funktioniert wie ein eigenständiger Film. Was die Serie so großartig macht, ist die Erzählweise der völlig unterschiedlichen Episoden. Fast immer folgt man dem Schicksal von einer oder mehrerer Personen durch eine schwere Lebensphase mit der Hoffnung, dass Ihnen eine neuartige Technlogie helfen könnte, sich aber oft eher als Fluch entpuppt. Die Erzählweise ist eher düster, der Stil immer zwischen Drama und Science-fiction. Beeindruckenderweise schafft es aber fast jede Folge, einen immer wieder zu überraschen und die Sicht auf die Dinge und die Personen mitunter vollständig umzukrempeln. Hier wird versucht Kinder per Chip zu überwachen, mit dem künstlichen Abbild eines Verstorbenen zu telefonieren oder sich dessen Bewusstsein in seinen Kopf zu übertragen, in einer von Likes bestimmten Gesellschaft zu überleben oder den brutalen Anweisungen von Cyberkriminellen zu folgen. Jede Geschichte ist interessant und brilliant und erschreckenderweise erstaunlich nah an der Realität.

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„Ben Hur“ – Völlig überflüssiges Remake!

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Die Verfilmung von 1959 ist ein cineastischer Meilenstein, aber eine Neuauflage war wohl nur eine Frage der Zeit. Zwar fällt der Handlungsstrang um Jesus hier nicht so umfangreich aus, aber die Haupthandlung kann einen so wenig mitreißen wie auch die wenig überzeugenden Leistungen von Jack Huston, Morgan Freeman, Toby Kebbell und Rodrigo Santoro. Da kann auch das rasant inszenierte Wagenrennen nicht fesseln, das letztendlich aufgrund von zu viel CGI und zu wilden Schnitten nicht besser ausfällt als die Version von 1959.

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Es gibt tatsächlich Titanen in „Wrath of the Titans“!

Das prinzipiell misslungene – wenn auch finanziell recht erfolgreiche – „Clash of the Titans„-Remake bekommt mit „Wrath of the Titans“ (so zumindest der Arbeitstitel) eine Fortsetzung, die am 30. März 2012 in die US-Kinos gelangt und ein Wiedersehen mit Perseus und Co. garantiert. Regie führt diesmal Jonathan Liebesman; das Drehbuch wird von David Leslie Johnson und Dan Mazeau geschrieben.

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